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Thema: Zometa auch ohne Metastasen?

  1. #1
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    Zometa auch ohne Metastasen?

    Hallo,

    in den Medien wurde ja kürzlich verstärkt über den Einsatz von Zoledronsäure (hier Aclasta) bei Osteoporose berichtet. Hier soll eine Infusion jährlich ausreichen.
    Wäre dann nicht auch eine jährliche Zometa- bzw. Aclasta-Infusion für PK-Patienten mit niedrigen Gleason-Scores und ohne Knochenmetastasen -sozusagen als Schutz- sinnvoll?
    Habe da an meinen Vater gedacht, dem es nach seiner Hifu vor einem halben Jahr eigentlich ganz gut geht.

    Gruß lienchen

  2. #2
    Helmut.2 Gast

    Zometa auch ohne Metastasen?

    Hollo, Liebes Lienchen,

    das währe schon gerechtfertigt aber solange keine Metastasen nachzuweisen sind ist es keine Kassenleistung und der Patient muß selbst zahlen!

    Was Du meinst ist wohl die Osteoporose Behandlungen bei den Frauen in der Meno-Pause! Aber nicht bei den Männern mit Prostatakrebs!

    Immerhin kostet eine 1/4jähriche Behandlung für Selbstzahler: Zometa®(Infusion) N3 = 4 Inj.flaschen à 4 mg/5 ml = 1.330,37 €. Soviel Rente habe ich im Monat nicht und müßte 300 € trauf legen!

    Die Meißten PCa Kranke Männer sind Rentner mit einer Rente die zum leben und zum sterben nicht reicht und es werden immer mehr!

    Gut gemeind liebes Lienchen
    Helmut

  3. #3
    WinfriedW Gast
    Langer Rede kurzer Sinn, Zoledronsäure zu Prophylaxe könnte in manchen Situationen Sinn machen, wird aber von GKV nicht übernommen.

    Ein Fläschchen Zometa® mit 4mg Zoledronsäure kostet 359,92€ (= 89,98 pro mg) und
    ein Fläschchen Aclasta® mit 5mg Zoledronsäure kostet 561,63€ (= 112,33 pro mg).

    Es wäre zu überlegen, ob Mann sich das einmal jährlich leisten kann und will.

    WW

  4. #4
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    Es ist schon echt traurig, dass die das Zeug so teuer verkaufen.

    Damit hat sich das Thema wohl erledigt. Dennoch, wenn ich wüßte, dass es eine gute Prophylaxe ist, würden wir alle in der Familie zusammenlagen für eine jährliche Infusion.

    Gruß lienchen

  5. #5
    Helmut.2 Gast

    Zometa auch ohne Metastasen

    Hallo Liebe linchen,
    Dennoch, wenn ich wüßte, dass es eine gute Prophylaxe ist, würden wir alle in der Familie zusammenlagen für eine jährliche Infusion
    Mir verschreibt mein Orthopäde ALENDRON (Fosamax) 70 mg Tabletten wöchendlich Wirkstoff: Natriumalendronat und die nehme ich schon seit Januar 2004 ein!

    Eine Packung 12 Tapletten = N1 ist für 1/4jährlich und kostet immerhin auch noch zwischen 80 - 85 € und die Kosten übernimmt bei mir die Krankenkasse!

    Natürlich wirkt dieses Alendron von Sandoz nicht so wie Zometa aber ist doch wenigstens etwas! Versucht doch mal ob Ihr dieses Medikament verschrieben bekommt. Hier steht zwar Fosamax 10 mg das währe täglich einzunehmen und ich nehme Alendron 70 mg wö. ist aber das selbe wie Fosamax

    Fosamax®
    (Tabletten)
    N1 = 56 T.
    à 10 mg 77,34 €










    Alendronat (Wirkungsgrad: 1000-fach)
    Zometa®
    (Infusion)
    N3 = 4 Inj.flaschen à 4 mg/5 ml = 1.330,37 €










    Zoledronat
    (Wirkungsgrad :10.000-fach











    Beim Urologen oder Orthopäde unbedingt nachfragen und achtet auf die Knochendichte!

    Ein versuch ist es allemal Wert!

    Alles Gute, Helmut
    Geändert von Helmut.2 (02.02.2008 um 00:50 Uhr) Grund: Korrektur und Nachtrag

  6. #6
    Helmut.2 Gast

    Zometa auch ohne Metastasen?

    An Lienchen und Andere,

    Horst (HorMuch) hat mir folgende Website über Zoledronsäure zugesand, obwohl sie vom 25.07.2007 ist, wird sie wohl von wenigen noch nicht gelesen worden sein!

    Danke Horst und allen einen schönen Sonntag
    Helmut

  7. #7
    HansiB Gast
    Hallo Helmut,

    die Jahresinfusion, dürfte für Osteoporose genügen, nicht aber für uns Metastasierte.

    Am kommenden Donnertsg hören wir einen Vortrag über Zometa, von einem Facharzt. Ich werde die Fragen, Jahresinfusion, Beurteilbarkeit des Knochenszini unter Zometa, Nebenwirkungen, mir liegt eine große Liste (gehabter) vor.

    Wer hat noch sonstige Fragen, die ich für euch stellen kann?

    Gruß Konrad

  8. #8
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    Zometa

    Ja, Zometa vorsorglich wegen zu erwartender Knochenmetastasen wurde von Prof.H. in 2006 empfohlen und sollte im Rahmen einer Studie gegeben werden. Da die Studie dann bei meinem Mann geplatzt ist (ein Arzt hatte sich verplappert, dass mein Mann nur die Kochsalzlösung bekäme) und mein Mann verständlicherweise keine Lust hatte, das Versuchskaninchen zu spielen, wurde dann trotzdem (vielleicht als Entschädigung) vom Herbst 06 bis Oktober 07 1/4 jährlich Zometa gegeben. Ab Januar 08 lt. Pr.H. nicht mehr notwendig, da keine Gefahr einer Osteoporose zu erwarten sei!!! Soviel dazu, möge sich jeder seine Gedanken machen.
    Da das auch von der Kasse bezahlte CT Knochmetastasen erst ab einer gewissen Größe zeigt, kommt man als Betroffener also erst in den bezahlten Genuß, wenn die Metas voll zugeschlagen haben .
    mein Mann nimmt jetzt allerdings täglich eine Kapsel Boron, wurde von Ralf empfohlen und wir hoffen ebenfalls auf Erfolg.
    Christine

  9. #9
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    Hallo,

    wir hatten schon vor Jahren als Zomeata langsam in die Behandlung bei Knochenmetastasen eingeführt wurde, die prophylaktische Einnahme diskutiert.

    Damals wurde vor noch unbekannten Nebenwirkungen gewarmt. Heute wissen wir, das Zometa Kiefernekrosen auslösen kann.

    Deshalb ist bei prophylaktischer Einnahme immer ein Abwägung zwischen Nutzen und Risiko für die Patienten zu machen.

    Hanjörg Buger
    Selbsthilfegruppe Prostatkrebs Rhein-Neckar e.V.

  10. #10
    Horst a Gast
    Hallo Christine,
    nach Auskunft des Leitenden Professors der Uniklinik Hamburg UKE soll eine Zometainfusion pro Jahr als Erhaltungstherapie genügen. Man sollte aber ein Biphosphonat zusätzlich einnehmen. Ich nehme BONVIVA ( Ibandronsäure ), einmal im Monat, Das hat mir der Onkologe verordnet. Es gibt aber auch etwas billigeres, wenn man es selbst zahlen muss, das genau sogut wirkt.
    Alles Gute
    horst a

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