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Thema: Wie soll es weitergehen

  1. #11
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    @buschreuter

    Ich habe leider vergessen zu erwähnen:

    Es wurde bei mir per Biopsie gleichzeitig eine Prostata Entzündung festgestellt und wird gerade behandelt. Die Ärzte meinen, das mein erhöhtes PSA Wert ist höchstwahrscheinlich Entzündungsbedingt, da die Herde dafür sehr klein ist (1,8 mm)

    Prostatagesamtvolumen 37 cm^3

    LG

  2. #12
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    ich bin am ehesten bei martin. Wir haben das gleiche Alter und vor einem Jahr war ich in einer fast ähnlichen Situation wie du. MRT keine Ergebnis, PSA 3,8 Behandlung auf Ent - zündung usw. Bei der Biopsie auch eine Stanze mit 5% befallen, allerdings 7a. Bei 7a ist AS keine wirkliche Option und deshalb habe ich eine RPE machen lassen. Vermutlich hätte ich auch bei 6 nicht gewartet. Aber die Entscheidung muss man immer selbst treffen. Mein Rat an Dich ist, versuche dich gut in das Thema einzulesen, es gibt sehr viel gute Literatur dazu, nur so kannst Du eine Entscheidung treffen mit der du auch in einigen Jahren noch gut leben kannst. Viel Erfolg dabei

  3. #13
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    Zitat Zitat von lutzi007 Beitrag anzeigen
    Ich finde z.B. eine fokale Therapie zu einem frühen Zeitpunkt, wie MartinWK sie erwähnt, gar nicht so schlecht.
    Dann geht es dem Krebs schon mal an den Kragen.
    Abwarten und gucken können nur Menschen, die Nerven wie Drahtseile haben.
    tja, als AS-Anwender stelle ich an mir fest, dass ich grundsätzlich, je länger ich AS betreibe, ruhiger geworden bin. Selbst mit dem Bewusstsein einen Krebs in mir zu haben. Kurz aufregend sind die quartalsweisen PSA-Tests, aber sonst fühle ich mich bestens.

    Ob ich nach einer Therapie noch "ruhiger" wäre, weiß ich nicht. Auch danach wird engmaschig weiter kontrolliert und die Unsicherheit ob der Krebs "ganz weg" ist, besteht nach wie vor.

    Keine einfache Entscheidung; auch ich bin manchmal schwankend. In der Martini-Klinik erhalte ich immer noch die gleiche Aussage wie Toni. Dass mein örtliche Urologe zu einer Therapie, möglichst OP in der Martini-Klinik drängt, habe ich in meinem Strang häufiger erwähnt.

  4. #14
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    Zitat Zitat von ToniNik Beitrag anzeigen
    @buschreuter

    Ich habe leider vergessen zu erwähnen:

    Es wurde bei mir per Biopsie gleichzeitig eine Prostata Entzündung festgestellt und wird gerade behandelt. Die Ärzte meinen, das mein erhöhtes PSA Wert ist höchstwahrscheinlich entzündungsbedingt, da die Herde dafür sehr klein ist (1,8 mm)

    Prostatagesamtvolumen 37 cm^3

    LG
    Toni,

    mal zum Vergleich : vor meiner ersten Biopsie war mein PSA bei 4,6 inkl. Prostatitis. Danach, auf Grund des Antibiotikums, welches vorher verabreicht wurde, habe ich jetzt seit 3 Jahren ohne Entzündung ein PSA von etwa 2,5, bei 24 ml Prostatavolumen. Bei einem Volumen von 37ml wäre er etwa bei 3,2.......(0,6 pro 10ml gesundes Gewebe)
    Ich würde wie schon vorher von mir beschrieben, mit AS vorgehen. Allerdings, und da stimme ich einigen anderen hier zu: wem das mental zu sehr zusetzt, der sollte sich tatsächlich mit einer Therapie beschäftigen, rein medizinisch gesehen ist AS absolut vertretbar.

    Gruß
    Tom

  5. #15
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    Lieber Tom,

    Was für ein Antibiotikum hast Du genommen und wie Lange bis Dein PSA wert gesunken ist?

    LG

  6. #16
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    Zitat Zitat von ToniNik Beitrag anzeigen
    Lieber Tom,

    Was für ein Antibiotikum hast Du genommen und wie Lange bis Dein PSA wert gesunken ist?

    LG

    Ich denke, es war Ciprofloxacin, wird heute wegen der möglichen Nebenwirkungen eher nicht mehr verabreicht. Der PSA-Wert war schon bei der nächsten Messung unten, etwa 2 Monate später....

  7. #17
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    Ja, richtig
    Es wird jetzt sehr selten verabreicht

  8. #18
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    Hallo Toni,
    habe mich bei ähnlicher Ausgangslage 2010 zur OP entschieden. Schau mal in meinen Verlauf.
    Du hast höchstwahrscheinlich alle Optionen, engmaschige Kontrollen sollten auf jeden Fall sein.
    Gruß Skipper

  9. #19
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    @Skipper
    auch wenn die Ausgangslage ähnlich war für die Frage, AS oder Therapie, gab es da schon einen entscheidenden Unterschied:
    Während Toni jetzt in nur einer von 15 Stanzen einen Gleason-Grad von 3+3 mit 15% Anteil hatte, hattest Du als Basis für Deine Entscheidung "5 von 10 Stanzen enthalten Karzinom GS 3+4 zwischen 5 bis 50 %".
    Und somit hast Du wohl mit der OP alles richtig gemacht. Das Biopsie-Ergebnis von Toni hingegen hingegen würde ein Pathologe als potentiell insignifikantes PCa mit sehr niedrigem Risiko bezeichnen...
    Gruss

  10. #20
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    @Tom-HH
    dann hast du sicher auch gelesen das bei meiner ersten 12 fach Biopsie in der Uniklinik HD nur ein insignifikanter Minimalbefund von 0,25 mm mit Gleasson 3+3 in 1 Stanze zu Buche stand.
    Wachsam bleiben und Rebiopsie nach 6 Monaten erscheint mir sinnvoll.
    Gruß Skipper

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