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Thema: erneuter Bruch durch Metastasen - welches Knochenmedikament ?? Wer hat Erfahrungen ?

  1. #1
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    erneuter Bruch durch Metastasen - welches Knochenmedikament ?? Wer hat Erfahrungen ?

    Grüß Euch

    heute bitte ich Euch wieder einmal um Eure fachmännische HIlfe.

    Nachdem sich bei mir ein erneuter Bruch eingestellt hat ( diesmal Brustwirbel ) habe ich bei meinem URO angeregt ein Knochenmedikament zu bekommen. Bisher hatte dies in der Uniklinik noch niemand angeregt, obwohl ich ja schon einen kleinen Bruch und Bruchgefahr im Becken hatte.

    Meine Fragen wären nun, wer hat Erfahrungen, welches Medikament ist verträglicher ( im Hinblick auf Kiefernekrose ) beziehungsweise welches Medikament bringt am meisten ?
    Kann man solche Medikamente intermittierend einnehmen ?

    Bisher dachte ich eigentlich , das Knochenmetastasen bei Prostatakrebs eher den Knochen aufbauen und daher bisher niemand angeregt hat, ein Knochenmedikament zu nehmen.

    Danke und bleibt gesund
    Reiner


  2. #2
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    Im Kapitel 13 habe ich diese Medikamente dargestellt:
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...hrer-Linderung

    Ich selbst halte die Ergänzung durch Östrogenpflaster für am besten wirksam und am besten verträglich. Dies wird aber in der Leitlinie nur gestreift.

  3. #3
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    Danke Georg,
    Deine Ausführungen hatte ich schon gelesen. Ich dachte, da ja in etlichen Profilen Knochenmedikamente aufgeführt sind, das sich einige Betroffene mit Ihren Erfahrungen melden.

    Meintest Du das Östrogenpflaster als Ergänzung zu einem Knochenmedikament oder nur ein Östrogenpflaster als Ergänzung zur Hormontherapie ? Müßte man sich darüber mit einem Frauenarzt unterhalten ?

    Bisher hatte mich kein Arzt auf etwas in dieser Richtung aufmerksam gemacht. Ich bin davon ausgegangen, was ich hier im Basiswissen, beziehungsweise in einigen Threads hier gelesen habe, Vitamin D und Vitamin K stärken den Knochen ( allerdings sollte man kein Kalzium zusätzlich zuführen ) Jetzt habe ich aber nochmal gelesen das man auch Kalzium zuführen muß ??

    Schade, das die Ärzte , bisher waren es bestimmt 10 verschiedene, immer von mir angesprochen von diesem Thema anscheinend nichts hielten. Nicht mal eine Knochendichtemessung wurde irgendwann für gut befunden.

    Zur Zeit bin ich einfach total verunsichert, daher meine Fragen hier ....... wo ist denn ein Arzt zu finden, der sich hier auskennt oder sich damit auseinander setzt ?

    Reiner

  4. #4
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    Zitat Zitat von Reiner mit E Beitrag anzeigen
    wo ist denn ein Arzt zu finden, der sich hier auskennt oder sich damit auseinander setzt ?
    Das sollten wohl die Orthopäden sein. Sie befassen sich mit Fehlbildungen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates.

    Ralf

  5. #5
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    Danke Ralf

    ich war vor 4 Monaten, ebenfalls wegen Bruchgefahr in der LMU München bei einem Tumororthopäden, der schaute sich die Bildgebung an und verwies mich direkt an die Strahlenspezialisten ??

    Also wohl auch keiner , der sich damit auseinandersetzten wollte ?? Mir fehlt zur Zeit einfach ein Fachmann der sich speziell mit meinem Anliegen befassen möchte.

    Reiner

  6. #6
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    Reiner, Du machst ja erst etwa ein halbes Jahr Hormontherapie, da kann sich der Knochen noch nicht so weit abgebaut haben, dass es zu Brüchen führt. Diese müssen wohl eine andere Ursache haben, die man aber ermitteln sollte. Wie Ralf sagte, wäre wohl ein Orthopäde dafür anzusprechen. Am besten bevor die Knochendichte durch die Hormontherapie verringert wurde.

    Ein Knochenmedikament soll in Europa ja erst bei Kastrationsresistenz eingesetzt werden. Davon bist Du ja wohl noch weit entfernt. Die Östrogenpflaster halte ich für ein gutes Mittel gegen Knochenschwund. Diese bekommt man als Mann aber nur sehr schwer verschrieben.

  7. #7
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    Georg ich danke Dir. Ich hatte vor ein paar Tagen selbst schon an die Möglichkeit gedacht, ob die Brüche überhaupt aufgrund der kurzen Zeit von der Hormontherapie kommen kann.
    Mit Deiner Aussage bin ich jetzt doch etwas beruhigter. Allerdings sollte man annehmen, das Ärzte das auch wissen sollten und dem Patienten mitteilen, vor allem , das man abklärt, wie es zu diesen Brüchen kommt. Aber wie geschrieben, denke ich , bin ich mit den falschen Ärzten zusammengekommen.

    Ich werde jetzt versuchen, in meinem Bereich einen kompetenten Orthopäden zu finden.

    Mit einer Östrogen Behandlung werde ich noch nachlesen, bisher fand ich nur Berichte, ( dallerdings für Frauen ) das die Nebenwirkungen oft nicht im Verhältnis stehen.

    Danke nochmal an Dich Georg und an Rudi ( Meta-Treff.de ), von dem ich weis, das er hier mitliest , der mir auch gute Ratschläge gegeben hat.

    Reiner

  8. #8
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    Knochenabbau und Brüche sind ja auch erhebliche Nebenwirkungen. Das Östrogen soll ja nur auf "Normalniveau" angehoben werden und nicht durch die Hormontherapie abgesenkt bleiben.

  9. #9
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    Ich habe jetzt nochmal das Forum durchsucht und Beiträge unter anderem auch von Dir Georg , bezüglich Östrogen gefunden. Es ist schon interessant zu lesen, was Ihr alles findet, dafür meine Hochachtung.

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?11302-Hormonbehandlung/page2

    Du mußt auch irgendwo mal gelesen haben, das im 1. Jahr der Hormontherapie der Knochenabbau am stärksten ist ( siehe Beitrag 11 , oben )

    Außerdem noch folgender Thread :

    https://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?10615-ADT-Nebenwirkungen-im-Sommer-verst%E4rkt&highlight=%F6strogen

    Jetzt noch eine Frage:

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53621/Prostatakrebs-Pflaster-macht-Kastration-mit-Oestrogenen-sicherer

    In diesem Beitrag geht es um eine Studie mit Östrogenpflaster , sowie das es eine Anschlussstudie mit 660 Patienten geben soll.
    Diese Anschlussstudie kann ich nicht finden - kann jemand helfen ??

    Reiner


  10. #10
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    Hallo Reiner,

    suchst du diese Phase-III – Studie zu Goserelin versus Estradiol
    Sie soll 2021 abgeschlossen sein.

    https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT00303784


    "
    PURPOSE: This randomized phase III trial is studying how well the estrogen skin patch works compared with luteinizing hormone-releasing hormone agonist injections in treating patients with locally advanced or metastatic prostate cancer.

    Condition or disease

    Anemia, Cardiovascular Complications, Hot Flashes ,Osteoporosis, Prostate Cancer"

    Franz



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