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Thema: Umfrage zu Zometa-Infusionen

  1. #1
    Anonymous1 Gast

    Umfrage zu Zometa-Infusionen

    Hallo liebes Forum,

    schon mehreren Postings konnten wir leider entnehmen, daß trotz nachgewiesener Knochenmetastasen keine Bisphosphonate (Zometa) verabreicht wurden.

    Stellt sich die Frage: Warum nicht? Mit dem Praxisbudget kann es eigentlich nichts zu tun haben... oder doch???

    Bisphosphonate sind bei Knochenmetastasen doch inzwischen praktisch Standard und in diesem Krankheitsstadium Kassenleistung. Deshalb kann ich es nicht begreifen, daß es Urologen gibt, welche den M+-Patienten dieses Medikament vorenthalten.

    Meine Frage ins Forum und in die SHG's:

    1.) Welche diesbezüglichen Erfahrungen liegen bei Euch vor?
    2.) Was konntet ihr (ggf. auch rechtlich) gegen solche Verweigerungshaltung von Urologen unternehmen?
    3.) Wer gibt bei Euch die Infusion (Urologe? Onkologe? Krankenhaus? usw.)

    Bitte auch sonst um hilfreiche Tipps zu diesem Thema.

    Gruß Dieter
    Geändert von Anonymous1 (14.04.2007 um 11:02 Uhr) Grund: Tippfehler

  2. #2
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    Hallo Dieter,
    ich bekam die Zometainfusionen vom Onkologen. (auf dessen Veranlassung) als ihm bekannt wurde, dass ich Osteoporose habe.
    Gruß Horst a

  3. #3
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    Da bei meinem Mann von Anfang an auch Knochenmetastasen festzustellen waren, bekam er ohne Probleme Zometa verschrieben.
    Die Infusion bekommt er beim Hausarzt.
    LG Marie

  4. #4
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    hallo dieter,

    mein mann hat zometa vom urologen rezeptiert bekommen, die therapie beginnt dort am kommenden mittwoch. er hatte gleich von anfang an die diagnose kn-metastasen.

    es gab keinerlei diskussion darüber, der uro hat's einfach verschrieben (und ich bin umgefallen, als ich sah, was es kostet ..)

    lg
    andrea

  5. #5
    Anonymous1 Gast
    Zitat Zitat von Tinka
    es gab keinerlei diskussion darüber, der uro hat's einfach verschrieben
    Genau so, liebe Andrea, stelle ich es mir auch vor. Aber leider sieht es so nicht immer aus.

    Gruß Dieter
    Geändert von Anonymous1 (15.04.2007 um 18:15 Uhr)

  6. #6
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    Zometa-Infusionen

    Hallo Dieter,

    ich habe meine vierteljährlichen Infusionen, die ich prophylaktisch durch führen ließ, bis Mitte 2006 selbst bezahlt.

    Im Juni 2006 habe ich entgegen des Rates meines Urologen (warum wollen sie das so genau wissen) eine Cholin-Pet in Ulm duchführen lassen und etwa zur Hälfte selber bezahlt (rd. € 725). Ergebnis: Verdacht auf 3 Lymphknoten- und 2 Knochenmetastasen. Seither bekomme ich vom selben Uro ohne Probleme monatlich eine Zometaverabreichung auf Krankenkasse.

    Gruß Werner

  7. #7
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    13

    Umfrage zu Zometa-Infusionen

    Hallo,

    mein Vater hatte schon von Anfang an KM. Der Urologe hat ihm nur Flutamid und Zoladex verordnet. Die Zometa-Infusion bekam er erst von einem Onkologen den er aufsuchte. Mittlerweile werden die Infusionen (alle 4 Wochen) bei seinem Hausarzt durchgeführt. In 4 Monaten soll der Onkologe entscheiden, ob er weitere bekommt.

    Mein Vater bekommt aber ständig den Hinweis wie teuer es denn ist.

    Viele Grüße
    Pamela

  8. #8
    Anonymous1 Gast
    Zitat Zitat von Pamela
    Mein Vater bekommt aber ständig den Hinweis wie teuer es denn ist.
    Hallo Pamela,

    aber davon lasst Ihr Euch hoffentlich nicht zu sehr beeindrucken! Mit solch seltsamen Feststellungen einiger Ärzte läßt sich unser bundesdeutsches Gesundheitssystem auch nicht verbessern.

    Die besten Wünsche Dir und Deinem Vater!
    Dieter

  9. #9
    HansiB Gast

    Zometa

    Hallo Pamela.

    selbst bei meinen sehr umfangreichen KM hat mein Uro nicht von Zometa gespochen (er wollt auch kein Stading verornen), ich habe alles selbst organisiert und bekomme es von meinem Onko (ist aber das Einzige was er für mich tut),seit dem ist Zometa monatlich selbstverständlich, kein Wort von Kosten. Eine 6 wöchige Zometagabe von mir aus veranlasst, wegen den evtl. "Zahnproblemen", waren nicht sinnvoll. Seit eure eigenen "Therapeuten" verlasst euch nicht auf eure Ärzte, sonst seid ihr verlassen!
    Gruß Hans

  10. #10
    WinfriedW Gast
    Ich habe mir sehr bald nach meiner Krebsdiagnose Zweit- und Drittmeinungen in Berlin, Heidelberg und Köln geholt. So unterschiedlich diese Empfehlungen auch waren, in punkto Zometa war man sich einig. Seither bekomme ich das Bisphosphonat problemlos alle vier Wochen von meinem Urologen verabreicht. In der Zwischenzeit ventiliere ich regelmäßig auch die Onkologen. Auch dort wäre Zometa kein Problem. Ich bleibe damit beim Urologen, weil er so ein netter Kerl ist .

    WW

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