Hallo Mitstreiter,
der Brief von Don Cooley hat mich überhaupt nicht begeistert. Man muß bedenken, dass er über 70 J. alt ist, das Leben auch vorher schon gut genossen hat (s. 2 kleine Kinder in dem Alter, wievielte Frau?), wahrscheinlich materiell auch gut abgesichert ist. Die Grundgedanken sind bestimmt nicht schlecht, aber mir hilft das wenig weiter. Ich muß ehrlich sagen, ich habe mich auch so langsam mit meiner Ausweglosigkeit einigermaßen abgefunden und versuche, das Leben zu genießen und meine Familie nicht zu sehr zu belasten. Meine Söhne sind 24,22,20 und der jüngste 17 Jahre alt und alle im Studium bzw. der Jüngste macht in 2 Jahren das Abi. Ich kann nicht einfach nach Alaska zum Angeln oder eine Weitreise machen oder ähnliches. Gut, mir geht es materiell nicht schlecht, obwohl meine BU-Rente auch nicht so hoch ist, aber es reicht und ich genieße das Leben jetzt auch anders als früher. Aber es gibt viele in meinem Alter, denen es bestimmt nicht so gut geht, die arbeiten müssen und zusätzlich zu ihrer Krankheit bzw. gerade wegen dieser noch große Existenzsorgen haben, die mich vor meiner Verrentung vor vier Monaten als Freiberufler auch unheimlich gequählt haben. Ich glaube, denen kann der Brief von Don wenig helfen.
Gruß an alle
Michael