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Thema: Protonenbestrahlung oder Cyberknife?

  1. #1
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    Protonenbestrahlung oder Cyberknife?

    Hallo,

    als mögliche Therapie schwanke ich zwischen Protonenbestrahlung (z. B. in Essen) und dem Cyberknife (z. B. in München).
    Ich brauche bitte euren Rat.

    Vielen Dank und lieben Gruß,

    Matthias

    https://de.myprostate.eu/?req=user&id=955

  2. #2
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    Moin Matthias,

    in Anbetracht Deines eher jugendlichen Alters würde ich nach Gronau fahren.

    Ich wünsche Dir Erfolg bei der Prostatektomie per Da Vinci.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  3. #3
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    @Matthias; kommt für dich evtl. auch Aktives Beobachten in Frage?

  4. #4
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    Da Protonenbestrahlt und nun als Rezidiv zum Cyberknife kommend vielleicht meine nicht unerhebliche Aussage dazu:

    - auch wenn ich mit der Protonenbestrahlung Pech hatte (obs ein Kunstfehler war, wird sich zeigen, MdK ist eingeschaltet), würde ich diese wieder wählen
    - auch wenn ich Darmblutungen hatte (waren beiliebe nicht schlimm, mittels PlasmaArgonCoagulation -fast so wie eine Koloskopie, nur das dabei "geschweißt" wird, habe es einmal bei Bewußtsein durchführen lassen), finde ich dieses Risiko vernachlässigbar
    - auch wenn ich mit Fatigue zu kämpfen hatte
    - auch wenn ich bereits eine Harnröhrenschlitzung hinter mir habe (und diese nicht mehr machen lassen würde, da Bougieren auch geht und problemloser ist).

    Meine damaligen cT2 GS 7b bei 12/10 positiven Stanzen der Biopsie mit PSA 34 und 80%iger Infiltration lehnte eben jenes CyberKnife ab zu behandeln, welches nun mein Rezidiv bekämpft. Aussage damals: zu groß!

    Vielleicht hift dies dir etwas weiter.

    Und nein, Unverwüstlichen Rates zu RPE ala da Vinci kann ich nicht unterstützen (und anscheinend hast du dich schon vorinformiert)!

    lg
    Flüstermann alias Harald (nomen est omen)
    http://de.myprostate.eu/?req=user&id=733&page=graphic

  5. #5
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    Moin,
    ohne die eigentliche Frage zu beantworten: würde mir an Deiner Stelle auch ernsthaft überlegen, aktiv zu überwachen. Nur eine von 27 Stanzen positiv, und das mit 5% Gleason 6. Bessere Voraussetzungen für eine aktive Überwachung kann ich mir gar nicht vorstellen, oder gab es andere Gründe für den Wunsch nach einer sofortigen Therapie? Hast Du inzwischen den PSA-Wert nochmal neu bestimmt? Vielleicht lag damals eine Prostatitis vor, die mit Hilfe der Antibiotika der Biopsie inzwischen wieder weg ist und der PSA-Wert wieder gesunken ist. Bei 40 ml Prostatavolumen sollte jetzt ein Wert von 2,5 bis 3 rauskommen....
    Gruß

  6. #6
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    Vorab: Ich würde vorerst noch ein Weilchen beobachten.

    Zitat Zitat von flüstermann Beitrag anzeigen
    Und nein, Unverwüstlichen Rates zu RPE ala da Vinci kann ich nicht unterstützen (und anscheinend hast du dich schon vorinformiert)!
    Warum? Was spricht dagegen? Eine Bestrahlung in dem jugendlichen Alter (Jahrgang 1971) erscheint mir verfrüht.

  7. #7
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    Hallo,

    Cyberknife in München geht nicht wegen deinem Alter. Die Hypostat Studie, an der das Center teilnimmt, hat als eine der Grundbedingungen Alter über 60 Jahre. Habe mich "damals" auch mit externer Bestrahlung befasst und Cyberknife war in der engeren Auswahl. Wurde dann in München wegen meines Alters nicht angenommen. Ob andere Cyberknife dich behandeln, kann ich nicht genau sagen. Es halten sich wohl nicht alle an die Anweisungen des Bundesamt für Strahlenschutz. Ich wollte mich damals allerdings in München behandeln lassen, da wohl schon eine gewisse Erfahrung für eine Bestrahlung der Prostata mit Cyberknife vorhanden sein sollte.

    Letztendlich bin ich bei der Protonenbestrahlung am RPTC gelandet und habe dies bis heute nicht bereut. Einziger Wermutstropfen bei mir ist die finanzielle Komponente. Meine PKV hat nur einen Teil der Behandlungskosten vom RPTC übernommen.

    VG Tom

  8. #8
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    Zitat Zitat von Trekker Beitrag anzeigen
    Vorab: Ich würde vorerst noch ein Weilchen beobachten.

    Warum? Was spricht dagegen? Eine Bestrahlung in dem jugendlichen Alter (Jahrgang 1971) erscheint mir verfrüht.
    Das ist der Glaubenskrieg der auch hier immer wieder ausgefochten wird. :-)

    Soll jeder der will, sich informieren, und dann selbst seine Entscheidung treffen. Ich persönlich war wohl auch zu jung für eine Bestrahlung und habs trotzdem gemacht. Aber diese Entscheidung muss jeder selbst treffen. Ich halte mich da immer raus mit Empfehlungen, den jeder hat seine eigenen Präferenzen.

    VG Tom

  9. #9
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    Es zählen hier wirklich nur die eigenen Präferenzen und Ängste, den es gibt keine Evidenz, dass Bestrahlung (oder RPE) in diesem Fall einen Überlebensvorteil bringen.

  10. #10
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    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    Es zählen hier wirklich nur die eigenen Präferenzen und Ängste, den es gibt keine Evidenz, dass Bestrahlung (oder RPE) in diesem Fall einen Überlebensvorteil bringen.
    Bestens formuliert. So ist es.
    Grüße
    Hartmut

    Meine PK-Geschichte im Überblick: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=74

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