Seite 69 von 77 ErsteErste ... 19596768697071 ... LetzteLetzte
Ergebnis 681 bis 690 von 769

Thema: Coronapandemie, Ansteckungsgefahr bei Krebs

  1. #681
    Registriert seit
    08.06.2012
    Ort
    München
    Beiträge
    441
    Weil ich finde, statt Covid-19 könnte auch PrCa stehen, bin ich für diesen Hinweis sehr dankbar:

    Heute morgen lese ich von einem Ausbruch in Leer in Niedersachsen. Dort war eine Woche lang keine einzige Neuinfektion festgestellt worden. Jetzt haben sich offensichtlich in einem Restaurant 7 Menschen neu angesteckt, 50 müssen in Quarantäne und die Ansteckungswege wie auch die tatsächlich Infizierten konnten noch nicht definitiv geklärt werden.
    Und ich befürchte, von einigen NICHTPATIENTEN wird zunehmend in eine andere Richtung argumentiert, so wie hier (als Kommentar auf den von mir zitierten Patientenbericht:

    S.W.| Medizinischer Fachangestellter
    Anscheinend hat Herr Piot erst jetzt entdeckt, dass er sterblich ist
    Sonst würde der Mann kein Gedöns machen
    An irgendwas sterben wir, Altersschwäche, Influenza undsoweiter
    Ioannidis und Koll. haben als Ergebnis ihrer Studien klargemacht, dass Covid-19 nicht gefährlicher ist als der übliche Pendlerverkehr am Abend.
    Werden deshalb jetzt alle Autos abgeschafft? Natürlich nicht
    Die Rezession wird dazu führen, dass die Generation, welche in den kommenden Jahren ins Berufsleben drängt, keine Familie gründen kann, weil infolge der zu erwartenden Massenentlassungen Arbeitsplätze fehlen
    Und das alles nur deshalb, damit die Alten noch ein paar Monate länger leben
    Gott behüte Europa vor einer solchen Monster-Senioren-Generation, welche die Jugend auffrisst
    Ich bin inzwischen selber im Rentenalter und werde hoffentlich mit Leichtigkeit und Würde gehen, wenn die Zeit kommt

    Ob dann Influenza oder Corona oder Herzversagen auf dem Ticket steht, ist ohne Bedeutung
    quo vadis?

    Winfried

  2. #682
    Registriert seit
    15.04.2006
    Ort
    Landschaft Angeln
    Beiträge
    3.190
    Hallo Winfried,

    Ioannidis und Koll. haben als Ergebnis ihrer Studien klargemacht, dass Covid-19 nicht gefährlicher ist als der übliche Pendlerverkehr am Abend.
    Werden deshalb jetzt alle Autos abgeschafft? Natürlich nicht
    Du weißt es, ich weiß es, von den meisten Forumsnutzern nehme ich an, dass sie es auch wissen:

    Der große Unterschied zwischen dem Pendlerverkehr und Corona ist, dass die Opferzahlen durch den Pendlerverkehr nicht exponentiell steigen.

    Ralf

  3. #683
    Registriert seit
    22.02.2019
    Ort
    Montreal, QC - Berlin, DE
    Beiträge
    211
    Kuenstliche Beatmung: ist ultima ratio, um Schwerkranke zu retten. Fuehrt zu einer bei Lungenfunktionsstoerung eher unerwuenschten Erschlaffung der Atemmuskulatur. Foerdert u.U. auch Atemwegsinfektionen. Deswegen versucht man sie bei Covid moeglichst zu vermeiden. Und ist uebrigens ausserordentlich unangenehm, wer schon mal die Freude hatte.

    Umtriebige: ob sich diese zu Unrecht beschnitten sehen, ist eine verfassungsrechtliche Frage, in der ich mir kein Urteil erlauben kann. Die Verhaeltnismaessigkeit muss gewahrt bleiben, wofuer man um eine Kosten- / Nutzen-Abwaegung nicht herum kommt. Leider reagiert ein Gutteil der Diskussionsteilnehmer immer noch allergisch auf Hinweise zum Schaden, den die Eindaemmungsmassnahmen anrichten. Manch einer ist Rentner und von steigender Arbeitslosigkeit wenig bekuemmert.

    Umtriebig sind vor allem die Juengeren unter uns, die ihrem Sozialleben einen hoeheren Stellenwert beimessen als die ueber sechzigjaehrigen. Gibt uns eine Krankheit, der bislang 0,02% der Bevoelkerung in Kanada und 0,01% in Deutschland zum Opfer gefallen sind, das Recht Menschen zu verfolgen, die altersgemaess aktiv und auf Partnersuche sind?

  4. #684
    Registriert seit
    16.09.2017
    Ort
    Norddeutschland
    Beiträge
    171
    Menschen mit einer Denkweise wie du machen mir mehr Sorgen als "Corona".

    Es ist doch logisch dass abgewogen werden muss und auch wird, wie weit Einschränkungen, sowohl persönliche als auch wirtschaftliche, sinnvoll und vertretbar sind. Die Grundrechte sind unser höchstes Gut!

  5. #685
    Registriert seit
    22.02.2019
    Ort
    Montreal, QC - Berlin, DE
    Beiträge
    211
    Aus Schweden gibt's (auch nicht mehr so neue) Zahlen zu Covid:

    https://www.theguardian.com/world/20...en-coronavirus

    In Stockholm hatten "nur" 7.3% bis Ende April Antikoerper gegen SARS-CoV-2. Die Schweden koennen es niemandem Recht machen. Die Toten sind zuviel, aber die Ansteckungen zu wenig?

    Wie dem auch sei, kann man hieraus die Mortalitaetsrate abschaetzen. In Stockholm leben 2,4 Millionen Menschen, von denen 2,4 Millionen x 7.3% = 175.200 Ende April Antikoerper hatten. In Stockholm gab es 1936 Tote, 479 davon im Mai. Also 1475 Tote bis Ende April. Mortalitaetsrate von etwa 1475 / 175200 = 0.8%.

    Risikogruppe in Schweden ab etwa 70 Jahren. 88% der Opfer ueber 70 Jahre, 95% ueber 60 Jahre: https://www.statista.com/statistics/...by-age-groups/

    Statistik zur Uebersterblichkeit: https://www.scb.se/en/finding-statis...ics-on-deaths/

    Uebersterblichkeit in Schweden maximal 58%, in der Hochphase von Covid-19 vom 20. Maerz bis 11. Mai gemittelt 29%. Todesfaelle seit 8. April ruecklaeufig.

  6. #686
    Registriert seit
    22.02.2019
    Ort
    Montreal, QC - Berlin, DE
    Beiträge
    211
    Aus den schwedischen Covid-Opfern pro Altersgruppe, der auf Basis der Zahlen aus Stockholm geschätzten Mortalität von 0,8%, der schwedischen Alterspyramide und der Annahme einer über die Altersgruppen gleichbleibenden Infektionsquote komme ich auf folgende altersspezifische Mortalitäten von Covid-19:
    Altersgruppe Sterblichkeit
    0-10 0.00%
    10-29 0.01%
    30-39 0.02%
    40-49 0.06%
    50-59 0.18%
    60-69 0.46%
    70-79 1.42%
    80-89 3.04%
    90-105 6.17%

    Die Schätzung ist mit einiger Unsicherheit behaftet, weil es nur so wenig Informationen über die Zahl der symptomfreien Verläufe von Covid-19 gibt und eine altersunabhängige Infektionsquote vielleicht auch nicht realistisch ist; ich würde eine deutliche Häufung bei den sozial aktiven zwanzig- bis vierzigjährigen und eventuell den achzig- bis hundertjährigen in Pflegeheimen erwarten. Bestätigt aber, was wir alle geahnt haben: für die über siebzigjährigen ist die Krankheit hochgefährlich und den unter vierzigjährigen macht sie nur wenig aus.

    Quellen:
    https://www.populationpyramid.net/sweden/2100/
    https://www.statista.com/statistics/1107913/number-of-coronavirus-deaths-in-sweden-by-age-groups/

    Berechnung: http://karlemann.epizy.com/sweden-mortality.xls

  7. #687
    Registriert seit
    21.01.2013
    Ort
    Köln
    Beiträge
    517
    Ich weiß ja nicht so recht...es wird immer nur auf die Mortalität geschaut. Das finde ich ehrlich gesagt erschreckend! Eine gute Bekannte von mir, 38 Jahre jung, war am Anfang des ganzen Spektakels infiziert, ist schon lange negativ getestet und hat leider ihren Geruchs- und Geschmackssinn noch nicht zurück. Rosige Aussichten sind das nicht, wenn man nicht weiß, ob man seine Sinne wieder zurückerlangt...Ein anderer Bekannter von mir (Sportler) bringt nur noch 70% seiner eigentlichen Leistung und weiß nicht, wie es weitergeht. Solche Beispiele gibt es einige, natürlich auch genügend Menschen, die (bis heute) keine Auswirkungen verspüren.
    LG Achim

  8. #688
    Registriert seit
    04.01.2020
    Ort
    Südbaden
    Beiträge
    451
    Also ganz ehrlich ................mich macht das von rechts angehauchte Geschriebe von KarlE langsam aber sicher aggressiv. So ein unmenschliches Geschwätz gehört hier einfach verboten.
    Ich glaube nicht dass dies zur PCa Thematik benötigt wird.
    Macht doch bitte mal ein Ende mit dieser scheiss politisiererei.
    Er soll doch auf die Strasse gehen wenn er das möchte und sich zu den Gleichgesinnten Deppen gesellen.
    Urs

  9. #689
    Registriert seit
    02.04.2012
    Ort
    Rheinland
    Beiträge
    1.091
    Danke, Urs!
    Mein Ziel war die Thematisierung von direkter oder indirekter Gefährdung von Krebspatienten.
    Lothar

  10. #690
    Registriert seit
    20.02.2018
    Beiträge
    1.008
    "Wie sich die Coronakrise auf Krebspatienten auswirkt"

    Als Folge der Corona-Pandemie werden viele Krebs-Behandlungen verschoben und zahlreiche Patienten scheuen Arzt- und Klinikbesuche wegen der möglichen Ansteckungsgefahr.
    Vorsorgeuntersuchungen werden nicht wahrgenommen, Therapien verkürzt, Nachsorgeuntersuchungen ausgesetzt.

    Ausführlicher in
    https://www.deutschlandfunk.de/covid...ews_id=1131665


    Franz

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •