Seite 2 von 7 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 61

Thema: Angst..Angst...Angst

  1. #11
    Registriert seit
    07.09.2016
    Ort
    in der Oberpfalz
    Beiträge
    249
    Man müsste danke vergeben können:
    - danke an Horst, danke an Hartmut, sprecht mir aus der Seele,
    und Konrad hätte die Meisten.

    Und Angst vor dem Tod?
    Warum?
    Es ist jedem seine Zeit mal gekommen, nur weiß die keiner.
    Aber eins weiß ich genau: an Apperaten oder "Hoffnungdstherapien" hänge ich mich nicht an!
    Eher folge ich Konrads Weg (den am Ende meine ich).

    lg
    Flüstermann alias Harald (nomen est omen)
    http://de.myprostate.eu/?req=user&id=733&page=graphic

  2. #12
    Registriert seit
    05.07.2018
    Ort
    Emden
    Beiträge
    664
    Zitat Zitat von Hartmut S Beitrag anzeigen
    ...
    Zitat Lutz:
    Nein lieber Luzifer, das glaube ich gar nicht mal.
    Wir müssen nur aufpassen, dass uns keine Über-Therapie verordnet wird.
    Für unsere/diese Entscheidung ist dieses Forum sehr hilfreich.
    Hartmut,
    Genau! Vor Übertherapie habe ich ziemlich viel Angst.
    Aber weil ich hier schon so viel erfahren habe, lasse ich mir in Zukunft auch nicht mehr einfach so viel überbraten (Braten, passt gut zur Strahlentherapie ).
    Lutz

  3. #13
    Registriert seit
    18.04.2018
    Ort
    Raum Zürich
    Beiträge
    675
    Aus eigener Erfahrung kann ich sehr wohl nachvollziehen, dass der gut gemeinte Zuspruch; "Du brauchst doch keine Angst zu haben" eigentlich kaum zur Beruhigung des Betroffenen führt. Ich litt auch jahrelang unter einer pathologischen Angststörung (nicht wegen PCa und auch nicht wegen Corona jetzt).

    Aber eben, als mein Doc auch mal wieder erwähnte, es gebe doch nichts, wovor ich so Angst haben müsse, habe ich ihm sagen können, dass er ja nicht in meinen Kopf sehen könne. Das hat ihm dann auch eingeleuchtet.

    Ich will damit nur sagen, dass ich auch sehr grosses Verständnis habe, wenn jemand aus irgendwelchen Gründen sehr viel Angst hat.
    Ein guter Weg aus dieser Falle zu entkommen, war bei mir wie bei Lutz auch, Psychotherapie Sitzungen. Bei mir noch unterstützt mit Psychopharmaka und anschliessend einen 8-wöchigen MBSR (Achtsamkeit) Kurs. Ich kann es jetzt nicht sagen, was am besten geholfen hat. Jedenfalls bin ich mehr oder weniger seit mehr als 5 Jahren angstfrei. Nehme aber immer noch die Tabletten. Spüre auch keine NW von diesen.

    Heinrich

  4. #14
    Registriert seit
    05.07.2018
    Ort
    Emden
    Beiträge
    664
    Hallo Heinrich,
    MBSR habe ich erst mal gegoogelt. Klingt ja sehr interessant. Machst Du die Übungen auch noch weiterhin regelmäßig?
    LG Lutz

  5. #15
    Registriert seit
    25.10.2015
    Ort
    Regensburg
    Beiträge
    1.633
    Ich bin der Meinung:"Tod gehört zum Leben". Wieso sollte man davor Angst haben? Auch ein Leiden verliert seinen Schrecken, wenn man an Palliativmedizin denkt. Ich habe mein leben auch jetzt die letzten 5 Jahre gut gelebt, habe nichts anders gemacht als immer und das ist ausschlaggebend. Ist 71 Jahre nicht lang? Werde aber weiterhin gut Leben und nichts anders machen wie immer. So lange wies geht.

  6. #16
    Registriert seit
    05.07.2018
    Ort
    Emden
    Beiträge
    664
    Hallo Michi,
    ehrlich gesagt, finde ich 71 Jahre noch gar nicht so lang.
    So 90 Jahre, wie meine Mutter jetzt ist, das finde ich schon ein stolzes Alter. Die lebt fröhlich vor sich hin, gut versorgt in einem Pflegeheim, und fragt mich immer, wenn ich sie anrufe, wie es mir mit den bösen Tierchen, so stellt sie sich den Krebs vor, denn jetzt so geht und ich soll schön aufpassen, dass die nicht gewinnen.
    Sie will auf keinen Fall, dass ich vor ihr sterbe, denn sonst kann ich sie ja gar nicht mehr besuchen kommen. Geht zur Zeit ja leider auch nicht.
    Sie ist leicht dement, was bei ihr aber bewirkt, dass sie sorglos vor sich hinlebt und immer gut drauf ist. Liest aber immer fleissig ihre Zeitung und weiß auch über Corona Bescheid (Zitat: "Das geht auch wieder vorbei"). Verrückt. Nach jedem Anruf denke ich: "Hab ich ein Problem? Eigentlich nicht. Warum hab ich eigentlich Angst?".
    Habe natürlich trotzdem immer wieder Angst und das Gefühl, ein Problem zu haben. Man kann solche Gefühle, wie auch schon Heinrich sagte, nicht einfach abschalten.
    LG Lutz

  7. #17
    Registriert seit
    25.10.2015
    Ort
    Regensburg
    Beiträge
    1.633
    Lutz, du musst das anders sehen. 71 Jahre ein super Leben zwar immer wieder ein auf und ab aber ich brauche bis jetzt noch keine Tabletten oder sonstiges. Wenn ich zurückblicke habe ich nichts versäumt. Was will man mehr. Ins Heim will ich nicht, das stelle ich mir schrecklich vor.Auch jetzt mit Corona habe ich keine Einschränkungen. Die Urlaube die gebucht waren sind alle storniert, damit muss man leben. Vielleicht kann ich sie nächstes Jahr nachholen. Verbringe halt dann die meiste Zeit im Garten, was solls?

  8. #18
    Registriert seit
    05.07.2018
    Ort
    Emden
    Beiträge
    664
    Michi,
    warum solltest Du in ein Pflegeheim?
    Ich habe ja sehr viel Ängste, komischerweise nicht vor einem Pflegeheim, was bei mir ja auch noch nicht notwendig ist. Das kommt sicher daher, weil Mutter und Schwiegermutter im Pflegeheim sind (unterschiedliche Orte) und dort auch zufrieden sind. Wir können da sogar Geburtstage feiern u.ä. (jetzt wg. Corona natürlich nicht).
    LG Lutz

  9. #19
    Registriert seit
    25.10.2015
    Ort
    Regensburg
    Beiträge
    1.633
    Lutz, das kann von einem Tag auf den anderen kommen. Kann keiner ausschließen. Und das wär für mich schlimmer. Ich hab schon so weit vorgesorgt das ich mir meine Wohnung gekauft habe. Die können sie meiner Frau nicht mehr wegnehmen. Ich habe ja leider auch noch andere Wehwehchen, nicht nur PK.

  10. #20
    Registriert seit
    04.01.2020
    Ort
    Südbaden
    Beiträge
    471
    tja liebe Leute, ich glaube ihr habt da was durcheinander gebracht. Ich habe keine Angst vor dem Tod. Im Gegenteil ich habe mir schon viele Abende gewünscht dass ich am Morgen nicht mehr aufwache. Ich habe in den letzten Jahren zusammen ca. 2 Wochen auf ITS verbracht. Ich erinnere mich nicht nur an meine eigenen Torturen sondern an die Tage und vor allem Nächte mit den vielen Patienten, die nach Luft schnappten und im Delirium aus dem Bett fielen und das ganze Treiben auf der ITS. Ich selber hatte Schläuche im Bauch im ehemaligen Anus, in den Armen im Mund. Und ich war nicht immer sediert. Wer das nicht erlebt hat, lässt sich natürlich schon mit der modernen Palliativmedizin trösten.
    Aber ich gönne Euch natürlich die beruhigenden Gedanken. Und bin Euch sicher nicht neidisch.
    Aber ich bin Euch doch dankbar dass ihr in diesem Thread eine Diskussion angefangen habt.
    Ich wünsche Euch einen schönen Feiertag
    so gut es halt geht, ihr wisst schon
    Gruss
    Urs

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •