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Thema: Coronapandemie, Ansteckungsgefahr bei Krebs

  1. #241
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    Immer wieder derselbe Tipp. "Masken tragen" Mit den vorhandenen Masken schützt man doch nur andere, wenn man positiv ist. Das wird einen am Tag bestimmt 5 Mal gesagt, wenn man ein wenig Radio oder TV eingeschaltet hat. Schützen tut nur ein Abstand zu anderen.

  2. #242
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Mit den vorhandenen Masken schützt man doch nur andere, wenn man positiv ist.
    DAS ist doch schon mal was und ein Anfang! Selbst wenn die meisten selbstgebastelten und frei verfügbaren Masken keinen absoluten Schutz bieten, können sie teilweise helfen, vor allem wenn jeder einer tragen würde. Abstand halten gilt aktuell immer und für alle.

  3. #243
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    @michi
    Und der andere mit der Maske, der schützt "nur" dich...!? In Asien ist es ein Gebot der Höflichkeit, mit seiner Maske sein Gegenüber zu schützen.
    Ich erinnere an die vor Kurzem hier geführte Diskussion über die Hamsterer. Da waren wir uns eigentlich einig, dass es nicht gut ist, nur an sich zu denken.
    Aber du hast mit deinem posting sicherlich v. a. auf den technischen Aspekt hinweisen wollen. Darauf wird in der Tat häufig hingewiesen.
    Ich denke, wenn wir uns mal wieder mehr untereinander bewegen dürfen, wird unser Straßenbild ein asiatisches Aussehen haben. Die Ansteckungsgefahr wird bis ins nächste Jahr noch in der Luft liegen.
    Grüße
    Hartmut

    Meine PK-Geschichte im Überblick: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=74

  4. #244
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    Da ich das Haus nicht verlasse, wenn es nicht sein muss (Zahnarzt) bin ich auf der sicheren Seite besonders weil ich immer noch keine Maske Kaufen konnte. Selber nähen ??????

  5. #245
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Da ich das Haus nicht verlasse, wenn es nicht sein muss (Zahnarzt) bin ich auf der sicheren Seite besonders weil ich immer noch keine Maske Kaufen konnte. Selber nähen ??????
    Selber nähen wird schon viel gemacht. Ich sollte letztens vom Supermarkt dieses Gummiband, welches auch kochfest ist, kaufen. Meine Liebste will jetzt auch Masken nähen. Das Gummiband war aber schon schon weggekauft, alle Breiten. Die Hamster waren wieder schneller.
    Für Notfälle habe ich noch 2 neue FFP2-Masken in meiner Werkzeugkiste
    Lutz
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  6. #246
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    Bastelanleitungen gibt es zuhauf im Netz zu finden. Auch für Männer. ;-)))

  7. #247
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    Aufschlussreicher FAZ-Artikel auch über Selbsttests zuhause per App: Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung und Temperatur:

    https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...ue#pageIndex_2

    Lothar

  8. #248
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    Zitat hartmut(h):
    Den Sprung kann ich mir nicht erklären. Nehmen wir einfach zur Kenntnis, dass die Appelle und Verordnungen wirken. Die Arithmetrik läßt mich so auch meine Hochrechnungen korrigieren. Die Welle kommt vielleicht nicht so wuchtig und die 100.000 werden wir nicht schon diese Woche, sondern voraussichtlich erst nächste Woche erreichen.

    Eben, wo ich dies schreibe, bringen sie in den ZDF-Nachrichten die entscheidenden, anschaulichen Kurven, erstmals. Bei Verdopplungszeit von 6 Tagen wie derzeit an Ostern 260.000, bei einer VZ von 10 Tagen 135.000 Infizierte.
    Hier der Zusatz:
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...507#post124507

    Lieber Hartmut(h),

    ich habe dein altes Posting noch einmal hoch geholt.
    So wie es aussieht, könntest du recht behalten. Es bleibt bis zum Sonntag unter der 100.000 Grenze der Infizierten in Deutschland.

    Diese Diskussion über die Ausgangssperre ist fehl am Platz.
    Besser wäre es, wenn wir diese Maßnahmen bis Ende Juni aufrecht erhalten.
    Wir sehen ja, wie es in anderen Ländern (außer China) läuft.

    Gruss
    hartmut

    Update:
    Lieber Hartmut, warum bezeichnest du den US-Präsidenten als "Großmaul"?
    Erkläre es mir bitte, ohne das wir nun politisch werden.

  9. #249
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    Hartmut,

    das ist doch ganz einfach - er hat nunmal ein großes Maul!

    Dirk

  10. #250
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    Wochende. Ich hol mal wieder die Kiste…

    Es ist besser und richtig, wöchentlich Fazits zu ziehen. Die Interpretation von Tageszahlen bringt nichts, gibt Rätsel auf und verleitet zu falschen Schlüssen, wie wir gesehen haben. Dass gemeldete Zahlen von Verzögerungen betroffen und von der Anzahl der Tests abhängig sind, und einzelne Tageszahlen deshalb weder Tsunaminähe noch Entspannung signalisieren können, habe ich gelernt und zuletzt erläutert gehabt.

    Die Entwicklung nach JHI-Zahlen, wobei bei den RKI-Zahlen die Tendenz auch nicht anders ist, nur ca. 5000 bei der Gesamtinfiziertenzahl weniger. Also: Der Anstieg verlangsamt sich eindeutig und besonders in der letzten Woche. Das will man auch hören. Die Maßnahmen greifen. In Zahlen ausgedrückt:

    KW 10: Wachstumsfaktor (Wf) 1,43 = 43% = ca. 2 Tage Verdopplungszeit (Vz)
    KW 11: Wf 1,27 = 27% = ca. 3 Tage Vz
    KW 12: Wf 1,25 = 25% = > 3 Tage Vz
    KW 13: Wf 1,145 = 14,5% = > 5 Tage Vz
    KW 14: Wf 1,075 = 7,5% = > 9 Tage Vz

    Merkels 10 Tage Verdopplungszeit sind an diesem Wochenende erreicht worden. Und eben nicht mit der Bedeutung wie angekündigt. Es war auch vorherzusehen, dass dies keine Zielgröße sein konnte. Die Vorgabe ist denn auch in der Schublade verschwunden und eine im ZDF präsentierte Prognoserechnung skizzierte die Kurve jetzt mit 14 Tagen Vz. Faktor 1,05 müßte da erreicht werden, also 5% pro Tag Wachstum. Der RKI-Chef spricht jetzt auch plötzlich von „Angesteckten pro Infiziertem“, also dem Replikationsfaktor R0, mit dem die Epidemiologen arbeiten. Da sieht ihm so leicht keiner in die Karten und da ist man auf jeden Fall weg von den großen Zahlen. Ich will mich da nicht reinknien. Wird sicherlich stimmen, was er sagt. 2 seien es derzeit und man müsse auf 1, besser weniger, kommen. Nachvollziehbar.

    Morgen haben wir die Grenze von 100.000 registrierten Infizierten überschritten. Letzte Woche waren wir bei täglich über 6000 Neuzugängen im Schnitt. Die Tendenz der Abnahme des Wachstumsfaktors wird sich fortsetzen, muß sich fortsetzen. Trotzdem werden die täglich neu hinzukommenden Infiziertenzahlen steigen, auch auf 7000 und mehr. Das widerspricht sich nicht und man soll nicht erschrecken, wenn wir zu Ostern die 150.000 erreicht haben. Allerdings 14 Tage Vz oder Faktor 1,05 reichen da nicht, sonst wird’s doch noch eng mit den Betten bei täglich 9000 Neuen und mehr. Es wird auch die Gesamtzahl 200.000 und 500.000 kommen, hoffentlich möglichst weit hinausgezögert. Die Schweden sind jetzt auch zur Einsicht gekommen. Lanz hatte noch letzte Woche mit ihrem Beispiel argumentiert gehabt, als es schon keines mehr war. Zu beweisen war mit Modellrechnungen.

    Es wurde in Deutschland richtig gesehen, dass es entscheidend ist, die Anzahl der Intensivbetten auszubauen. Aber man muß dies auch können und es war unser Vorteil, dass wir das konnten. Meiner Modellrechnung nach dürfen die Zahlen deshalb auch weiterhin steigen, ohne dass die Intensivversorgung zusammenbricht. Zusammenbruch heißt, das Virus massakriert. Zynischerweise darf man sagen, die Anzahl der Verstorbenen mit täglich 150 ist in Deutschland noch moderat.
    Im Kreiskrankenhaus Esslingen in unserem Nachbarkreis war die Belegung der Intensivkapazität schon Anfang letzter Woche erreicht. Andere haben noch einiges an Luft. Es wird viel Durcheinander geben bei notwendigen Verlegungsaktivitäten. Das telefonisch regeln zu können, wie der Esslinger Chefarzt im Interview meinte, wird anstrengend. Ein helfendes IT-gestütztes zentrales Patientenmanagementsystem haben wir nicht, auch nicht auf Länderebene. Das Intensivregister, auf das MartinWK hingewiesen hatte, könnte zumindest eine Orientierung sein – wenn die Daten aktuell sind. Es wird derzeit umgestellt und verbessert. Ihr könnt da auch in eurer Nachbarschaft nach einem freien Bett schauen.. (grenzwertig, ich weiß)

    Mein Simulationsprogramm sagt mir, heute seien 4642 Intensivbetten mit COVID-19-Erkrankten belegt. Stimmt nicht, aber mehr wissen die draußen auch nicht. Aber die Zahl sagt auch, noch kein Chaos und noch freie Kapazitäten, auch für die nächste Woche. Und das stimmt. Und meine errechneten zukünftigen Gesamterkrankungen, die waren bislang auch nicht so daneben. Zahlenspielereien mit dem Übel können ganz schön unterhaltsam sein. Vor allem, wenn man Zeit hat, weil das Übel Zwangspause erzwingt.

    PS: Ich finde es traurig und beschämend, wie wir die Spanier und Italiener jetzt im Stich lassen. Gerade in der Not soll und muß der Stärkere den Schwächeren helfen. Mit der symbolischen Überführung von ein paar Kranken ist es nicht getan. Wir sind Europäer. Ohne Hilfen sind wir bald nur noch geografisch Europäer. Wir haben zudem lange genug von den schwächeren Volkswirtschaften im Süden profitiert.

    @Hartmut (der Pirat). Trump hat entgegen genug Warnungen im Lande die ernsthafte Lage negiert und das Coronavirus als Erfindung der Presse und der Demokraten hingestellt, anstatt sein Land vorzubereiten. Heute steht er vor einem Desaster und versucht mit brachialen Methoden dringend benötigtes Material auf dem Weltmarkt zu ergattern. Er sagt 250.000 Tote voraus, um hinterher, wenn es weniger sein sollten, sich und seinen erfolgreichen Kampf gegen das Virus feiern zu können. Ihn ein Großmaul zu nennen ist noch eine euphemistische Charakterisierung. .... Im Südosten unseres Landes haben wir auch einige mit großspurigen Anwandlungen. Wo die alles "Wellltmeister" und "die Besdn" sein wollen... Ich mag eigentlich eine zupackende Art, aber die Stoßrichtung muß auch stimmen. Und man kann Erfolge auch mit gebotener Zurückhaltung und Bescheidenheit hervorheben..
    Grüße
    Hartmut

    Meine PK-Geschichte im Überblick: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=74

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