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Thema: Coronapandemie, Ansteckungsgefahr bei Krebs

  1. #301
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    Coronavirus: Was Krebspatienten jetzt beachten sollten.

    Hier ein Link auf eine Pressemitteilung des DKFZ:

    https://www.dkfz.de/de/presse/presse...en-sollten.php

    Nach Einschätzung von Experten ist damit zu rechnen, dass die Corona-Pandemie nicht in wenigen Wochen ausgestanden ist, sondern noch über Monate andauern kann. Was bedeutet das für die spezielle Situation von Krebspatienten? Welche Verhaltensmaßnahmen sind zu beachten, welche Therapien sollten keinesfalls verschoben werden? Beim Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) erhalten Patienten und Angehörige laufend aktualisierte Informationen.

    Lothar

  2. #302
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    Guten Tag Lothar,

    ähnliche Hinweise findet man auch im Uro Forum.

    Corona-Pandemie: d-uo und DGU geben Empfehlungen zum Management urologischer Krebspatienten

    Die Deutschen Uro-Onkologen (d-uo) und die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) haben ein Merkblatt zum Management von Krebspatienten in Zeiten der Coronavirus-Pandemie erarbeitet.

    Bitte lesen:

    https://uroforum.de/corona-pandemie-...rebspatienten/

    Harald
    nicht nachlassen

  3. #303
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    Zitat Ralf:
    Dirk,
    lies Dir einfach noch mal durch, was ich hier geschrieben hatte.
    Ralf
    Ja, toll . . . . .

    Also Leute,
    so einfach ist das nicht! Wir als Krebspatienten sind doch von dieser Situation besonders betroffen!
    Keiner von uns weiß, wie das weitergeht. Hat denn einer von uns Covid 19 positiv? Und wenn was passiert dann?
    Bitte Covid 19 nicht aus diesem Forum rauslassen!

    Bitte weiter über Covid 19 berichten!
    Dirk
    So sehe ich es auch, lieber Dirk!
    Wir sollten einen Moderator haben, der beides kann.
    Den haben wir wohl, - - - oder auch nicht . . . . ?!
    Vielen Dank für dein Posting!

    dr@wulff-berlin.de hat sich da sehr vorsichtig ausgedrückt, weil er weiss, dass ein Forum nicht demokratisch abläuft.

    Vielen Dank lieber Doktor, dass Sie oder du es mir/uns erklärt hast!
    Bleibe bitte bei uns, lieber Doc!
    Es gibt auch noch eine Zeit nach der Corona-Krise.

    Gruss
    hartmut


  4. #304
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    Zitat Zitat von Optimist Beitrag anzeigen
    Krebspatienten sind durch die Ausbreitung von COVID-19 oft verunsichert, verschieben eventuell anstehende Arztbesuche oder überlegen ob sie geplante Therapien durchführen sollen. ...
    ...und dann folgen Links und Zitate auf Onkopedia, die keinerlei Hilfe für uns Patienten bedeuten: das ist nur Geschwafel von Theoretikern, dazu noch ohne jede Evidenz (wie sie selbst schreiben).

    Es wurde doch schon festgestellt, was Covid-19 für PCa bedeutet
    - Arztbesuche nur unter Beachtung der Distanz und hygienischer Maßnahmen (wie bei jedermann)
    - Behandlung im Krankenhaus nur wenn das Personal Schutzmasken trägt oder Abstand hält, am besten in einer Klinik ohne Covid-19-Patienten
    - bei immunsuppressiven Behandlungen Eigenschutz durchführen (z.B. Selbstisolation, (FFP2/3-)Schutzmaske, Körper wenig belasten - wie auch sonst bei solcher Behandlung jeweils vorgesehen, denn Covid-19 ist nur einer von vielen Keimen, den man sich da einfangen kann)
    - wer PCa hat und Covid-19-positiv ist wird der Klinik die Behandlung erschweren, so daß unter Umständen besser bis zum Ende der Infektion gewartet wird (und erst recht, wenn diese mit deutlichen Symptomen verbunden ist).
    Manch einer mag eine Behandlung verschieben wollen (oder müssen) - das ist eine Einzelfallabwägung, die sicher bei Hochrisiko anders ausfällt als bei Gleason 6 oder 7.
    Mehr konnte ich bisher dem Thread nicht entnehmen.

  5. #305
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    Mitte März hatte ich an der Beratungshotline einen Anrufer mit einer Frage, auf die ich keine gute Antwort geben konnte. Es war für mich das erste Covid-19-bezogene Gespräch an der Hotline.
    Der Anrufer hatte das Problem, dass er antreten sollte zu einer weiteren Chemoinfusion, dass aber im Wartezimmer des Arztes (Onkologen) die Patienten dicht an dicht saßen. Der Arzt konnte oder wollte daran nichts ändern und es nicht besser organisieren. Der Anrufer wollte nun von mir wissen, wie er sich verhalten solle. Ich habe ihm nach einigem Nachdenken gesagt, dass aufgrund der Chemotherapie sein Immunsystem besonders geschwächt sei und dass es wahrscheinlich das kleinere Übel sei, die Folge-Infusion um vielleicht zwei Wochen hinauszuzögern. Er solle sich bezüglich der aktuellen Entwicklung ständig auf dem Laufenden halten. Ich weiß heute noch nicht, was ich ihm Anderes oder Besseres hätte sagen können.

    Ralf

  6. #306
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    Interessante Frage! Ich befürchte, dass auch in 2 oder in 4 Wochen das Corona Problem nicht vorbei sein wird. Ich finde aber das Verhalten des Arztes völlig unverantwortlich den Patienten gegenüber. Hier müsste dringend Abhilfe geschafft werden. Gerade in einem Arzt Wartezimmer müssten die Social Distancing Massnahmen erst recht noch strenger sein als für vermeintlich Gesunde. Ich würde mich nicht mal als Gesunder in ein solches Wartezimmer setzen.

    Als Chemo Empfänger hat man nachweislich ein schwächeres Immunsystem, objektiv messbar auch an der gesunkenen Anzahl an Leukozyten. Diese versucht man dann oft mit G-CSF wieder auf die Sprünge zu helfen. Dauert aber trotzdem immer mehrere Tage nach jeder Infusion, bis die Anzahl wieder steigt. Es führt kein Weg vorbei, dass auch dieser Arzt umlernt. Danach kann aufgrund des Nutzen/Schaden Risikos abgewogen werden, was ggf. für Alternativen zur Chemo vorhanden sind.

    Heinrich

  7. #307
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    Hallo Heinrich,
    Zitat Zitat von tritus59 Beitrag anzeigen
    Interessante Frage! Ich befürchte, dass auch in 2 oder in 4 Wochen das Corona Problem nicht vorbei sein wird.
    Mitte März, als der Mann mich anrief, war noch nicht abzusehen, wohin die Reise gehen würde. Es war aber bekannt, dass es keine Schutzmasken mehr gab, so dass dies auch keine Lösung für ihn gewesen wäre in der Praxis. Es war ein Dilemma, für das ich keine gute Lösung sah.

    Ralf

  8. #308
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    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    ...und dann folgen Links und Zitate auf Onkopedia, die keinerlei Hilfe für uns Patienten bedeuten: das ist nur Geschwafel von Theoretikern, dazu noch ohne jede Evidenz (wie sie selbst schreiben)

    Die Leitlinie von Onkopedia als "Geschwafel" abzukanzeln, ist eine schwer nachzuvollziehende Aussage.

    Die Bedrohung durch COVID-19 scheint noch nicht überall angekommen zu sein, auch bei einigen anderen Textern hier im Forum.

    Zumindest für mich und ich erlaube mir auch für einige andere zu sprechen, stellt COVID-19 eine sehr ernste Bedrohung dar.
    Die üppige Metastasierung meiner Lunge ist durch ADT/Chemo vorerst mal verschwunden, aber meine Lungenfunktion ist durch Vernarbungen von den ehemaligen Metastasen immer noch und wahrscheinlich für längere Zeit eingeschränkt. Ich bin ein Risikopatient und COVID-19 bereitet mir, im Gegensatz zu meiner Krebserkrankung, mit der ich ganz gut zurechtkomme, große Sorgen.

    Die Leitlinien von Onkopedia geben mir und vielleicht auch ein paar anderen Betroffenen eine gewisse Sicherheit. Oder sollte ich hier der einzige sein der sich wegen COVID-19 Gedanken macht ?

    "Geschwafel", kann ich nur in deinem Beitrag erkennen, Martin.
    Verschone bitte mich und andere, für die COVID-19 auch ein Problem darstellt, künftig mit deinen "Geschwafel".
    Ich werde weiterhin mir wichtig Erscheinendes zu COVID-19 hier schreiben, wem das nicht gefällt, es gibt eine "Ausblendfunktion".


    Franz

    PS: Ich habe öfter das Wort "Geschwafel" benutzt, ins Thema eingebracht wurde es von anderer Seite.


  9. #309
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    Lieber Franz,

    ich war auch etwas überrascht, wie sich der von mir sehr geschätzte Martin grundsätzlich zum in Rede stehenden Thema geäußert hat. Natürlich wissen fast alle was Sache ist in Sachen Covid 19. Aber inzwischen mussten wir auch erkennen, dass das Virus mit unabsehbaren Folgen mutiert. Und das ist es, was mich mit Sorge erfüllt.

    Das Thema Prostatakrebs ist da trotz aktuell PSA 219 ng/ml eher zweitrangig. Und über Prostatakrebs sind wir nicht nur dank Ralf und seinem "Ersten Rat" bestens informiert.

    Wir alle sollten zumindest anerkennen, dass sachliche Info zum Covid 19 noch für längere Zeit vonnöten ist.

    Meine PKH: http://de.myprostate.eu/?req=user&id=112&page=report

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  10. #310
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    Zitat Zitat von Unverwüstlicher Beitrag anzeigen
    Aber inzwischen mussten wir auch erkennen, dass das Virus mit unabsehbaren Folgen mutiert. Und das ist es, was mich mit Sorge erfüllt. Wir alle sollten zumindest anerkennen, dass sachliche Info zum Covid 19 noch für längere Zeit vonnöten ist.
    Lieber Harald,

    Dem letzten Satz kann man nur voll zustimmen, aber der erste Satz, ich bitte Dich, das ist jetzt wirklich alles andere als fachliche Info.

    Ich bin auch der Meinung, dass in einem Prostatakrebsforum über Covid-19 diskutiert werden sollte, aber doch bitte nur mit solchen Themen, welche im speziellen vor allem PCa Betroffene interessieren. Und Fake-News zu verbreiten, dass das Virus schon mit unabsehbaren Folgen mutiert hat, na ja, Du solltest diese Info doch gerne eurem Chef Virologen Droste und Co. auch mal mitteilen, dass er auch auf dem neuesten Stand ist.

    Natürlich sind die Folgen noch nicht klar ersichtlich. Aber eben, immer sachlich bleiben, wie Du ja empfohlen hast.
    Darum ist es ja auch so schwierig, jetzt Prognosen abzugeben, wann der ganze Spuk ein Ende haben wird. Für uns PCa Betroffene gilt im wesentlichen das, was Martin in den paar Zeilen zusammengefasst hat.

    Wer viel mehr sucht, kann "Coronavirus" in Google eingeben und findet für alles und das Gegenteil unzählige Geschichten.

    Heinrich

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