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Thema: Erektionsfähigkeit nach RPE

  1. #11
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    Zitat Zitat von Ulliiz Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die schnellen Antworten und Hinweise!


    Also Tadalafil 5 mg nehme ich seit der Entlassung aus der Klinik. Meine Urologin hier vor Ort meinte, es wäre auf alle Fälle hilfreich.
    Ich werde mich also noch etwas gedulden und und immer mal wieder etwas "üben".

    LG Ulli
    Hallo Ulli, Geduld ist der richtige Ratgeber. Die Nerven sind im Regelfall „beleidigt“ nach der RPE. Die Einnahme von Tadalafil 5mg täglich kann man machen, die Einnahme bei Bedarf steht dem aber wohl in nichts nach (Vardenafilstudie aus 2008). Ist mE eine Frage der Verträglichkeit und der Nebenwirkungen. Es gibt so einige „Helferlein“...hier eine mMn gute Zusammenfassung: https://www.deutsche-apotheker-zeitu...tient-impotent
    Aber wie eingangs geschrieben...nichts übers Knie brechen. Der Kopf muss auch mitspielen...

  2. #12
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    Ulli, mein Vorschreiber Buschreiter hat schon einen super Link gepostet, so dass mein Beitrag hier vermutlich überflüssig ist: https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...306#post122306

    In jedem Fall ist nach deiner Op sehr wenig Zeit vergangen, so daß etwas "Spontanes" nicht notwendig zu erwarten ist. Narbenheilung und Nervenregeneration setzen sich über Jahre fort - man kann das sehr schön an äußeren Wunden verfolgen, innen ist es genauso.
    Unbedingt wichtig ist aber das Herstellen von Erektionen, möglichst frühzeitig, damit das Gewebe erhalten bleibt. Die dabei benutzten chemischen Hilfsmittel entspannen die Muskeln im Penis direkt und umgehen die Nerven (bzw. die Vakuumpumpe füllt die Schwellkörper einfach mit Blut ohne Muskelentspannung); daher ist es zusätzlich sinnvoll, sich sexuell zu erregen, denn das sendet Impulse an die geschockten Nerven. Das mag frustrierend sein, wenn sich dann nichts rührt - Geduld!
    Beckenbodentraining der Muskeln, die man bei Erektion benutzt, um den Penis zu bewegen und/oder die Erektion zu verstärken, hilft auch.

  3. #13
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    Ich vergaß zu erwähnen, dass Cialis mittlerweile als Generikum erhältlich ist und pro Tablette nur noch 2-3 € kostet. Vorher waren es so um die 15 €...

  4. #14
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    Ich habe auch mitbekommen das bei meiner AHB den Patienten sofort Tabletten (welche kann ich nicht sagen da bei mir nichts mehr geholfen hätte) angeboten wurden. Sie hatten immer lange Gespräche bei Therapeuten.

  5. #15
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    Ich wil ja keinem die Hoffnung nehmen und verliere sie auch selbst nicht...aber...

    Meine RPE war im Nov 2018 und trotz einseitiger nervenschonung bei der OP und diverser Versuche mit den Pillchen, regt sich bei mir bis heute nix.....

    ZU Anfang habe ich wahnsinnig darunter gelitten, zumal wir vor der OP ein sehr reges Sexualleben hatten....Mittlerweile versuche ich mich in diese Gedanken nicht mehr reinzusteigern und freue mich, das es mir (bis auf die ED) körperlich sehr gut geht.

    Ich brauchte nach der OP weder ne Bestrahlung noch sonstige Medikamente.....ich kann mein Leben weitestgehend normal weiter leben.....und das sollte man auch positiv sehen.

    Bin dann irgendwann auf die SKAT Spritze umgestiegen, die zumindest eine gute brauchbare Erektion verursacht.

    Aber die 24 Monate sin bei mir ja auch noch nicht rum....DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT

    In diesem Sinne: KOPF HOCH--, GEDULD und ALLES GUTE....-es gibt immer eine Lösung!!!

  6. #16
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    Es ist zwar jetzt nicht unbedingt die Ausgangsfrage, könnte aber im weitesten Sinne damit zusammenhängen. Bei meiner ersten Nachsorge wurde festgestellt, dass der Testosteron Spiegel sehr niedrig ist. Ich habe dann gelesen, dass nach einer RPE der Spiegel sinken kann. Eine Erklärung warum dies so ist, habe ich allerdings nicht gefunden. Auch scheint es keine eindeutige Aussagen zu geben, ob die Gabe von Testosteron das Auftreten eines Rezidivs fördert. Möglicherweise kann doch auch der Testosteron Spiegel eine Rolle bei der ED spielen oder ist dies total abwegig? VG

  7. #17
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    Testosteron und ED hängen zusammen: https://www.tandfonline.com/doi/abs/...85530601051155
    Diese Studie quantifiziert das genauer: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3739229/
    Diese Studie behauptet, dass die Gabe von Testosteron die Wirkung von Sildenafil verbessert: https://www.tandfonline.com/doi/abs/...85530400016540
    Aber das alles betrifft Männer mit Nervenschaden durch RPE nur am Rande. Sofern vor RPE das Testosteron normal gewesen ist, ist die Ursache der ED garantiert eine andere. Wenn danach das Testosteron viel zu niedrig ist, kann man es versuchsweise heben und prüfen, ob die ED weniger wird. Das Rezidivrisko hatten wir hier schon diskutiert. Wenn überhaupt wird ein schon vorhandenes Rezidiv durch den niedrigen Testosteronwert gebremst und dann durch die Substitution eben sichtbar.

  8. #18
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    Danke, stellst Du mir bitte den Link zum Thema Rezidivrisiko zur Verfügung, spontan habe ich nichts gefunden. Warum sinkt (kann) nach einer RPE der Testosteron Spiegel ? Was ich im übrigen interessant finde ist, dass ein niedriger Testosteron Spiegel offensichtlich gut für ein starkes Immunsystem ist. Hätte es umgekehrt erwartet.

  9. #19
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  10. #20
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    Danke Dir, musste es mehrmals lesen, interessante Studien. Wobei ja eigentlich gemeint ist, dass der niedrige Testosteron Wert mit einem höheren Gleason Score usw. assoziiert sein kann bzw. ist. Diese Werte werden im allgemeinen vor einer OP durch eine Biopsie und nach einer OP durch die Histologie bestimmt/nachgewiesen. Eine Prognose i.S. einer Rezidivfreiheit nach einer RPE oder Bestrahlung, war damit ja nicht gemeint oder?

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