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Thema: Wie soll es weitergehen

  1. #21
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    Zitat Zitat von skipper Beitrag anzeigen
    @Tom-HH

    Wachsam bleiben und Rebiopsie nach 6 Monaten erscheint mir sinnvoll.
    Gruss Skipper
    Danke für die Klarstellung. Damit haben wir dann ja doch zunächst mal die etwa gleiche Empfehlung. Ich schrieb

    Zitat Zitat von Tom_HH Beitrag anzeigen
    Alle 3 Monate PSA messen, damit kannst Du auf schnelle Veränderungen rechtzeitig reagieren. In einem Jahr würde ich eine Re-Biopsie machen lassen zur erneuten Absicherung, ob die Malignität unverändert eingeschätzt wird....und dann weiter entscheiden.

    Tom
    Gruss

  2. #22
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    Ich würde eine Biopsie nur machen lassen, wenn sich der PSA erhöht.

  3. #23
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Ich würde eine Biopsie nur machen lassen, wenn sich der PSA erhöht.
    Eine Biopsie wurde ja schon gemacht!
    nicht nachlassen

  4. #24
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    Im konkreten Fall würde ich eine Folge-Biopsie in einem Jahr machen, es sei denn, dass vorher der PSA-Wert explodiert oder sich andere zu überprüfende Veränderungen ergeben.

    Alles in Absprache mit der Martini-Klinik und/oder meinem Urologen.

  5. #25
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    Es wurde doch geschrieben das er in 6 Monaten wieder eine machen soll. Das halte ich nicht für richtig, wenn sich der PSA nicht geändert hat.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Ich würde eine Biopsie nur machen lassen, wenn sich der PSA erhöht.
    Das halte ich für fahrlässig sich selbst gegenüber. Den besseren Rat diesbezüglich geben hier diejenigen, die selber AS betreiben und sich regelmäßig intensiv damit beschäftigen, z.B. @Obelix oder ich,-) Nach einem Jahr Re-Biopsie macht definitiv Sinn....und danach sieht man weiter. Das sieht übrigens auch die Leitlinie so vor. In diesem Punkt habe ich mich selbst auch an ihr orientiert.....und würde es wieder so machen...

  7. #27
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    Die Leitlinie gibt keinen definitiven Pfad für Gleason 3+3 bei Erstbiopsie und dann AS vor. Sie kennt das mpMRT vor Rebiopsie als möglichen Weg. Bei keiner oder geringer PSA-Veränderung und Ausgangsdiagnose 3+3 und negativem MRT wäre eine Rebiopsie Überdiagnose - da hat Michi vollkommen recht.

  8. #28
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    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    Bei keiner oder geringer PSA-Veränderung und Ausgangsdiagnose 3+3 und negativem MRT wäre eine Rebiopsie Überdiagnose - ....
    @Martin; kannst du "geringe PSA-Veränderung" beziffern? VZ - wenn ja in welchem Zeitraum, z. B. Quartal, Halbjährlich?

    Danke!

  9. #29
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    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    Die Leitlinie gibt keinen definitiven Pfad für Gleason 3+3 bei Erstbiopsie und dann AS vor. Sie kennt das mpMRT vor Rebiopsie als möglichen Weg. Bei keiner oder geringer PSA-Veränderung und Ausgangsdiagnose 3+3 und negativem MRT wäre eine Rebiopsie Überdiagnose - da hat Michi vollkommen recht.


    Zumindest kennt die Leitlinie keinen AS Pfad ohne Rebiopsie ....sie sagt in Punkt 5.9 b :"Patienten mit initialem MRT und systematischer plus ggf. gezielterBiopsie vor Einschluss in die Aktive Überwachungsollten eine Re-Biopsie mit erneutem MRT plussystematischer Biopsie nach 12 Monaten erhalten."....Der Verzicht auf diese Rebiopsie unterliegt der eigenen, persönlichen Risokoabwägung....und ich persönlich rate zur Durchführung. Aus eigener Erfahrung: es beruhigt die Nerven, wenn tatsächlich nichts anderes festgestellt wird, als vorher. Seitdem bin ich ziemlich entspannt....

  10. #30
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    "geringe Veränderung": PSA messen kann man so häufig wie man will - es ist minimalstinvasiv. Üblich sind 3 Monate. Schwankungen im Bereich +/- 1 bei PSA unter 10 sind normal, man kann dann nach 4 Wochen eine Wiederholungsmessung machen (immer gleiches Labor!). Wenn bei 2 Messungen in Folge die VZ unter 3 Jahre sinkt wird die AS fraglich (Leitlinie). Solange das nicht eintritt kann man nach einem Jahr ein mpMRT machen lassen (nicht zu häufig wegen Kontrastmittel). Das ist dann im Verhältnis zum vorigen MRT zu bewerten. Bei PIRADs>=3 folgt dann die Rebiopsie; ob man die bei stagnierendem PSA wirklich machen soll: Geschmackssache.

    Das kann leicht in einen Biopsiemarathon ausarten, wenn man nicht alle Faktoren einbezieht und kritisch bewertet. Um den zu vermeiden und Nerven zu schonen gibt es die fokale Therapie. Im worst case gewinnt man Zeit und im besten Fall ist das PCa weg.

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