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Thema: Coronapandemie, Ansteckungsgefahr bei Krebs

  1. #531
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    Die politischen Meinungen divergieren naturgemäss. Fuer dieses Forum ist neben der Frage einer erhöhten Ansteckungsgefahr bzw Mortalitätsrisikos bei Krebs noch relevant, in wieweit mit eingeschränkten Behandlungsoptionen zu rechnen ist. Wo wir mitten in der Diskussion der Nebenwirkungen der Corona-Massnahmen sind. In mindestens einem anderen Thread war ein Patient von der Zurückstellung betroffen. Bei maximalen und zeitlich unbegrenzten Massnahmen zur Begrenzung der Corona-Infektionen kann ich mir nicht vorstellen, dass das Gesundheitssystem vom wirtschaftlichen Schaden unberührt bliebe. Aber ich klink mich dann hier besser wieder aus.

  2. #532
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    Zitat Zitat von KarlEmagne Beitrag anzeigen
    Wer von der oeffentlich-rechtlichen Mainstream-Meinung abweicht, wird schnell diskreditiert oder als unwissenschaftlich hingestellt.
    Wenn ich schon "Mainstream-Meinung" lese, richten sich meine Nackenhaare auf. Das Wort wird gern von Leuten benutzt, die wirre Sachen von sich geben.

    Was den Umgang mit den Grundrechten angeht: Wir hatten keinen Lockdown. Das war ein Kindergeburtstag im Vergleich zu dem, was in Italien oder Spanien los war.

    Und zum Schluss natürlich dieser unsägliche Grippevergleich, da passt dann alles zusammen. Auch das Sympathisieren mit Verschwörungstheoretiker Bakhdi. Was los ist wenn man alles laufen lässt und das Virus unterschätzt, kann man gerade sehr schöm im UK, in den USA, in Russland und in Brasilien sehen. Aber ist ja nur ne Grippe...



  3. #533
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    Zitat Zitat von Reinhold2 Beitrag anzeigen
    Worst case scenario: es wird nie (!) ein Impfstoff gefunden werden. Siehe u.a. AIDS. Das liegt durchaus im Bereich der Möglichkeiten! Sowas bringt mich um den Schlaf!
    R.
    Reinhold,
    Das geht mir auch durch den Kopf. Grauslich!
    Nicht, dass es dann noch neue Ausweise gibt, die Corona-Immunität dokumentieren. Und wenn ich dann nicht Immun bin, darf ich dies nicht und das nicht und das Leben wird noch trauriger.

    @Urs
    Bleib ruhig! Lass unsere Kollegen ruhig ein bisschen streiten. Je jünger und fitter, da ist man(n) auch streitlustiger. Ich als quasi testosteronloser Kandidat gehe dann lieber aus der Schusslinie und denke: "Ja, so .... Mmh... ich weiß auch nicht... Soll ich mich jetzt aufregen... nee..."

    LG Lutz

  4. #534
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    eines muss man aber feststellen, jeden Tag gibt es neue Nachrichten, die sich zT widersprechen. Impfstoff bald oder mehrere Jahre, Medikament bald oder dauert noch sehr lange, Risiko Alter oder doch eher Übergewicht, usw. usw. Mich verwirrt dies alles inzwischen komplett und ich weiß nicht mehr wem ich was glauben soll. In jedem Fall bin ich sehr froh, dass uns die Bilder aus Italien, USA erspart geblieben sind.
    Von daher denke ich, dass in Deutschland vieles richtig gemacht wurde und wir auch sehr gute Kliniken haben. In der Klinik meiner Heimstadt sind aktuell noch 10 Patienten stationär und ca. 40 konnten inzwischen entlassen werden.

  5. #535
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    Zitat Zitat von lutzi007 Beitrag anzeigen
    Reinhold,
    Das geht mir auch durch den Kopf. Grauslich!
    Nicht, dass es dann noch neue Ausweise gibt, die Corona-Immunität dokumentieren. Und wenn ich dann nicht Immun bin, darf ich dies nicht und das nicht und das Leben wird noch trauriger.

    @Urs
    Bleib ruhig! Lass unsere Kollegen ruhig ein bisschen streiten. Je jünger und fitter, da ist man(n) auch streitlustiger. Ich als quasi testosteronloser Kandidat gehe dann lieber aus der Schusslinie und denke: "Ja, so .... Mmh... ich weiß auch nicht... Soll ich mich jetzt aufregen... nee..."

    LG Lutz
    Das kann ich gut verstehen...auch wenn ich „erst“ 48 bin und sicherlich den Zenith der Gelassenheit noch nicht erreicht habe Mir ist es auch völlig wurscht, ob nun die Grippe oder das neue Virus gefährlicher ist/war. Ich schätze die Besonnenheit in Deutschland im Umgang mit dem Problem. Uns ist eine Ausgangssperre erspart geblieben, wir konnten uns, zwar etwas eingeschränkt, an der frischen Luft bewegen und alles einkaufen, was wir benötigten. Nun wird die Gefahr als nicht mehr so hoch eingeschätzt, und man unterhält sich über Lockerungen. Da werden immer unterschiedliche Interessen aufeinanderstoßen und diskutiert werden müssen. Das ist eine originäre Aufgabe der Politik und wird auch hierzulande angegangen.
    Leider neigt der deutsche Bürger sehr dazu, auch gute Sachen im Nachhinein schlecht zu reden. Schade, aber damit komme ich klar. Morgen geht’s zum Urologen zwecks Blutabnahme...ohne, dass ich Bedenken hätte in Richtung Ansteckungsgefahr. Ich habe vorher nachgefragt, welche Maßnahmen getroffen wurden, ich sehe kein gesteigertes Risiko...Informationen einholen und den gesunden Mensvhenverstand einschalten ist in Krisensituationen erste Bürgerpflicht!

    Viele Grüße

    Achim

    p.s.: Soeben habe ich den nicht mehr gültigen Schwerbehindertenausweis mit Genuss zerschnibbelt und „in die Tonne gekloppt“.

  6. #536
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    Mein Sohn hat mir eben den Link geschickt. Interessanter Artikel, wobei ich mir nicht sicher bin, ob den nicht schon Lothar eingestellt hat.
    https://www.faz.net/aktuell/wissen/m...c368ae6ea1e2bd
    Ein Auszug daraus:
    Tatsächlich erleben viele der schwer an Covid-19 erkrankten Patienten einen sogenannten Zytokinsturm, bei dem ihr Immunsystem mit Botenstoffen regelrecht überschüttet wird und angesichts dieser Wucht in die Knie geht.
    Grüße
    Hartmut

    Meine PK-Geschichte im Überblick: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=74

  7. #537
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    @Achim, ich muss morgen auch zum Urologen wegen PSA, große Lust habe ich jetzt keine, fragt aber niemand. Ich habe nun auch 50% für 5 Jahre, der Bescheid lautet auf "Heilungsbewährung" -> d.h. von Amts wegen bist du nun als geheilt eingestuft worden?

  8. #538
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    Zitat Zitat von hartmuth Beitrag anzeigen
    Mein Sohn hat mir eben den Link geschickt. Interessanter Artikel, wobei ich mir nicht sicher bin, ob den nicht schon Lothar eingestellt hat.
    https://www.faz.net/aktuell/wissen/m...c368ae6ea1e2bd
    Ein Auszug daraus:
    Das war bei der spanischen Grippe bereits der Fall. Allerdings war damals die Sterberate gerade bei jungen Menschen mit vermutlich gutem Immunsystem extrem hoch. Dies ist bei Covid19 augenscheinlich nicht so.

    Zitat Zitat von martcu Beitrag anzeigen
    @Achim, ich muss morgen auch zum Urologen wegen PSA, große Lust habe ich jetzt keine, fragt aber niemand. Ich habe nun auch 50% für 5 Jahre, der Bescheid lautet auf "Heilungsbewährung" -> d.h. von Amts wegen bist du nun als geheilt eingestuft worden?

    Genau...7 Jahre nach OP und 5 nach Bestrahlung. Seitdem habe ich Ruhe...

  9. #539
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    Warum Remdesivir noch nichts bringt; hier ein Artikel aus „Spektrum der Wissenschaften“:

    https://scilogs.spektrum.de/fischblo...407.1578336303

    Lothar

  10. #540
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    Zitat Zitat von buschreiter Beitrag anzeigen
    Das war bei der spanischen Grippe bereits der Fall. Allerdings war damals die Sterberate gerade bei jungen Menschen mit vermutlich gutem Immunsystem extrem hoch. Dies ist bei Covid19 augenscheinlich nicht so.
    Die Haeufung der Covid Todesfaelle bei den Aeltesten beruht eventuell auf einem Selection Bias. Als Beispiel fuer einen Selection Bias eine (fiktive) Studie zur Effizienz von stationaeren Krankenhausbehandlungen. Waeren frisch aus dem Krankenhaus Entlassene kraenker als die Bevoelkerung allgemein, koennte man folgern, dass stationaere Behandlungen mehr schaden als nutzen. Da aber (hoffentlich) zur stationaeren Behandlung zumeist Kranke ausgewaehlt werden, waere eine solche Schlussfolgerung Unsinn und Folge eines Selection Bias.

    Nun sterben bei gut 80 Jahren Lebenserwartung vorwiegend rund 80-jaehrige. Nimmt man bei Nachweis einer SARS-Cov-2-Infektion als Todesursache Covid an, haette man bei altersunabhaengiger Covid-Mortalitaet und Infektionsrate automatisch eine Haeufung von Todesfaellen bei Aelteren, einfach weil besonders viele von diesen sterben. Oder wenn 20 bis 30-jaehrige besonders haeufig infiziert sind, kann deren hohe Sterblichkeit durch die Spanische Grippe ebenfalls teilweise einem Selection Bias geschuldet gewesen sein.

    Wenn mangels ausreichender Verfuegbarkeit von Testkits vorwiegend Tote auf SARS-CoV-2 getestet werden, waeren infolge dieses Selection Bias Schaetzwerte der Mortalitaet deutlich zu hoch. Deswegen sind Tests auf Antikoerper so wichtig, damit man ein besseres Bild der Infektionsrate und auch der wirklichen Gefaehrlichkeit einer SARS-CoV-2 Infektion bekommt.

    Interessant finde ich die Aussage aus dem ZDF-Faktencheck zu Bhakdi, die Bundesregierung rechne mit SARS-CoV-2 Infektionen bei 60 bis 70% der Deutschen. Dann koennte man sich die Suche nach einem Impfstoff doch fast sparen?
    https://www.zdf.de/nachrichten/panor...hakdi-100.html

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