Seite 29 von 74 ErsteErste ... 19272829303139 ... LetzteLetzte
Ergebnis 281 bis 290 von 736

Thema: Coronapandemie, Ansteckungsgefahr bei Krebs

  1. #281
    Registriert seit
    02.05.2019
    Ort
    Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    808
    Ebola-Medikament für Kranke

    Schwer kranke Corona-Patienten dürfen Ebola-Mittel Remdesivir testen

    bitte lesen:

    https://www.rnd.de/politik/ebola-med...4NQH2DE2M.html

    Harald
    nicht nachlassen

  2. #282
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.387
    Harald,

    die Herstellerfirma ist aber nicht darauf eingerichtet, das Mittel in größerer Menge zu produzieren und weltweit zu liefern. Es ist ja noch nicht zugelassen, da werden noch keine dafür Kapazitäten aufgebaut. Wenn sich herausstellen sollte, dass es nicht wirkt, wäre das eine Fehlinvestition für die Firma.

    Georg

  3. #283
    Registriert seit
    02.05.2019
    Ort
    Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    808
    nicht nachlassen

  4. #284
    Registriert seit
    02.04.2012
    Ort
    Rheinland
    Beiträge
    1.073
    Hier ein Spiegelbericht über eine Studie zu NEM (B3 und Selizium) zur Stärkung der Immunabwehr bei einer Coronainfektion:

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...5-a3634389d339

    Lothar

  5. #285
    Registriert seit
    21.01.2013
    Ort
    Köln
    Beiträge
    498
    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    Hier ein Spiegelbericht über eine Studie zu NEM (B3 und Selizium) zur Stärkung der Immunabwehr bei einer Coronainfektion:

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...5-a3634389d339

    Lothar
    Ich hoffe nur, dass der Schuss nicht nach hinten losgeht. Bei der spanischen Grippe waren gerade die betroffen, die ein besonders starkes Immunsystem hatten. Grund hierfür war, laienhaft geschrieben, dass die Abwehrzellen sich gegen körpereigene Zellen gerichtet haben...

  6. #286
    Registriert seit
    20.02.2018
    Beiträge
    982
    Krebspatienten sind durch die Ausbreitung von COVID-19 oft verunsichert, verschieben eventuell anstehende Arztbesuche oder überlegen ob sie geplante Therapien durchführen sollen.
    Dazu ausführliche Informationen in der Onkopedia-Leitlinie: Coronavirus-Infektion (COVID-19) bei Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen (07.04.2020)

    https://www.onkopedia.com/de/onkoped...tml/index.html
    Krebspatienten und Patienten mit Erkrankungen des Blutes wird geraten, besonders achtsam zu sein und den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden, vor allem zur freiwilligen Isolation, zu folgen. Besondere Regeln gelten für Patienten mit dem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19. Gleichzeitig darf die Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus nicht die Bekämpfung einer bereits existierenden, lebensgefährlichen Erkrankung wie Krebs beeinträchtigen.“

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Eine Entscheidungshilfe bietet Abbildung 1:
    COVID-19: Entscheidungskriterien für eine Krebstherapie

    https://www.onkopedia.com/de/onkoped...abbildung1.png


    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Besonders hinweisen möchte ich auf:

    Punkt 6.1.5 Organisatorische Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung der Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen
    Auch angesichts von Schutzmaßnahmen für die Gesamtbevölkerung muss die unmittelbare, qualitätsgesicherte Versorgung der Patienten sichergestellt werden, insbesondere bei aktiven und lebensbedrohlichen Erkrankungen, bei kurativen Therapien, bei hohem Rezidivrisiko und bei belastenden Symptomen. Das betrifft die gesamte Versorgungskette von der Diagnostik über alle Formen der Therapie (Operation, Strahlentherapie, systemische Therapie, supportive Therapie, Symptomlinderung) bis zur Rehabilitation.

    Strukturen und Auflagen müssen ggf. angepasst werden, z. B. durch Umstellung von Tumorkonferenzen mit persönlicher Präsenz auf Telefon- oder Videokonferenzen, durch Anpassung behördlicher Auflagen, durch Verlängerung der Gültigkeit von Zertifikaten für onkologische Zentren u. ä.

    Auch muss sichergestellt sein, dass dringlich erforderliche diagnostische Maßnahmen wie Bildgebung und Laborkontrollen wohnortnah durchgeführt werden können, um Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen nicht zu gefährden bzw. wichtige Therapiemaßnahmen nicht zu verzögern.
    Bei infektiösen Komplikationen im Rahmen einer schweren Neutropenie nach System- oder Strahlentherapie müssen umgehend adäquate diagnostische Maßnahmen und sofortige empirische antimikrobielle Therapien eingeleitet werden [38, 39]. SARS-Cov-2-negative Patienten müssen außerhalb von Bettenstationen mit gesicherten COVID-19 Infektionen in Einzelzimmern untergebracht werden.

    Durch die organisatorischen Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass die Prognose von Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen durch die Pandemie nicht verschlechtert wird.“

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Empfehlungen zu einzelnen Krankheitsentitäten oder Krankheitssituationen unter 6. 2

    Zu COVID 19 und Prostatakarzinom siehe: 6.2.61 Prostatakarzinom
    https://www.onkopedia.com/de/onkoped....html#ID0EE4BG


    Franz



  7. #287
    Registriert seit
    21.01.2013
    Ort
    Köln
    Beiträge
    498
    Danke für den Link!

  8. #288
    Registriert seit
    02.05.2019
    Ort
    Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    808
    Land wappnet sich für den Anstieg

    bitte lesen:

    https://www.morgenweb.de/mannheimer-...d,1627409.html

    Harald
    nicht nachlassen

  9. #289
    Registriert seit
    02.05.2019
    Ort
    Rheinland-Pfalz
    Beiträge
    808
    Faktencheck Schwerpunkt: Coronavirus

    Die folgende Seite hilft Fake-News aufzuspüren bzw. zu erkennen

    https://correctiv.org./faktencheck/coronavirus/

    Harald
    nicht nachlassen

  10. #290
    Registriert seit
    20.02.2018
    Beiträge
    982
    Kritik an Corona-Studie aus Heinsberg

    Die „Zeit“ berichtet über erste (umstrittene) Studienresultate aus Heinsberg.
    https://www.zeit.de/wissen/gesundhei...e-kai-diekmann

    Einige Zitate und kritische Anmerkungen aus dem aktuellen Beitrag der Zeit:

    „Unplausible Zahlen und nicht aufs ganze Land übertragbar: Fachleute zweifeln an der Aussagekraft der Heinsberg-Studie. Sie gebe keinen Anlass, Kontaktsperren zu lockern….

    ….. Am Donnerstagvormittag hatte ein Forschungsteam um den Virologen Hendrik Streeck von der Universität Bonn auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf erste Resultate der deutschlandweit bisher größten Studie zur Verbreitung des neuen Coronavirus vorgestellt. Im besonders stark betroffenen Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen will das Team unter anderem herausfinden, wie viele Menschen tatsächlich mit dem neuen Erreger infiziert sind oder waren….
    …. Die Schlagzeilen waren voller Euphorie:……. Dass all diese Schlussfolgerungen, wenn überhaupt, nur für Heinsberg – und nicht bundesweit – gegolten hätten, ging weitgehend unter. ….
    …. So ist nicht sicher, ob der Test, den die Forscher benutzt haben, eine sichere Aussage über eine Infektion mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 treffen kann….
    …. Verbindungen zwischen dem Bonner Studienleiter und dem PR-Unternehmen Storymachine, welches eine Dokumentation zur Studie selbst finanziert…

    ….. Virologe Christian Drosten sagte, er könne aus dem, was in Düsseldorf präsentiert wurde, nichts ableiten: "Da wird einfach so wenig erklärt, dass man nicht alles versteht."….


    …Seinen größten Kritikpunkt bekräftigte Drosten abends noch einmal im heute journal.
    „Man müsse unterscheiden, ob es sich um Diagnosen handele oder einfach um Signale aus einem Labortest. " Diese Labortests haben eine hohe Rate an falsch positiven Signalen, rein technisch", sagte Drosten. Das bedeutet, dass Antikörpertests auch dann anschlagen können, wenn Menschen sich gar nicht mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert haben, sondern ihr Immunsystem Antikörper gegen eines der vier saisonalen Coronaviren gebildet hat.“

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ein sehr lesenswerter link. Habe nur einige, mir wichtig erscheinenden Punkte aus dem Beitrag der "Zeit" zitiert und sicher auch einiges übersehen.


    Franz

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •