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Thema: Tumoren aushungern - durch stoppen der Angiogenese

  1. #1
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    Tumoren aushungern - durch stoppen der Angiogenese

    Ich habe zufällig diesen Bericht von 2018 gefunden, hört sich interessant an. Weiß jemand mehr / neueres zu diesem Thema, eventuell gezielt zu dem Wirkstoff Bevazicumab beziehungsweise zu den Rezeptoren Tie 1 und Tie 2

    https://www.dkfz.de/de/presse/presse...t-entdeckt.php

    Reiner

  2. #2
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    Hallo Reiner,
    hier eine neuere (2019) Übersichtsarbeit zur Angiogenese und verschiedenen Studien auch mit Bevacizumab.
    Umfangreicher Literaturanhang, stöbern lohnt sich!

    Targeting Angiogenesis in Prostate Cancer
    https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...rR9lXs9SCXyYTH

    Although angiogenesis appears to have an important role in prostate cancer, the results of anti-angiogenic therapy in castration-resistant refractory disease have hitherto been disappointing…..”
    Obwohl die Angiogenese beim Prostatakrebs eine wichtige Rolle zu spielen scheint, waren die Ergebnisse der antiangiogenen Therapie bei der kastrationsresistenten refraktären Erkrankung bisher enttäuschend……“

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    Erfolge zeigen sich beim hormonsensitiven PK (z. B. Literaturverweis 54 von zuvor)

    A Randomized Phase II Trial of Short-Course Androgen Deprivation Therapy With or Without Bevacizumab for Patients With Recurrent Prostate Cancer After Definitive Local Therapy
    https://ascopubs.org/doi/10.1200/JCO.2015.65.3154

    Conclusion
    “ADT combined with bevacizumab resulted in an improved RFS for patients with hormone-sensitive prostate cancer. Long-term follow-up is needed to determine whether some patients have a durable PSA response and are able to remain off ADT for prolonged periods. Our data provide rationale for combining vascular endothelial growth factor–targeting therapy with ADT in hormone-sensitive prostate cancer.

    Schlussfolgerung
    ADT in Kombination mit Bevacizumab führte bei Patienten mit hormonsensitivem Prostatakrebs zu einem verbesserten RFS. Eine langfristige Nachbeobachtung ist erforderlich, um festzustellen, ob einige Patienten eine dauerhafte PSA-Reaktion aufweisen und in der Lage sind, über längere Zeiträume ohne ADT zu bleiben. Unsere Daten liefern eine Begründung für die Kombination einer auf den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor zielenden Therapie mit ADT bei hormonsensitivem Prostatakrebs.“

    Franz

  3. #3
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    Über die Antiangiogenese wurde schon vor 20 Jahren diskutiert, so neu ist das Thema nicht, siehe hier.

    Ralf

  4. #4
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    Danke Franz für den Lesestoff, ich denke aus Deinem Fundus ? und danke auch an Ralf für den umfangreichen Lesestoff , auch wenn er schon gut 15 - 20 Jahre alt ist.

    Reiner

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