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Thema: Reaktion bei Rezidiv

  1. #21
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    Gespritzt werden ein Mittel zur Blasenentleerung und dann der "Tracer": das ist ein Ligand (eine Verbindnung) eines Markers, der an PSMA (prostataspezifisches Membran-Antigen) auf der Prostatazelloberfläche andockt (z.B. PSMA-11), mit radioaktivem Ga-68. Überall, wo Prostatazellen oder Prostatakrebszellen sind, beginnen diese also zu strahlen, umso stärker, je mehr Antigen. Krebszellen strahlen deutlich mehr und daher kann man sie meistens gut unterscheiden. Aber es gibt auch Krebszellen, die wenig oder kein PSMA exprimieren - da kann es schwierig werden.

  2. #22
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    Hallo Henry,

    lies bitte auch das: https://www.prostatakrebs-bps.de/med...ie-psma-pet-ct

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  3. #23
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    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    Gespritzt werden ein Mittel zur Blasenentleerung und dann der "Tracer": das ist ein Ligand (eine Verbindnung) eines Markers, der an PSMA (prostataspezifisches Membran-Antigen) auf der Prostatazelloberfläche andockt (z.B. PSMA-11), mit radioaktivem Ga-68. Überall, wo Prostatazellen oder Prostatakrebszellen sind, beginnen diese also zu strahlen, umso stärker, je mehr Antigen. Krebszellen strahlen deutlich mehr und daher kann man sie meistens gut unterscheiden.
    Dies verdeutlicht auch der von Harald verlinkte Beitrag sehr schön:

    “Das Prostata-spezifische Membran-Antigen (PSMA) wird im Gewebe des Prostatakarzinoms teilweise mehrere Zehnerpotenzen stärker als in normalem Prostatagewebe exprimiert. Es stellt derzeit eine der interessantesten Zielstrukturen für neue Ansätze der spezifischen Diagnostik und gezielten Therapie der unterschiedlichen Sta*dien des Prostatakarzinoms dar.“

    und bestätigt Deine zuvor getätigte Aussage:
    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    Eine Ausdehnung kann im Übrigen heutzutage sehr gut durch Bildgebung ausgeschlossen werden.
    Die Dame, die es sicher auch nicht so gut wusste, hat mir die Durchwahl von der Sekretärin des Prof. gegeben. Diesen werde ich noch einmal anrufen. Dabei kann ich auch gleich nache der zweiten Messung fragen. Ansonsten denke ich, dass die schon mit den richtigen Mittelchen arbeiten. Dieses wird sicherlich mittlerweile auch schon vorbereitet werden.

    Gruß
    Henry

  4. #24
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    Hallo Henry,

    auch diese: https://prostata-hilfe-deutschland.d...nen-behandeln/

    Erläuterungen finde ich, sofern nicht bekannt, hilfreich.

    Harald
    nicht nachlassen

  5. #25
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    Hallo Henry,

    Weil ich mit meiner Klinik noch etwas im Zweifel bin, habe ich gerade eben im zuständigen Sekretariat angerufen und gefragt, ob das Mittelchen, welches mir vorab injektiert wird, dieses Gallium68 sei. Dies wurde verneint. Es sei ein prostataspezifisches Membran-Antigen.
    Schätze, das war eine neue Mitarbeiterin. Da, wo ich behandelt wurde, gibt es eine spezielle Ansprechpartnerin, die sehr gut informiert ist. Lass Dich nicht verunsichern. PSMA-PET/CT für Prostata wird normalerweise mit Gallium68 gebunden an PSMA11 gemacht und das ist der Ligand, also das Molekül, das letztlich an das PSMA andockt.

    Gruß
    Arnold

  6. #26
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    @Harald: Danke auch noch für diesen Link. Damit kann ich endlich den Begriff Lu177 einordnen. Im Abkürzungsverzeichnis war er nämlich nicht zu finden. Ich habe mir mal Deine Historie durchgelesen. Alle Achtung, dass Du den Nerv hattest bei so einem relativ hohen PSA eine RPE abzulehnen. Deine Geschichte bestätigt sich schon bei der Wahl Deines Nicknamens.

    @Barnold: Da hast Du sicher recht, damit muss man auch keinen Professor behelligen. Den habe ich heute ohnehin nicht erreichen können, hoffe aber, dass er morgen noch vor der Behandlung mit mir sprechen wird.

    Wäre es nach eurer Ansicht empfehlenswert, wenn ich das Ergebnis von dort noch einmal von einem anderen Radiologen begutachten lasse? Wenn ja, könnt ihr mir da einen empfehlen?

  7. #27
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    Zitat Zitat von Trekker Beitrag anzeigen
    Damit kann ich endlich den Begriff Lu177 einordnen. Im Abkürzungsverzeichnis war er nämlich nicht zu finden.
    Naja, stimmt nicht ganz, als "177Lu" und "Lutetium 177" ist der Stoff schon eingetragen. Jetzt habe ich halt auch noch "Lu-177" und "Lu177" ins Abkürzungsverzeichnis nachgetragen (ab dem 1. Mai online).

    Ralf

  8. #28
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    Zweitbegutachtung: Ein PET/CT würde ich bei einem eindeutigen positiven Befund nicht noch einmal begutachten lassen. Ein unklarer oder negativer Befund kann im Übrigen auch an der gescheiterten Durchführung liegen, zum Beispiel zu später Scan (Abbruch, weil man nochmal pinkeln muss, oder versetzte Durchführung bei mehreren Patienten mit Verzögerungen) oder falsche Dosierung/Berechnung - da sieht auch der Zweite auf den Bildern nichts.

  9. #29
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    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    Zweitbegutachtung: Ein PET/CT würde ich bei einem eindeutigen positiven Befund nicht noch einmal begutachten lassen.
    Möglicherweise brauch ich jemand, der mir bestätigt, dass das Ergebnis nichts taugt.
    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    Ein unklarer oder negativer Befund kann im Übrigen auch an der gescheiterten Durchführung liegen, zum Beispiel zu später Scan (Abbruch, weil man nochmal pinkeln muss, oder versetzte Durchführung bei mehreren Patienten mit Verzögerungen) oder falsche Dosierung/Berechnung - da sieht auch der Zweite auf den Bildern nichts.
    Bei mir scheint viel von dem Kontrastmittel im Gewebe der Armbeuge verblieben zu sein.

    Ich war also heute zum Termin. Hatte zuerst ein Gespräch mit dem Professor. Der meinte, dass GA-68 nicht mehr aktuell. Bei ihm wird F-18 eingesetzt und auch der Tracer ist ein anderer als das PSMA-11. Den Namen konnte ich mir leider nicht merken. Obwohl mich das alles nicht ganz befriedigte, vertraute ich dem Herrn Professor und ließ die Damen beginnen.

    Man legte zuerst eine Kanüle mit einer Kochsalzlösung, dann bekam ich die bleiummantelte Spritze mit dem F-18 und anschließend lag ich in Ruhestellung, wobei noch eine weitere Portion Kochsalzlösung eintropfte. Nach ca. 2 Std musste ich mich auf dem CT betten, die Arme über den Kopf nehmen, man fuhr durch die Röhre und von der Kopfseite spritzte eine Dame ein Kontrastmittel in die Kanüle. Von diesem sollte mir warm werden. Leider schmerzte es mehr als es warm wurde. Auf meinen Hilferuf fummelte die Dame noch etwas an der Kanüle herum. Dann begann die Prozedur, die ich trotz weiterer Schmerzen in der Armbeuge tapfer ertrug. Am Schluss stellte man fest, dass das Kontrastmittel meine Armbeuge anschwellen ließ. Offensichtlich floss das Zeug mehrheitlich in das Gewebe. Selbst jetzt, 6 Stunden nach der Infusion, habe ich noch einen dicken Arm.

    Natürlich versuchte man meine Bedenken zu zerstreuen. Der Professor meinte, dass die Bilder gut geworden sind. Ich bin leider mal wieder am zweifeln. Ich vermute, dass mit dem Kontrastmittel die Konturen besser abgegrenzt werden sollen und frage mich nun, ob alles für die Katz war.

    Was meint ihr zu dem Malheur?

    Gruß
    Henry

  10. #30
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    Hi Henry, Du bist nicht allein. Auch bei meiner PSMA/PET/CT-Untersuchung mit G 68 lief es wegen mangelnder Vorbereitung und ziemlich unfähigem Personal, der Chef war nicht an Bord, nicht optimal, besser gesagt katastrophal. Deshalb zweifle ich auch das Ergebnis an.

    Irgendwo gelesen: closed - until whenever.

    Harald
    nicht nachlassen

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