Hallo, liebe Forum Mitglieder !
Ich wende mich an Euch um Rat.
Am 22.7.2003 wurde bei mir eine radikale Protatektomie durchgeführt.
Die danach 1/4jährlich durchgeführten PSA-Untersuchungen liegen unter 0,04,
sind also ok.
Leider ist mein Harnstrahl zunehmend schwächer geworden, so dass ab De-
zember 2003 in ca. zweimonatigen Abständen eine Bougierung ( Dehnung )
der Harnröhre mit verschiedenen Röhrenstärken ( 12 - 18 ) erforderlich
wurde.
Eine Endoskopierung zeigte eine Harnröhrenverengung im vorderen Teil der
Harnröhre ( keine Engstelle im Bereich der neuen Harnröhren-, Blasenver-
bindung ) durch Narben. Diese sind durch das Katheter verursacht worden.
Eine am 2.5.2005 von meinem Urologen durchgeführte Schlitzung zeigte le-
diglich für 7 Monate Erfolg. Ab 2.1.06 mußte wieder bougiert werden.
Nun habe ich gehört, dass die Narben in der Harnröhre mit Stücken aus dem
Mundraum geschlossen werden können.
Meine Fragen: Ist das bekannt ? (Wenn nein, wo kann ich mich darüber er-
kundigen ? )
Welche Unannehmlichkeiten muß man in Kauf nehmen ?
Wie sind die Erfolgsaussichten ?
Wer/Welches Krhs./Klinikum führt diese Operationen durch
( Erfahrungen, Häufigkeit ) ?
Mein Urologe meint, dass eine erneute Schlitzung z. Z. nicht ratsam sei.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim