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Thema: Was würde ich tun, wenn ... ??

  1. #11
    HansiB Gast
    Hallo lieber Winfried,

    für mich ist die reduzierte, kohlehydratarme Ernährung noch lange nicht, wie ich auch, tod. Ich habe es gerade in meiner Kur in Bad-Dürrheim "getestet".

    In einigen Tagen werde ich da noch intensiver ran gehen. Ich habe trotz meiner "Fressorgien" wie ein Schaf, das sich auch gesund ernährt, wenn du meinst, mein Gewicht gehalten.

    Abends 70 kg, morgens ca. 68 kg. Habe keine Wassereinlagerungen in den schlanken, muskulösen Beinen oder gar im Lungenbereich, höchstens in der Blase.

    Ich bin wie immer guter Dinge, daß mir die seit langem betriebene Reduzierung, die künftige Kohlenhydratblockade was bringen wird. Von Ernährung für uns spreche ich schon seit bald 4 Jahren.

    Wir sehen uns in Stuttgart, viel Erfolg, Konrad

  2. #12
    WinfriedW Gast
    Zitat Zitat von HansiB Beitrag anzeigen
    Abends 70 kg, morgens ca. 68 kg. Habe keine Wassereinlagerungen in den schlanken, muskulösen Beinen oder gar im Lungenbereich, höchstens in der Blase.
    Meine Gewebswassereinlagerungen habe ich trotz weitgehend unveränderter Medikamente ganz gut im Griff. Vermutlich gewöhnt sich der Körper daran (?) und Blasenentleerungsstörungen kenne ich ohnehin nicht .

    Bei einer Höhe von 1,80 m (vielleicht sind's auch nur noch 1,79 m) und morgens ca. 73 bzw. abends ca.75 Kilo Kampfgewicht, gehöre ich in diesen Kreisen zu den eher Schlankeren. Du, Konrad, bist aber dennoch der Meinung, ich würde von einer weiteren Reduzierung meines Unterhautfettgewebes profitieren? Ich werde darüber nachdenken.

    Zitat Zitat von HansiB Beitrag anzeigen
    ..., für mich ist die reduzierte, kohlenhydratarme Ernährung noch lange nicht, wie ich auch, tot. Ich habe es gerade in meiner Kur in Bad-Dürrheim "getestet".
    Heißt das, wie auch immer die Klinik in Bad-Dürrheim heißt, dass die dortigen Reha-Ärzte in deinem Falle eine betont kohlenhydratarme Ernährung gut heißen? Oder hast du dort deinen eigenen Stiefel gemacht, an den Ärzten vorbei?

    Zitat Zitat von HansiB Beitrag anzeigen
    Ich bin wie immer guter Dinge, dass mir die seit langem betriebene Reduzierung, die künftige Kohlenhydratblockade was bringen wird. ...
    Verstehe ich dich richtig, du willst auf ketogene Ernährung umsteigen? Was sagen die Ärzte dazu? Ich bin sehr gespannt!

    Zitat Zitat von HansiB Beitrag anzeigen
    Noch besser von den reifen Früchten, oder gar von frisch gepresstem Saft, mein neustes Hobby (WW).
    Frisch gepresster Saft von reifen Früchten passt allerdings nicht wirklich zur ketogenen Diät.

    WW

  3. #13
    HansiB Gast
    Hallo lieber Winfried,

    glaubst du ich frage irgend welche Ärzte, ich wüsste gar nicht wen?

    Ein wenig Fruchtzucker wird nicht schaden, ich spreche von natürlichem und nicht von syntetischem aus Maispampe, evtl, sogar genmanipuliert.

    Ich bin der Meinung, ich werde es merken, wenn was nicht funktioniert. Die Blutwerte am Mittwoch waren noch alle o.k.

    Mir geht es nicht um die Abnahme, sondern um die Zuckerreduzierung, ist nur so eine Idee, die keinen großen Aufwand macht.

    Die Ärzte in der Espan-Klinik waren begeistert, sie hatten noch nie so einen gesunden Patienten. Weniger von meinen Wiedersprüchen bezüglich Vettreduzierung und Kohlenhydraterhöhung, die nach DGE immer noch propagiert wird und von den unbedarften Lungenpazienten geglaubt werden. Ich hatte schwer zu kämpfen mit meinen Tischgenossen. Einige Frauen, waren da schon weiter.

    Ich war auch mal 1,79 m, so steht es im Personalausweis, bin aber geschrumpft um ca. 4 cm, warte nur die 10 Jahre Altersdifferenz ab, wenn du so alt bist, werden wir ja sehen.

    Entleerungsstörungen habe ich auch keine, es kommt halt immer sehr viel und oft, bei Tag und bei Nacht, man gewöhnt sich daran. Ich nehme ja auch keine Medikamente ein. Bei mir wurde auch noch nie eine Restharnmenge oder so was gemessen, ich werde es mal mit einem Eimer versuchen, was so alles kommt.

    Gruß Konrad

  4. #14
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    Zitat Zitat von WinfriedW Beitrag anzeigen
    Glaube nicht, Hutschi, dass ich die Seite über die die TAVARLIN Aktiengesellschaft ihre Produkte vermarktet nicht kannte! Prima Geschäftsidee!

    ...

    Von daher meine Frage: Ist die TKTL1-Ernährungstherapie tot?

    WW
    hallo WW,

    von Taverlin war neulich einer im UKE und hat deren Ernährungsprodukte vorgestellt. Es kann sein, dass da eine kleine Studie zustande kommt, die wohl so gemeint ist, dass in dem Zeitraum vor der OP, der ja aufgrund der grossen Nachfrage durchaus ein paar Monate umfasst, sich eine Ernhährungsumstellungsgruppe bildet, die man dann mit einer Kontrollgruppe vergleichen kann. Wenns zustande kommt, schön. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass in so kurzer Zeit da viel zu sehen sein wird.
    Wenn es um kurze Zeiträume wie Wochen geht, dürfte die eher sanfte Ernhährungsumstellung a la Taverlin weniger schnell Wirkung zeigen als wenn man drastischer vorgeht.

    Im übrigen ist die Frage, ob irgendwas an Therapie tot ist, doch zunächst mal von daher anzugehen, den möglichen wissenschaftlichen Hintergrund zu rekapitulieren: DASS das Einschalten des TKTL1-Enzyms einen dramatische Stoffwechselveränderung der Krebszelle anzeigt, dürfte als bewiesen gelten. OB das mit Ernährungsmassnahmen in der Wirkung abgeschwächt werden kann, ist eine andere Frage. Der Zusammenhang von TKTL1-Metabollismus und erhöhtem Glucose-Bedarf liegt auf der Hand, von daher machen Ansätze, hier die Bremse zu ziehen, Sinn. Dass das insgesamt nicht reichen dürfte, zumal das Einschalten des TKTL1-Weges auch irreversibel ist, kommt hinzu.
    Ansonsten kannst du mir Neuigkeiten zu diesem Thema, die veröffentlichungswürdig sind, zuwerfen, ich lege sie hier ab.

    grüsse,
    Rudolf

  5. #15
    WinfriedW Gast
    Zitat Zitat von HansiB Beitrag anzeigen
    Ein wenig Fruchtzucker wird nicht schaden, ...
    Ich weiß nicht! Fruchtsaft hat eine ungleich höhere glykämische Last als ganze Früchte. Das Ziel ist es doch, den Blutzuckerspiegel konstant niedrig zu halten. Vor dem Hintergrund ist Fruchtsaft kontraproduktiv.

    WW

  6. #16
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    Zitat Zitat von WinfriedW Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht! Fruchtsaft hat eine ungleich höhere glykämische Last als ganze Früchte. Das Ziel ist es doch, den Blutzuckerspiegel konstant niedrig zu halten. Vor dem Hintergrund ist Fruchtsaft kontraproduktiv.
    WW
    Hier: http://www.frauenklinik.uni-wuerzbur...gene_diaet.pdf
    auf Seite 22 ist Information über Kohlenhydrate in Früchten, Fruchtsaft, etc.. Wenn man versucht mit ca. 65 Kohlenhydraten pro Tag auszukommen ist Obst ein Luxus, eigentlich nicht zu empfehlen.
    Hans-W.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Hans-W. Beitrag anzeigen
    Hier: http://www.frauenklinik.uni-wuerzbur...gene_diaet.pdf
    auf Seite 22 ist Information über Kohlenhydrate in Früchten, Fruchtsaft, etc.. Wenn man versucht mit ca. 65 Kohlenhydraten pro Tag auszukommen ist Obst ein Luxus, eigentlich nicht zu empfehlen.
    Hans-W.
    Ja, die Broschüre ist nicht schlecht.
    Hier ein paar Sätze beigesteuert aus "Die pH-Formel", das Buch, das Du vor über einem Jahr empfohlen hattest, hier diskutiert.

    S. 113

    "
    Was man meiden soll

    Zucker

    Zucker wirkt sich auf das Wachstum schädlicher "Mikroformen" ungefähr so aus wie Benzin auf Feuer. "Mikroformen" wie Hefen und Pilze lieben Zucker in allen seinen Formen (weißen Zucker, braunen Zucker, raffienierten Rüben-, Rohr- und Maiszucker und -sirup, Ahornsirup, Honig, Melasse, Saccharose, Fruktose, Maltose, Laktose, Glukose, Mannitol, Sorbit, Galaktose, Monosaccharide, Dattelzucker, braunen Rohrzucker, Kandiszucker, Erfrischungsgetränke, Feingebäck, Eiscreme, Schokolade, Carob und sogar "natürlichen" Zucker aus Früchten. Besonders lieben sie jene, die den Blutzucker rasch ansteigen lassen (Rohr- und Maiszucker).
    Wer jemals einen Hefeteig gemacht hat, weiß, was passiert, wenn man Zucker zum Teig gibt - die Hefe fermentiert (vergärt) den Zucker und lässt den Teig "gehen".

    Je mehr Zucker diese Biester erhalten, desto rascher wachsen, vermehren sie sich, und je rascher sie sich vermehren, desto stärker greifen sie den Körper von innen her an. Setzen Sie dem ein Ende!

    Wie ich bereits erwähnt habe, braucht der Körper etwas Zucker, aber diese konzentrierten Zucker überfordern ihn. Besser sind die sanften Zucker des Gemüses, mit denen unser Organismus viel leichter fertig werden kann. Sie kriegen genug davon, wenn Sie sich an dieses Programm halten.

    ...
    Wissen Sie übrigens, warum Früchte mit zunehmender Reife süßer werden? Die komplexen Kohlenhydrate werden zu einfacheren und süßeren vergoren; dieser Fermentationsprozess setzt sich fort, es entsteht Hefe, und die Frucht verwandelt sich nach und nach in Alkohol und Schimmelpilz - verfault im Grunde. Appetitanregend, wie?
    "

    Prost,
    Rudolf

  8. #18
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    Honig

    Lieber Rudolf,

    in Honig ist kein Zucker enthalten. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.

    In einer Fernsehsendung wurde die Empfehlung zum Honig bei Prostatakrebs gegeben. Noch besser ist Gelee Royale zum Immunaufbau.

    Dietmar

  9. #19
    Harro Gast
    Wo ist Zucker ?

    Hallo, Dietmar, unermüdlicher Sucher. Bitte, lies mal hier und Du bist im Bilde.
    Bitte, informiere uns doch mal, was Deine nächsten Schritte sind.

    "Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert
    (Bertolt Brecht)

    Gruß Hutschi

  10. #20
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    Honig

    Zitat Zitat von dietmar Beitrag anzeigen
    Lieber Rudolf,

    in Honig ist kein Zucker enthalten. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.

    In einer Fernsehsendung wurde die Empfehlung zum Honig bei Prostatakrebs gegeben. Noch besser ist Gelee Royale zum Immunaufbau.

    Dietmar
    Du meinst, dass kein zusätzlicher Zucker hinzugegeben werden darf.
    Aber Honig selbst strotzt nur so von Zucker, Glucose, Fructose - kommt schliesslich aus Nektar, und der besteht aus ???
    auch sinnig ist eine google-Suche nach "Honig und Zucker"

    Hier steht z.B. dieses:
    Honig besteht zu etwa 78% aus Zucker (Frucht- und Traubenzucker) und etwa 18% Wasser. Den Rest von ca. 4% bilden die übrigen Inhaltsstoffe

    Und in Fernsehsendungen wird viel erzählt.
    Bitte berücksichtige, dass wir hier im Teilforum Fortgeschrittener PK sind und dass es deshalb im Zusammenhang mit Zuckerkonsum um die verschärfte Glucose-Verwertung bei eingeschaltetem TKTL1-Enzym geht.

    Ich weiss, dass der Zucker-Verzicht ein ziemliches Problem für viele ist. Aber wir haben im Angesicht eines progredienten PK-Verlaufes wirklich keinen Spielraum für die Pflege einer netten Süßkultur. Man kann sich selbst umerziehen mithilfe von Stevia: Hat man das einige Monate gemacht, haben sich die Geschmacksknospen bzw. ihre Hirn-Repräsentanz umgebildet, der Haschmich lässt dann nach.

    40% aller Patienten mit Tumorleiden sterben an systemischen Mykosen - Pilzvergiftung. Über 90% liegt der Befall mit Aspergillus (Schimmelpilzgattung mit über 200 Arten) bei Krebspatienten, Candida bei über 50%.
    Und nun das o.a. Zitat aus dem pH-Formel-Buch und der Zusammenhang beginnt lebendig zu werden, oder?

    Rudolf








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