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Thema: Erfahrung mit Skat Spritze

  1. #11
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    Das Thema hier ist zwar alt, aber ich denke, es beschäftigt noch viele von uns.....gerade natürlich die, die nach dem eröffnen dieses Thread operiert worden sind.
    Ich bin im Nov 18 einseitig Nervenschonend operiert worden und nachdem sich nun
    bei meinem "KLeinen"
    über ein Jahr GAR NICHTS in Richtung Erektion getan hat (ausser die Kopfschmerzen von Viagra und Co) hab ich mich mal zu sKAT durchgerungen.

    Die erste Spritze mit 0,15mg bekam ich vor Wochen noch beim Arzt....hat ganz OK funktioniert....mittlerweile hab ich mir die 2. (auch mit 0,15mg) selbst gesetzt.
    Hatte die Spritzen lange hier liegen, ehe ich mich überwinden konnte, mir selbst eine zu verpassen...hat aber besser geklappt als gedacht...und GV war OK...Klar, nicht mehr so hart und groß wie früher , aber es ging.

    Die Schmerzen hielten sich auch in Grenzen. Wir werden das weiter ausprobieren und uns langsam an die Dosis rantasten, die noch besser wirkt und von den Schmerzen her erträglich bleibt.

    Unterm Strich kann ich sagen, das das ausprobieren von SKAT ein kleiner Teilerfolg war und wer weiß, vllt erholen sich ja meine Nerven mit der Unterstützung von SKAT auch wieder...noch sein die 2 Jahre ja nicht rum.

    Ich hoffe, ich konnte mit meinem aktuellen Erfahrungsbericht allen Betroffenen ein wenig helfen
    LG

  2. #12
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    Hallo Berema,
    das hört sich bei Dir ja gut an!
    Welche Bedeutung haben die zwei Jahre ("...noch sein die 2 Jahre ja nicht rum")?
    Lutz
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  3. #13
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    Dieser Wirkstoff, Alprostadil, lässt sich nicht nur mit einer Spritze sondern auch mit einer Creme in die Harnröhre applizieren. Das ist Vitaros von Ferring:
    https://www.apotheke-adhoc.de/nachri...e-dysfunktion/
    https://www.onmeda.de/Medikament/VIT...dosierung.html

    Eine Anwendung kostet etwa 20 Euro.

  4. #14
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    Zitat Zitat von lutzi007 Beitrag anzeigen
    Hallo Berema,
    das hört sich bei Dir ja gut an!
    Welche Bedeutung haben die zwei Jahre ("...noch sein die 2 Jahre ja nicht rum")?
    Lutz
    Hi Lutzi,

    die "2 Jahre" haben insofern eine Bedeutung , weil es hier im Forum schon in vielen verschieden Threads (auch von Urologen) thematisiert wurde, das die Nerven bis zu 2 Jahre brauchen, um sich von der OP zu erholen und es dann durchaus wieder besser werden kann mit der Erektion...teilweise auch ohne Hilfsmittel.

    Siehe auch die Erfahrung von WOWINKE aus Beitrag #8 hier in diesem Thread

  5. #15
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    Hi Berema,
    Oh, das hört sich ja super an!
    So nach dem Prinzip: "Die Zeit heilt alle Wunden."
    LG
    Lutz
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  6. #16
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    0,15mg erscheint mir sehr wenig.(?)

  7. #17
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    Auch bei ED nach RPE sollten vor Behandlung die Ursachen bestimmt werden. Diese können sein
    - Neuropraxie (Quetschung/Dehnung/o.ä. der Nerven bei der Op)
    - thermische Beschädigung der Nerven (durch Schneiden/Kauterisieren)
    - Verminderung der Blutversorgung (Arterien: Veränderung durch die Op)
    - nicht ausreichend venöser Stau (Beckenbodenmuskel geschädigt oder Venen durch Op verändert)
    - Absterben von Muskelzellen im Schwellkörper; Fibrose
    - venöse Kurzschlüsse im Penis durch die Fibrose
    - vegetative Veränderungen
    - Versagensängste/Psyche.
    Für die Diagnose gibt es ausreichende Verfahren: Ultraschall/Doppler, MRT, usw. Nach Diagnose kann gezielt vorgegangen werden.

    Experimente, die nichts bringen, sind in diesem Fall bedenklich, denn
    - keine oder falsche Therapie am Anfang vermindert die Heilungschancen und
    - sie haben Folgen für die Psyche und damit für den Erfolg weiterer Behandlungen.
    Taldalafil o.ä. und die Vakuumpumpe können natürlich sofort eingesetzt werden. Man sollte aber nicht enttäuscht sein, wenn es nichts bringt.

    Eine aktuelle und ausführliche Übersicht zum Thema gibt
    https://www.intechopen.com/books/pro...enile-rehabili

    Dort wird auch die 2-Jahresregel zitiert, und die Tabellen (Figure 5) zeigen das ebenso. Auch sieht man dort, dass Strahlentherapie anfangs besser ist, aber nach 5 Jahren gleich schlecht bezüglich ED.

    Es gibt einige zusätzliche Maßnahmen, die bereits bei der Op ergriffen werden können, um das Ergebnis bezüglich Potenz eventuell zu verbessern:
    - Chitosan ( https://onlinelibrary.wiley.com/doi/...1111/bju.13959 )
    - Hyaluron ( https://bmcurol.biomedcentral.com/ar...894-019-0458-4 )

  8. #18
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    Hallo Martin,

    Danke für die ausgezeichneten Links.

    Fazit
    Die Anwendung von HA / CMC auf das Prostatabett und die neurovaskuläre Platte führte zu einer signifikant schnelleren postoperativen Rückkehr der Kontinenz sowohl nach einseitiger als auch nach beidseitiger nervenschonender RARP.
    Winfried

  9. #19
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    Zitat Zitat von obelix Beitrag anzeigen
    0,15mg erscheint mir sehr wenig.(?)
    0,15mg war bzw ist bei mir die Startdosis, um zu sehen, ob und was überhaupt damit passiert....Generell sind aber diese Medikamente nicht ohne Nebenwirkungen und man sollte durchaus Respekt davor haben...deshalb lieber mit einer kleineren Dosis beginnen...meine Spritzen gehen eh nur bis 0,20mg..das ist erstmal der nächste Schritt, diese nächsthöhere Dosis zu probieren

  10. #20
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    Zitat Zitat von Berema Beitrag anzeigen
    0,15mg war bzw ist bei mir die Startdosis, um zu sehen, ob und was überhaupt damit passiert....Generell sind aber diese Medikamente nicht ohne Nebenwirkungen und man sollte durchaus Respekt davor haben...deshalb lieber mit einer kleineren Dosis beginnen...meine Spritzen gehen eh nur bis 0,20mg..das ist erstmal der nächste Schritt, diese nächsthöhere Dosis zu probieren
    dosis auf 0,20 erhöht----klappt super

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