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Thema: Biopsie ja oder nein

  1. #1
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    Biopsie ja oder nein

    Hallo,

    bin leider neu hier.
    Ich bin 48 und war im Dezember mal zur Vorsorge.
    Ultraschall alles ok auch keine Vergrößerung.
    Leider ist der PSA Wert bei 4,6 gewesen und nach einer Woche Antiotika immer noch bei 4,2. Jetzt möchte mein Urologe eine Biopsie durchführen und sollte diese positiv sein meint er das nur eine totalentfernung bei meinem Alter zu empfehlen sei. So schnell möchtge ich das aber nicht einfach hinnehmen. In Heidelberg soll es eine Klinik geben die auch ohne Biopsie anhand von Blut und Urinuntersuchung in der Lage sein soll Krebsbefall zu orten.
    Hat da jemand schon Erfahrung gemacht ? Dr. Duster - Heidelberg.
    Mein Urologe kommt mir recht radikal vor ohne jedliche kompromissbereitschaft.

    Danke für eure Hilfe

    Thomas

  2. #2
    Helmut.2 Gast

    Biopsie ja oder nein

    Hallo tom.riemer, Grüß Dich,
    In Heidelberg soll es eine Klinik geben die auch ohne Biopsie anhand von Blut und Urinuntersuchung in der Lage sein soll Krebsbefall zu orten.
    Das ist aber mit sehr viel Geld verbunden und die Krankenkasse wird wohl nichts übernehmen!

    Lasse doch mal cPSA machen, das reagiert nicht so empfindlich auf Störungen die den PSA-Wert verfälschen! Du solltest noch dein Alter angeben, Danke und toi, toi, toi, Helmut

  3. #3
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    Hallo Thomas,

    als erstes würde ich an Deiner Stelle mal den "Ersten Rat" lesen. http://www.prostatakrebse.de/ Dort ist dann auch etwas über Deinen Urologen zu lesen.

    Desweiteren solltest Du das Profil ausfüllen und dort insbesondere den Verlauf des PSA-Wertes darstellen. Es kann auch nicht schaden, ein paar Angaben über Gewicht (wenn Übergewicht) und weitere Krankheiten (Diabetes) zu machen.

    Ich persönlich würde mich mit Sicherheit nicht nach Kenntnis eines einzelnen erhöhten PSA-Wertes in der von Dir genannten Größenordnung biopsieren lassen. Darüber musst Du eine eigene Meinung bilden. Es gibt Leute im Forum, die haben auch mit negativer Biopsie so lange suchen lassen, bis etwas gefunden wurde. Andere haben auch bei PSA über 20 noch keine Biopsie. Das ist u.a. alters- und einstellungsabhängig.

    Bist Du halbwegs alle Informationen gelesen und verstanden hast, dürften schon ein paar Wochen ins Land gehen.

    Alles Gute
    Wolfgang

  4. #4
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    Hallo Thomas,

    noch eine Ergänzung. Wenn Du Manager der eigenen Gesundheit sein möchtest, solltest Du alle Gesundheitswerte selbst zu Hause sammeln.

    Der Urologe wäre noch nach dem Volumen der Prostata und dem Wert des freien PSA zu fragen. Daraus lassen sich weitere erste Schlüsse ziehen.

    Gruß
    Wolfgang

  5. #5
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    So habe erstmal mein Profil aktuallisiert.
    Die Untersuchung in Heidelberg würde so 1.500,--€ kosten ist zwar nicht gerade günstig würde ich aber auf alle Fälle zahlen wenn es von der Diagnose ähnlich sicher ist wie die normale Biopsie.

    Hat das schon mal einer aus dem Forum dort machen lassen ?
    Danke für eure Infos

    Thomas

  6. #6
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    Hallo Thomas,

    hier sind noch einige Informationen zum PSA zu finden: http://www.prostatakrebs-bps.de/inde...366&Itemid=108 .

    Bei Deinen Angaben zum PSA fehlt das Datum. Bitte das Volumen der Prostata erfragen. Wurde neben dem Gesamt-PSA (tPSA) das freie PSA (fPSA) bestimmt. Wenn ja, wie hoch war es?

    Ich persönlich würde erst einmal mit zwei/drei Monaten Abstand eine weitere PSA-Bestimmung vornehmen lassen. Siehe dazu auch im Text zum Link oben.

    Ohne Diagnostik kann man sich keine Meinung bilden, wenn man die Biopsie vermeiden möchte.

    Über den von Dir angesprochenen PSA3-Test wird viel diskutiert, weil er Prostakrebs nicht sicher anzeigt, sondern auch nur eine Tendenz angibt. Ich würde erst einmal die 1.500,- € stecken lassen und eine vernünftige PSA-Diagnostik machen. Dann kann man immer noch Geld ausgeben.

    Du solltest mit Deinem Urologen offen darüber reden, was Du für Vorstellungen hast, von dem weiteren Vorgehen. Wenn der dazu nicht bereits ist, hilft nur wechseln.

    Gruß
    Wolfgang

  7. #7
    Harro Gast
    PCA3-Test

    Hallo, Thomas, lies bitte hier. Die urologische Praxis Deuster in Heidelberg ist in erster Linie auf die HIFU-Behandlung spezialisiert. Bislang habe ich noch nichts darüber erfahren, ob dort auch Untersuchungen zur Feststellung des Vorhandenseins von PK ohne Biopsie vorgenommen werden. Für € 1.500 würde ich aber vorerst noch andere Untersuchungen wie z. B. eine Cholin-11-PET/CT mit endorektalter Spule vornehmen lassen. Viel Glück bei Deinen Entscheidungen für den richtigen Weg einer Diagnostik.

    "Ein guter Propagandist kann sogar mit Hilfe der Wahrheit überzeugen"
    (Wieslaw Brudzinski)

    Gruß Hutschi

  8. #8
    Paul49 Gast
    Hallo Tom,
    Lies mal, was ich heute an Ede 58 geschrieben habe. Passt auch fuer Dich.
    Gruss Paul49

  9. #9
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    Zitat Zitat von Hutschi Beitrag anzeigen
    PCA3-Test

    Hallo, Thomas, lies bitte hier. Die urologische Praxis Deuster in Heidelberg ist in erster Linie auf die HIFU-Behandlung spezialisiert. Bislang habe ich noch nichts darüber erfahren, ob dort auch Untersuchungen zur Feststellung des Vorhandenseins von PK ohne Biopsie vorgenommen werden. Für € 1.500 würde ich aber vorerst noch andere Untersuchungen wie z. B. eine Cholin-11-PET/CT mit endorektalter Spule vornehmen lassen. Viel Glück bei Deinen Entscheidungen für den richtigen Weg einer Diagnostik.

    "Ein guter Propagandist kann sogar mit Hilfe der Wahrheit überzeugen"
    (Wieslaw Brudzinski)

    Gruß Hutschi

    Danke für den Link, PCA 3 Test hört sich ganz vernünftig an und die Kosten sind wirklich überschaubar.
    Ist wirklich nicht leicht den richtigen Weg zu finden. Die Biopsie am Aschermittwoch sag ich auf alle Fälle erstmal ab.

    Danke

  10. #10
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    So hatte jetzt nochmal eine PSA Bestimmung vom Hausarzt vornehmen lassen.
    Jetzt ist der Wert bei 2,8 ( vor 6 Wochen nach Antibiotika lag er bei 4,2)

    Ich denke mit der Biopsie werde ich auf alle Fälle nochmal warten. Den Urologen suche ich eh nicht mehr auf der wollte nach der 2. Messung direkt die Biopsie vornehmen und auf die Frage nach Alternativen sagte er es gibt keine und als Operationsmethode kommt nur die radikale Entfernung in Frage. So einen Urologen braucht kein Mensch.
    Ich werde erstmal mit meinem Hausarzt sprechen und ggfls. einen neuen Urologen suchen.
    Kennt jemand einen in der nähe von Bad Nauheim / Frankfurt ?

    Gruß

    Thomas

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