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Thema: dieterdo liegt im Hospiz

  1. #11
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    Danke!

    Hallo Ihr Lieben,

    alle eure Nachrichten habe ich an Dieters Sohn, Dennis Dominik, weitergeleitet und als Rückmeldung von ihm den "Auftrag" erhalten, dem Forum in seinem Namen einen herzlichen Gruss und Dank für so viel Mitgefühl auszurichten!

    Die Nacht über hat Dieter ganz gut geschlafen und wohl verbracht, so dass er insgesamt das Gefühl hat, im Hospiz gut aufgehoben zu sein. Was das letztendlich genau bedeutet, weiss ich derzeit noch nicht.

    Ich nehme an, dass sich Dieter besonders über die sehr einfühlsamen Wünsche und Gedanken vom heutigen Tag freuen wird, und dass sie ihn aufmuntern, wenn er sie erhält.

    Danke, ich finde, Ihr verhaltet euch großartig!

    Und viele herzliche Grüsse,

    Carola-Elke

  2. #12
    WinfriedW Gast
    Zitat Zitat von Siegbert
    ... und hoffentlich bis bald !
    Das ist ein frommer Wunsch, der wohl eher nicht in Erfüllung gehen dürfte.

    Ich wünsche Dieters Dominik, dass er seinen inneren Frieden finden möge.

    Winfried

  3. #13
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    Dieterdo's Probleme sind nicht so sehr die Therapie, sondern der PK, der mit Gleason 10 und allem anderem "Bösen" behaftet praktisch alle Organe angreift. Ich habe selten eine SO agressive Histologie gesehen

    Gruss
    fs

  4. #14
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    Zitat Zitat von Urologe
    Dieterdo's Probleme sind nicht so sehr die Therapie, sondern der PK, der mit Gleason 10 und allem anderem "Bösen" behaftet praktisch alle Organe angreift. Ich habe selten eine SO agressive Histologie gesehen

    Gruss
    fs

    hallo fs,

    das hört sich schlimm an, also null Hoffnung? Wenn Dieters Entscheidung, ins Hospiz zu gehen, gleichzusetzen ist mit der Entscheidung, sich zum Sterben zurückzuziehen, müsste er die Hoffnung aufgegeben haben. Was aber wäre zu tun? Was aber ist zu tun, ist möglich, in vergleichbaren Fällen?

    Entwässern, entgiften, stützen, ernähren, Krebszellen killen, sollte das in solchem Stadium auch bei hochaggressiven Krebsarten nicht möglich sein?
    Die Geschichte von Hochdosis Vitamin C ist seit den 70ern geschrieben worden mit lauter "austherapierten" Patienten, darunter auch welche mit hochaggressiven Krebsen. Sollte die Frage erlaubt sein, warum das bei Dieter nicht ausprobiert wurde, von seinen behandelnden Ärzten in der Klinik in Siegen?

    gruss,
    Rudolf

  5. #15
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    Hallo Rudolf,

    durch den Kontakt zu Dieter kann ich mit Überzeugung festhalten, dass er die alternativen, hochpotenten komplementären Behandlungen weder selbst kannte, noch jemals von seinen Ärzten angeboten bekam.
    Vermutlich hätte er diesen, in seinen Augen eher experimentellen Ansätzen, weniger vertraut als den etablierten schulmedizinischen.

    Zu fs Kommentar muss ich rückblickend fragen, warum dem Patienten in derartigen Situationen nicht die Wahrheit gesagt wird, sondern von "kurativen" Behandlungen gesprochen wurde, die realistisch betrachtet gar nicht existierten.

    Dieter war sich seiner Situation nicht bewusst und versprach sich selbst bis zum letzten Taxotereversuch die Chance auf "Heilung", wie er immer wieder betonte.
    Natürlich wollte auch ich ihm diese Illusion nicht nehmen, denn meine indirekten Andeutungen stießen auf kein Echo.
    So ist halt jeder Mensch anders veranlagt, wobei ich mich bei Kranken im fortgeschrittenem Stadium immer wieder frage, wie es ihnen überhaupt gelingt, illusorisch zu denken, obwohl ihr Körper schon außerordentlich stark in Mitleidenschaft gezogen ist.

    Als seine körperlichen Grenzen restlos erreicht wurden, blieb Dieter scheinbar nichts anderes mehr übrig, als zu kapitulieren.
    Hoffentlich findet er seinen inneren Frieden.

    Grüsse von

    Carola-Elke
    Geändert von Carola-Elke (13.07.2006 um 15:19 Uhr)

  6. #16
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    Hallo Rudolf,

    mit dem Vit. C würde man nichts falsch machen.

    Eine weitere Option wäre. alle Behandlung abzusetzen und stattdessen Testosteron zu geben!!

    Das widerspricht den langläufigen Meinungen, aber gelegentlich sieht man erstaunliche Stabilisierung (hat auch Strum von berichtet). Vor Allem Kraft und Lebensmut kehrt zurück.

    Wenn nicht, dann geht es schneller mit kürzerer Quälerei - das ist eine schwierige Entscheidung, die jeder nur für sich selber treffen kann.

    Gruss fs

    P.S: ich kenne Dieter persönlich und es macht mich immer wieder demütig, wenn ich so machtlos bin
    Geändert von Urologe (13.07.2006 um 15:37 Uhr)

  7. #17
    Siegbert Gast
    Hallo Urologe und Winfried,

    auch ich wünsche Dieter Dominik seinen inneren Frieden, aber auch, dass er das Hospiz wieder aufrecht verlässt.
    Die Hoffnung darf man ihm und allen Betroffenen in vergleichbarer Situation nicht nehmen.
    Ich wünsche Dieter, dass er seinen Garten noch erleben kann, eine erfolgreiche Fortsetzung des Kampfes und ein "Wiedersehen" im Forum.

    Vitamin-C klingt so simpel, ich muss mich erst informieren.

    Herzliche Grüße

    Siegbert

  8. #18
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    Liebe Carola-Elke,

    bitte, auch von mir Dieter herzliche Grüße. Ich habe erst heute Deine Nachricht von vorgestern gelesen.

    Mit bestem Dank
    sandu1

  9. #19
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    PK und LungenCa

    Hallo liebe Mitstreiter von Dieter,

    leider habe ich erneut schlechte Nachrichten, denn heute bekam man endlich das Ergebnis der Bronchoskopie, die am vergangenen Mittwoch vor einer Woche im KH durchgeführt wurde.
    Wie es aussieht, handelt es sich bei dem Befall in der Lunge um einen "eigenständigen Krebs" – Details des Befundes kenne ich nicht.
    Dennis Dominik meinte dazu: "Diese Nachricht hat Dieter wahrscheinlich fast alle Hoffnung auf Heilung genommen".
    Da sich Dieter auf eigenen Wunsch hin im Hospiz befindet, dachte ich, er hätte sowieso schon jede Hoffnung aufgegeben, zumal er sich abschottet.
    Morgen will der behandelnde Onkologe Dieter im Hospiz einen Besuch abstatten.
    Taxotere wäre von nun an nicht mehr das Mittel der Wahl.

    Dieser Verlauf ist dramatischer als zunächst vermutet, denn die Aussicht darauf, dass das Lungen-Ca auch für die Leberläsionen verantwortlich ist, erscheint mir recht gross.

    Ob das bei dem extrem aggressiven PCa ein typischer Zusatzbefund ist, kann uns derzeit vielleicht nur Urologe fs verraten, denn ich möchte der Vollständigkeit halber keinen falschen, zu pessimistischen Verlauf eines vermeintlich hochaggressiven PCa im Raume stehen lassen, wenn es sich um eine weitaus seltenere maligne Konstellation handeln könnte.

    Etwas fassungslose Grüsse,

    Carola-Elke
    Geändert von Carola-Elke (14.07.2006 um 21:05 Uhr)
    Man sollte dem anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, in den er hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen.“ (Max Frisch)

  10. #20
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    Zitat Zitat von Carola-Elke

    Ob das bei dem extrem aggressiven PCa ein typischer Verlauf ist, kann uns derzeit vielleicht nur Urologe fs verraten, denn ich möchte der Vollständigkeit halber keinen falschen, zu pessimistischen Verlauf eines vermeintlich hochaggressiven PCa im Raume stehen lassen, wenn es sich um eine weitaus seltenere maligne Konstellation handeln könnte.
    Bei einer Doppel-Krebs-Situation sind erst recht systemische Massnahmen mit Mitteln angesagt, die nicht wie Zytostatika auf spezielle Krebse zugeschnitten sind und die dann auch noch den Allgemeinzustand runterreissen. Hoffentlich ist es kein kleinzelliges Lungen-Ca.
    Vielleicht können wir zu dem Onko in Siegen mal Kontakt aufnehmen?

    Gruss, Rudolf

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