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Thema: Reinardos Beobachtungen und Erkenntnisse

  1. #1
    Harro Gast

    Reinardos Beobachtungen und Erkenntnisse

    Text gelöscht

  2. #2
    Anonymous1 Gast
    Bitte konkreter:

    In den letzten Tagen klang hier und da in einigen Beiträgen der unberechtigte Vorwurf durch, dass insbesondere die mehr mit der DNA-Ploidie vertrauten Forumsbenutzer plötzlich aktive Gegner der hier im Forum als DHB bekannten dreifachen Hormonblockade geworden seien. Das muss ein absolutes Mißverständnis sein.
    Worauf wird damit angespielt?

    Dieter

  3. #3
    Harro Gast
    Suche nach Beiträgen

    Auf mein Gedächtnis ist noch Verlass, aber es ist mühselig, nun die entsprechenden Beiträge der Forumsbenutzer wieder herauszufischen. Vielleicht sind mir ja diese Forumsfreunde behilflich. Vorab nur dies, damit keine falschen Schlussfolgerungen gezogen werden: Es handelt sich um eindeutige Bemerkungen im Sinne, man habe den Eindruck gewonnen, der DNA-Ploidie zugetane Forumsfreunde wären plötzlich entschiedene Gegner einer DHB bzw. überhaupt einer Hormonbehandlung. Dieses Missverständnis galt es auszuräumen. Dazu ist wohl mehr meinem Vorspann zu Reinardos Exposè zu entnehmen.

    "Lebenskunst besteht zu 90 Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann"
    (Samuel Goldwyn)

    P.S.: Es besteht zu diesem Zitat kein direkter Bezug auf zufällig Anwesende

    Gruß Hutschi

  4. #4
    JürgenS Gast

    Die im Regen stehen

    Zitat Zitat von Reinardo
    ...
    Ganz schlimm steht es um Hoch-Risiko-Erkrankte, die mit einer undifferenzierten, kontinuierlichen, intermittierenden Hormonblockade bis zum Eintreten einer Hormonresistenz behandelt werden, um dann - meistens zu spät - mit einer belastenden Chemotherapie, die nur in einer Minderzahl der Fälle greift, bis zum Ende weiter behandelt werden.
    ...
    Ich finde es immer so toll, etwas zu kritisieren oder zu verdammen, ohne Alternativen aufzuzeigen. Was sollen die armen Teufel - bei denen die Erkrankung doch wohl in den meisten Fällen systemisch ist - machen? Wenn denn schon keine Chemo, eine Salvage-RPE oder eine sanfte Therapie a la HansiB ?

    JürgenS

  5. #5
    Harro Gast
    Alternativen - Aus dem Hut zaubern?

    Hallo, Jürgen, weil ich heute auch E-Mail-Kontakt zu Reinardo wegen des Buches von Dr. Bliemeister hatte, habe ich ihn auch informiert, dass ich seine nun fast ein Jahr alten in Form eines Exposè aufgeschriebenen Gedankengänge oder Ankündigungen heute ins Forum eingestellt habe. Möglich, dass er es liest und sogar selbst Stellung nimmt. Meine persönliche Meinung zu Deiner Kritik ist der von mir gewählten Überschrift zu entnehmen. Wer nichts hat, kann nichts anbieten, also besser schweigen. Wäre das Deine ehrliche Meinung?. Dann würden wir wohl weiter auf der Stelle treten.

    "Man muss alle Menschen ein ganz klein wenig besser behandeln, als sie es verdienen, so entwaffnet man sie am leichtesten"
    (Dorothee Schlegel)

    Gruß Hutschi

  6. #6
    JürgenS Gast
    Hallo Hutschi.

    Manchmal wäre es vielleicht besser zu schweigen, wenn man nichts anzubieten hat. Was kann man bei den Betroffenen ausser einer Demotivation bewirken, wenn man sie mit solchen Ansichten konfrontiert. Sie fallen nur in ein noch größeres und schwärzeres Loch. (Wenn man hört, dass ein Arzt jemanden eröffnet hat er sei austherapiert, ist das Geschrei groß). In dieser Situation ist man ein Gefangener des deutschen Gesundheitssystems und kann nur noch nach dem Prinzip Hoffnung handeln. Und auf der Stelle treten wir sowieso. Aber mit einem Hamsterkrebs ist immer gut Reden.

    JürgenS

  7. #7
    Harro Gast
    Hamsterkrebs - bei wem?

    Hallo, Jürgen, bislang habe ich Deine Einwendungen noch korrekt kommentiert. Für mich etwas unverständlich, warum Du plötzlich meine ganz persönliche PKG in einen Konsens zum Exposè Reinardo und meiner Frage nach dem Hut, der neue Behandlungswege zu zaubern in der Lage sein soll. Ob ich einen - Du meinst wohl Haustierkrebs habe - wird sich erst erweisen, wenn ich nach immerhin GS 3+4=7 dem ersten Rezidiv ins Auge sehen darf; und das ist nicht ganz ausgeschlossen. Du solltest mit Deinen Verallgemeinerungen etwas behutsamer umgehen.

    "Ehe man mit dem Kopf schüttelt, versichere man sich, ob man einen hat"
    (Truman Capote)

    Gruß Hutschi

  8. #8
    JürgenS Gast

    Nicht bei dir!

    Hallo Hutschi,
    mit Hamsterkrebs warst eigentlich nicht du, sondern der Verfasser des Exposes gemeint denn darum geht es ja wohl. Hamster deswegen, weil ich dem Haustier ein Gesicht geben wollte (muss man denn immer alles so ernst nehmen ?) Also, man sollte sich nicht jeden Schuh anziehen.

    Gute Nacht

    JürgenS

  9. #9
    Harro Gast
    PK-Entwicklung Reinardo

    Hallo, Jürgen, wenn Du meinen Bericht zum Ergebnis der Untersuchungen per FNAB in Lütjensee gelesen hast, dann wäre Dir doch sicher aufgefallen, dass es um Reinardo, was die Erhöhung der Gefährlichkeit seines Tumors angeht, nicht so sehr rosig aussieht:

    Reinhard hatte hierzu seine eigene Bewertung abgegeben: „Die DNA-Analyse hat mich wie ein Todesurteil mit Aufschub getroffen. Im Mai hatte ich noch eine peritetraploide Einstufung, also eine noch relativ gute Prognose. Durch den Anstieg innerhalb eines Jahres zu x-ploid, verengen sich die Spielräume therapeutischer Möglichkeiten, und es besteht eine erhöhte Gefahr der Streuung und Metastasenbildung. Ich erinnere daran, dass ich im Jahre 2001 eine peridiploide DNA-Verteilung hatte (Gleason 2+3), was nach heutigem Wissen sogar eine Strategie des kontrollierten Abwartens gerechtfertigt hätte.

    Das sieht doch nicht nach Hamsterkrebs aus.

    "Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß"
    (Wilhelm Busch)

    Gruß Hutschi

  10. #10
    Anonymous1 Gast

    Auch Max und Moritz finde ich nicht so sehr toll....

    und auch der Spruch von W. Busch über den ernsten Spass muss nicht unbedingt das Motto dieses Forums werden. Dass aber jetzt Reinardo glorifiziert wird gewissermaßen:

    Zitat Zitat von Hutschi
    Auch heute noch kann man wohl Reinardo ungeschmälert zustimmen.
    das finde ich weder gelungen in Bezug auf das spezielle Schreiben noch in Bezug auf die Haltung Reinardos im Forum. Reinardo ist jahrelang insbesondere denen, die der DHB kritisch gegenüberstanden, dermaßen übers Maul gefahren und hat sie sogar teilweise verspottet, dass jedenfalls ich jetzt überhaupt keine besondere Lust dazu habe, sein "tolles Schreiben", was ich nebenbei gesagt auch sachlich gesehen nicht als das Gelbe vom Ei betrachte, oder seine negative Krankheitsentwicklung nach DHB hier durchzukauen.

    Tut mir leid, Hutschi, wieder mal anderer Meinung.

    Dieter

    Zitat Zitat von Hutschi Beitrag anzeigen
    PK-Entwicklung Reinardo

    Hallo, Jürgen, wenn Du meinen Bericht zum Ergebnis der Untersuchungen per FNAB in Lütjensee gelesen hast, dann wäre Dir doch sicher aufgefallen, dass es um Reinardo, was die Erhöhung der Gefährlichkeit seines Tumors angeht, nicht so sehr rosig aussieht:

    Reinhard hatte hierzu seine eigene Bewertung abgegeben: „Die DNA-Analyse hat mich wie ein Todesurteil mit Aufschub getroffen. Im Mai hatte ich noch eine peritetraploide Einstufung, also eine noch relativ gute Prognose. Durch den Anstieg innerhalb eines Jahres zu x-ploid, verengen sich die Spielräume therapeutischer Möglichkeiten, und es besteht eine erhöhte Gefahr der Streuung und Metastasenbildung. Ich erinnere daran, dass ich im Jahre 2001 eine peridiploide DNA-Verteilung hatte (Gleason 2+3), was nach heutigem Wissen sogar eine Strategie des kontrollierten Abwartens gerechtfertigt hätte.

    Das sieht doch nicht nach Hamsterkrebs aus.

    "Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß"
    (Wilhelm Busch)

    Gruß Hutschi

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