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Thema: Coronapandemie, Ansteckungsgefahr bei Krebs

  1. #701
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    Lutz, wenn ich in ein Wartezimmer reinschaue und es sitzen schon mehrere drin warte ich im Freien. Da seh ich ja wer rauskommt und bin dann rechtzeitig, wenn ich drankomme drin. Ich habe heute meinen bestimmt 10 Zahnarzttermin während der Coronazeit.

  2. #702
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    Hallo,
    um einen guten Schutz beim Arztbesuch zu erreichen, sollten Personen die zum besonderen Gefährdungskreis gehören, sich FFP2-Masken besorgen. Solche Masken Filtern sowohl die Ausatemluft als auch die Einatemluft und schützen damit auch vor Viren.
    Es wird zwar gesagt, dass solche Masken dem medizinischen Personal vorbehalten sein sollen, werden aber auch an Risikogruppen, also an ältere Menschen ausgegeben.
    - siehe FFP-Masken -

    Gruß Heribert

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    (Luciano de Crescenzo)

  3. #703
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    Richtig Heribert,
    nur FFP2 Masken sind als Selbstschutz sinnvoll. Am besten mit Ventil für die Ausatmung, damit für Hochrisiko-Patienten das Atmen noch einigermaßen erträglich ist. Für die anderen mit guter Lungenfunktion wären FFP2 ohne Ventil natürlich schöner, da hiermit auch der Gegenüber vor den ausgeatmeten Viren sicher ist. Und: Jede Maske nur einmal benutzen, sonst ist das eher sinnlos.
    Uwe
    Vor der Aktion: Beachte den "Dunning-Kruger-Effekt"
    (Man glaubt immer, alles kapiert zu haben, wenn man wirklich keine Ahnung hat!)

  4. #704
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    Zitat Zitat von dr@wulff-berlin.de Beitrag anzeigen
    Jede Maske nur einmal benutzen, sonst ist das eher sinnlos.
    Da weiss man wirklich bald nicht mehr, was man glauben soll.
    Die Corono Viren sollen ja 60°C nicht lange überleben. Was spricht denn gegen eine Wärmebehandlung sagen wir 30-60 min bei 80°C im Backofen, so wie es auch ab und zu empfohlen wird ?

    Heinrich

  5. #705
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    Auch wird gesagt das die Viren nicht lange überlegen. Was spricht dagegen, wenn ich die Einwegmaske 20 Min trage und sie dann 2-3 Tage auslüften lasse. Soll ich jedes Mal, wenn ich sie ein paar Min. benötige immer einen neue tragen? Finde ich ein wenig übertrieben. Meistens brauche ich sie wirklich nur 1x pro Woche.

  6. #706
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    Hallo,
    falls es noch nicht durchgedrungen ist; die einfachen Fließstoffmasken haben lediglich die Eigenschaft die eigenen Ausatemaerosole davon abzuhalten bis zu dem Gegenüber vorzudringen. Ihn also vor einer Ansteckung durch den Träger dieser Maske zu schützen. Den Träger dieser Masken selbst schützen sie nicht!

    Ein allgemeiner Schutz wäre nur dann zu bewirken, wenn alle Menschen in diesem Raum ebenfalls eine solche Maske trügen. Deshalb ist im ÖPNV, im Supermarkt und eigentlich in allen geschlossenen Räumen Maskenpflicht sinnvoll. Waschbare Stoffmasken sind insofern wiederverwendbar, als sie nach jedem Tragen eine wirksame Desinfektion erfahren.

    Die Einatemaerosole sind nur durch FFP2 Masken weitestgehend abgewehrt und um sicherzugehen, zum einmaligen Gebrauch verwendbar.

    Heribert

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    (Luciano de Crescenzo)

  7. #707
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    Idealerweise verwendet man Masken nur kurz und nur einmalig. Aber bei N95+, FFP2/3 oder ähnlich ist das schon ein Kostenfaktor, selbst wenn's welche zu kaufen gäbe. Als "Aluhut" hatte ich mich im Februar, abseits der MM, über Corona informiert und war zum Schluss gekommen, dass das Virus gefährlich ist (warum sonst hätten die Chinesen einen Lockdown organisiert) und aller Voraussicht nach Europa und Nordamerika kommt. Und konnte tatsächlich noch N95 Masken bei Walmart bekommen. Ausserdem gab es auf Amazon noch 3M Partikelfilter für Handwerker, als medizinische Einwegmasken nur noch von zweifelhaften Quellen verschickt wurden. Die 3M Maske kam an mit Filtern, die Einwegmasken habe ich nie gesehen.

    Ich habe ab Anfang März in der U-Bahn Masken getragen, was mich wohl ebenfalls als Aluhut outet. Bin aber ab April zum Schluss gekommen, dass dies für mich aufgrund der überschaubaren Gefährdung meiner Alters- und Fitnessklasse nicht nötig ist.

    Eine Variante meiner N95-Masken hat ein Ventil, das die Ausatmung erleichtert und die Haltbarkeit der Masken erhöht, weil Verunreinigungen aus der eigenen Atemluft nur zu einem geringen Teil in den Filter geraten. Ich würde schätzen, dass solche Masken andere etwa genauso gut schützen wie einfache Einwegmasken und kann sie sehr empfehlen. Ich habe auch gute Erfahrungen mit dem Auswaschen von Masken gemacht. Dazu nehme ich eine Müslischale mit Spülmittel gefüllt und stelle sie mitsamt Maske in die Mikrowelle. Dort kann man die Hitze recht gut auf 60C dosieren, was das Virus erledigen sollte. Dann muss man die Maske wie bei Handwäsche etwas bewegen und sie ist so gut wie neu.

    Die komfortabelste und effizienteste Maske ist allerdings die Variante für Handwerker. Leider kann man darunter kaum sprechen, aber man bekommt am besten Luft und kann sie tatsächlich über Stunden tragen. Für die U-Bahn mag das eine Lösung sein, wenn man wirklich Bedenken hat. Ein Problem ist allerdings die sehr trockene Atemluft, die Hustenreiz verursacht.

    Sieht etwa so aus, meine war 3m Markenware: https://www.amazon.de/NASUM-Gesicht-...RZJ/ref=sr_1_5 und die Partikelfilter sehen aus wie in dieser Abbildung: https://www.amazon.de/WXGY-Partikelf...1Z/ref=sr_1_47

    Die Partikelfilter sind recht gross, Durchmesser knapp 10cm und haben deswegen nur einen geringen Atemwiderstand. Wegen des sehr effizienten Ventils dieser Masken werden die Filter kaum von der eigenen Atemluft verunreinigt, halten also eine Weile. Filterwirkung und Dichtigkeit der Masken am Gesicht schlagen alle N95-Masken, die ich gefunden habe, um Längen. Man bekommt sogar Aktivkohle-Filter, die für Demos taugen. Denn die Anregung kam vom Urlaub in Chile, wo Demonstranten ebendiese Masken gegen Tränengas trugen

  8. #708
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    Zitat Zitat von KarlEmagne Beitrag anzeigen
    Ich habe ab Anfang März in der U-Bahn Masken getragen, was mich wohl ebenfalls als Aluhut outet. Bin aber ab April zum Schluss gekommen, dass dies für mich aufgrund der überschaubaren Gefährdung meiner Alters- und Fitnessklasse nicht nötig ist.
    Dass Du die Maske auch zum Schutz Deiner Mitmenschen tragen sollst hast Du noch nichts gehört?

  9. #709
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    Zitat Zitat von KarlEmagne Beitrag anzeigen
    Eine Variante meiner N95-Masken hat ein Ventil, das die Ausatmung erleichtert und die Haltbarkeit der Masken erhöht, weil Verunreinigungen aus der eigenen Atemluft nur zu einem geringen Teil in den Filter geraten. Ich würde schätzen, dass solche Masken andere etwa genauso gut schützen wie einfache Einwegmasken und kann sie sehr empfehlen.
    Wenn ich das so lese, dann dürfte man eigentlich N95 oder FFP2 Masken nur ohne Ausatmungsventil im ÖV benutzen, denn nur so sind auch die "normalen" Maskenträger geschützt. Wieso sollen denn FFP2 Masken mit Ausatmungsventil die anderen schützen, wenn die eigene Atemluft praktisch ungefiltert in die Umgebung abgegeben wird. Der einfache Maskenträger trägt ja seine Einwegmaske hauptsächlich nur zum Schutze anderer.

  10. #710
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    Andere Länder, andere Sitten. Hier in Kanada gibt es (noch) keine Maskenpflicht. Der Kommentar zur U-Bahn vom Anfang März, als niemand Masken trug. Mangels Arbeitsweg - Büro geschlossen - hatte ich für April und Mai nicht mal eine Fahrkarte.

    N95 / FFP2/3 Masken mit Ventil / Gasmaske: Die Ventilöffnung ist recht klein und nicht direkt vorm Mund. Ohne jetzt einen wissenschaftlichen Beweis liefern zu können, würde ich den Schutz anderer bei Ventil-FFP3 für genauso gut halten wie bei einer einfachen Einwegmaske. Deren Wirksamkeit umstritten ist, da hast du sicher Recht.

    Aber habt ihr mal nach Polyester-Strech-Halstüchern geschaut? Diese Kombi-Dinger, die man sich wie ein Pirat um den Kopf wickeln kann, oder im Winter zum Dichten der Jacke nutzen? Die dichten ringsum und fangen Tröpfchen auf. UND man kann sie über Gasmasken oder FFP3 ziehen, damit man in der U-Bahn oder im Baumarkt oder wo auch immer nicht wie ein Alien aussieht.


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