Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Schmerzen im Unterbauch

  1. #1
    Registriert seit
    02.08.2019
    Ort
    M/V
    Beiträge
    181

    Schmerzen im Unterbauch

    Hallo in die Runde,
    Ich habe mal wieder eine Frage und vielleicht hat jemand aufgrund eigener Erfahrungen einen Rat.
    Die RPE (DaVinci) liegt jetzt 1,5 Jahrd zurück. Seit einiger Zeit klagt mein Vater beim Bücken über ein starkes Ziehen im Bauchraum, das ihm kurzzeitig die Luft zum Atmen nimmt. Kann dazu jemand was sagen? Danke euch sehr....
    Martina

  2. #2
    Registriert seit
    15.04.2006
    Ort
    Landschaft Angeln
    Beiträge
    3.195
    Hallo Martina,

    dazu wird niemand von uns etwas Konkretes sagen können. Diese Beschwerden können alle möglichen Ursachen haben, krebsbedingte als auch davon vollkommen unabhängige. Das muss ggf. ein Arzt abklären, aber wenn er bildgebend oder durch Abtasten nichts Auffälliges feststellt, wird's vermutlich schwierig.

    Ralf

  3. #3
    Registriert seit
    02.08.2019
    Ort
    M/V
    Beiträge
    181
    Guten Morgen, kann das ein niedergelassener Urologe per Ultraschall?

  4. #4
    Registriert seit
    15.04.2006
    Ort
    Landschaft Angeln
    Beiträge
    3.195
    Hallo Martina,
    aber wenn er bildgebend oder durch Abtasten nichts Auffälliges feststellt, wird's vermutlich schwierig
    für den Ultraschall des Urologen gilt dasselbe.

    Ralf

  5. #5
    Registriert seit
    18.06.2020
    Beiträge
    10
    Hallo Martina,

    zunächst einmal finde ich es toll dass du dich so gut um deinen Papa kümmerst und hier im Forum nach Ratschlägen/Hilfe von Betroffenen suchst.

    Mir geht es ähnlich wie dir. Mein Vater hat Februar diesen Jahres die Diagnose bekommen. Wir sind aufgrund von häufigem Harndrang zum Urologen, dann der Schlag ins Gesicht. Gleason Score nach Biopsie 9, CT und Szintigraphie unauffällig. Professor Teber vom städtischen Klinikum KA empfiehlt eine Da Vinci Operation, bis zur Op nimmt mein Vater Biculutamid 50mg, damit der Krebs nicht weiter wächst. Mein Vater stimmte der Op zu. Letzte Woche (Ein paar Tage vor dem Op Termin) hatte er eine PSMA/PET Untersuchung. Klinisches Stadium: T2A cN0 M0 GS 9 (4+5)

    Das Ergebnis: Zwei vergleichsweise intensive Herde und der dringende Verdacht auf zwei kleine ossäre Metastasen (LWK5, Sternum). Also nochmal ein Schlag ins Gesicht. Von nun an gilt er wohl als „nicht mehr heilbar“, wenn ich mich nicht täusche. Dennoch unterzog er sich der Op um das Ding rauszuholen (er wollte es unbedingt, ob es sinnvoll war? Das weiß ich leider auch nicht).

    Die Op an sich verlief sehr gut, schon am nächsten Tag stand er auf den Beinen und konnte spazieren gehen. Die Ärzte meinen dass der Tumor nur innerhalb der Prostata war und die umliegenden Organe und Lymphknoten sauber sind.

    Nun meine Frage an dich: Ich habe gelesen dass bei deinem Papa die Cyberknife Bestrahlung erfolgte. Ich habe mich etwas eingelesen und konnte überall nur lesen, dass eine Cyberknife Bestrahlung nur bei niedrigtumoren angewendet wird?

    Mir ist klar dass er diese beiden Herde früher oder später behandeln muss und wollte hier in Erfahrung bringen, ob eine Cyberknife Bestrahlung sinnvoll ist und in Frage kommt. Ich wäre dir und anderen Forumsmitgliedern sehr dankbar für Vorschläge.

    Kurze Hintergrundinformation: mein Vater ist 68, relativ fit (läuft gerne), Nichtraucher, ernährt sich nicht mega gesund aber auch nicht besonders schlecht.

    Alles Gute für alle Betroffenen.

    LG

  6. #6
    Registriert seit
    02.08.2019
    Ort
    M/V
    Beiträge
    181
    Hallo Altay, ja ich habe hier in diesem Forum Einiges gelernt. Von Cyberknife habe ich hier auch das erste Mal gehört und Adressen und Anlaufpunkte bekommen.
    Auch mein Vater hat Gleason 9, das war kein Ausschlusskriterium. Obwohl die Ärzte von weiteren Metastasen ausgehen, waren die Ärzte der Charite bereit im Sinne der Tumorlastsenkung mit dem Ziel dadurch die Wirksamkeit des Hormonentzugs zu verlängern , mit Cyberknife zu bestrahlen. Mit unseren Erfahrungen von heute würden wir diesen Weg wieder gehen.
    Auch mein Vater hat eine verdächtige Stelle an der Brustwirbelsäule. Die war zu der Zeit noch nicht zu sehen. Auch über eine Behandlung dieser Stelle denken wir nach. Ob wieder Cyberknife wissen wir nicht. Mit der KK war das nicht so einfach und ob sie die Behandlung noch einmal zahlt???
    Ich wünsche euch alles Gute
    Martina

  7. #7
    Registriert seit
    18.06.2020
    Beiträge
    10
    Hallo Martina,

    vielen lieben Dank für die Antwort. Das mit den Krankenkassen kann ich sehr gut nachempfinden. Wir haben sowohl das Becken MRT als auch das PSMA/PET selbst finanziert, weil die Krankenkasse sich querstellt. Die Kostenfrage müssten wir wohl hier auch vorab klären und schauen welchen Weg wir gehen.

    Waren die Nebenwirkungen von Cyberknife denn gut zu verkraften?

    LG
    Altay

  8. #8
    Registriert seit
    02.08.2019
    Ort
    M/V
    Beiträge
    181
    Hallo Altay, Cyber knife hatte keinerlei Nebenwirkungen verursacht. Die Behandlung erfolgte in einer Sitzung.
    Liebe Grüße
    Martina

  9. #9
    Registriert seit
    18.06.2020
    Beiträge
    10
    Hey Martina,

    Danke für die Antwort und nochmal alles Gute für euch.

    LG
    Altay

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •