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Thema: Zometa Nebenwirkungen

  1. #21
    WinfriedW Gast
    Zitat Zitat von Kathi1888 Beitrag anzeigen
    Mein Vater hat Zometa® jeden Monat erhalten. Nach etwa einem Jahr sind ihm 2 Zähne ausgefallen. ...
    Man darf allerdings nicht den Fehler machen, jeden ausgefallenen Zahn Zometa® zuzuschreiben. Meine Frau hat z.B. viel größere Zahnprobleme als ich und das ganz ohne Zometa®.

    Zitat Zitat von Kathi1888 Beitrag anzeigen
    ... Jetzt bekommt er Bondronat® ...
    Ich befürchte, dass Bondronat® zumindest bei intravenöser Verabreichung das Problem nicht löst. Bondronat® findet im Zusammenhang mit Kieferknochennekrosen vermutlich nur deshalb seltener Erwähnung, weil dieses Medikament noch nicht so lange am Markt ist und auch seltener in der Krebstherapie zum Einsatz kommt.

    Bondronat® gibt's auch in Tablettenform. Das scheint aber das Problem auch nicht zu lösen.

    Die Fachinformation zu Bondronat® 2 mg bzw. 6mg Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält folgende Passage:

    "Über Kieferknochennekrosen, im Allgemeinen mit Zahnextraktionen und/oder lokalen Infektionen (einschließlich Osteomyelitis) einhergehend, wurde bei Krebspatienten berichtet, deren Behandlungsschemata primär intravenös verabreichte Bisphosphonate einschlossen. Viele dieser Patienten erhielten außerdem eine Chemotherapie und Kortikosteroide. Kieferknochennekrosen wurden auch bei Patienten mit Osteoporose berichtet, die orale Bisphosphonate erhielten.

    Eine zahnärztliche Untersuchung mit geeigneten Präventivmaßnahmen sollte vor der Behandlung mit Bisphosphonaten für Patienten mit begleitenden Risikofaktoren (z. B. Krebs, Chemotherapie, Radiotherapie, Kortikosteroiden und mangelhafter Mundhygiene) in Betracht gezogen werden.


    Während der Behandlung sollten invasive zahnärztliche Maßnahmen bei diesen Patienten nach Möglichkeit vermieden werden. Bei Patienten, die während der Behandlung mit Bisphosphonaten eine Kieferknochennekrose entwickeln, könnte ein zahnärztlicher Eingriff diesen Zustand verschlechtern. Es liegen keine Daten für Patienten vor, die eine zahnärztliche Maßnahme benötigen, und die darauf hinweisen, ob ein Abbruch der Behandlung mit Bisphosphonaten das Risiko von Kieferknochennekrosen reduziert. Der Behandlungsplan von jedem Patienten sollte auf der klinischen Beurteilung des behandelnden Arztes, basierend auf einer individuellen Nutzen/Risiko Bewertung, beruhen."

    Die Fachinformation zu den 50mg Bondronat® Filmtabletten enthält einen sehr ähnlichen Passus.

    Zitat Zitat von RalfDm Beitrag anzeigen
    Deshalb weisen wir auch immer wieder darauf hin, z. B. hier auf Seite 13 unten, dass vor einer Zometaverabreichung unbedingt ein Zahnarzt aufgesucht werden soll.

    Ralf
    Hilft allerdings auch nur bedingt. Meine Kieferknochennekrose ist ganz ohne irgendeine invasive Zahnbehandlung entstanden und befindet sich am Unterkiefer hinter dem letzten Zahn. Sie ist also unabhängig von irgendwelchen Zahnproblemen. Vorausgegangen ist eine begrenzte Zahnfleischentzündung. Schwer zu sagen, was deren Ursache war. Vielleicht, kann ich jedenfalls nicht ausschließen, war es eine Zahnfleischverletzung. Vielleicht war die Ursache der Zahnfleischentzündung auch die Knochennekrose selbst.

    WW

  2. #22
    HansiB Gast
    Zitat Zitat von WinfriedW Beitrag anzeigen

    Hilft allerdings auch nur bedingt. Meine Kieferknochennekrose ist ganz ohne irgendeine invasive Zahnbehandlung entstanden und befindet sich am Unterkiefer hinter dem letzten Zahn. Sie ist also unabhängig von irgendwelchen Zahnproblemen. Vorausgegangen ist eine begrenzte Zahnfleischentzündung. Schwer zu sagen, was deren Ursache war. Vielleicht, kann ich jedenfalls nicht ausschließen, war es eine Zahnfleischverletzung. Vielleicht war die Ursache der Zahnfleischentzündung auch die Knochennekrose selbst.

    WW
    Lieber Winfried,

    auch ich bekomme, wie bekannt Zometa, seit vielen Jahren, dazu seit geraumer Zeit, gegen die Leitlinen, versteht sich, Alendronsäure oral, täglich. Zum Glück habe ich bisher keine Nekroseprobleme. Ich kenne Freunde, die litten auch darunter.

    Viel Glück, Konrad

    Auch du könntest mal deine PKG erweiter, ich werde regelmässig aufgefordert das zu tun, nur weiss ich warum ich das momentan nicht mache. Aber das verstehen diejenigen nicht.

  3. #23
    Helmut.2 Gast

    Zometa Nebenwirkungen

    Hallo Konnrad,
    Zitat Zitat von HansiB Beitrag anzeigen
    Lieber Winfried,

    auch ich bekomme, wie bekannt Zometa, seit vielen Jahren, dazu seit geraumer Zeit, gegen die Leitlinen, versteht sich, Alendronsäure oral, täglich. Zum Glück habe ich bisher keine Nekroseprobleme. Ich kenne Freunde, die litten auch darunter. Viel Glück, Konrad
    Zometa Infusionen und oral noch Alendronsäure Tabletten 70 mg pro Woche?

    Verstehe ich nicht -doppeltgemoppelt- was soll das wieder einen Sinn machen aber bei Dir weiß man ja, daß Du deine Eigene Strategie fährst und daher dein Profil nicht erweiten möchtest!
    Mach es Gut, Helmut

  4. #24
    HansiB Gast
    Hallo Helmut,

    bisher bin ich mit meinen Bifosfonaten nicht schlecht gefahren wie ich meine.

    Wenn mir min Arzt beide verschreibt, wa selten genug passiert, somache ich das. An solchen Emfehlungen sind größere Köpfe beteiligt, als wir Hanseln im Forum.

    Zitat: Verstehe ich nicht -doppeltgemoppelt- was soll das wieder einen Sinn machen aber bei Dir weiß man ja, daß Du deine Eigene Strategie fährst und daher dein Profil nicht erweiten möchtest!

    Erspart mir dieses dumme Gerede, ich habe die Gründe genannt.

    Warum fragt ihr nicht WW, HansW, Pferdediebin u.v.a. nach Erweiterung der PKG, LASST MICH BITTE IN RUHE.

  5. #25
    WinfriedW Gast

    Kleines Wunder

    Zitat Zitat von WinfriedW Beitrag anzeigen
    Die OP ist wg. schlechter Blutwerte, zu wenig Thrombo- und Leukozyten, erst mal ausgefallen .
    Seither ist meine Kieferknochen Osteonekrose weitgehend unbehandelt. Ich spüle regelmäßig mit Hexoral.

    Komme gerade vom Nachschauen aus der Kieferklinik, wobei ich mit dem sicheren Gefühl dort hin ging, dass sich der Befund langsam aber sicher vergrößerte. Das sah zunächst auch der Kieferchirurg so. Beschwerden hatte ich jedoch keine. Dann passierte ein kleines Wunder. Der Arzt fasste mit einer kleinen Zange den nekrotischen (abgestorbenen) Knochencluster, der sich sofort löste. Das Beste ist, dass sich darunter neue Schleimhaut gebildet hat.

    So gehe ich davon aus, dass sich zumindest dieses Problem in Wohlgefallen aufgelöst hat und das, obwohl es bei Kieferknochennekrosen nach Expertenmeinung eigentlich keine Spontanheilungen gibt.

    WW

  6. #26
    Registriert seit
    01.05.2006
    Beiträge
    459
    Zitat Zitat von WinfriedW Beitrag anzeigen
    Ich befürchte, dass Bondronat® zumindest bei intravenöser Verabreichung das Problem nicht löst. Bondronat® findet im Zusammenhang mit Kieferknochennekrosen vermutlich nur deshalb seltener Erwähnung, weil dieses Medikament noch nicht so lange am Markt ist und auch seltener in der Krebstherapie zum Einsatz kommt.
    Zometa ist seit 2002 zugelassen und Bondronat seit 2003; Bondronat wird sehr häufig bei der Krebstherapie (bes. bei Brustkrebs) verwendet.
    Es gibt Untersuchungen (z.B. Uni Bonn), dass Nekrosen bei Bondronat sehr viel weniger häufig sind als unter Zometa.
    Auch sollen Nebenwirkungen (Leber, Niere) unter Bondronat erheblich geringer sein.
    Ich selbst bin vor 1 1/2 Jahren nach 3-jähriger Zometa Behandlung auf Bondronat umgestiegen.
    Thema wurde auch schon intensiv diskutiert unter

    http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=4497

    Klaus

  7. #27
    HansiB Gast

    Zometa - Nekrose

    Lieber Winfried,

    ich gratuliere dir zu dinem kleinen Wunder. Aussitzen und den Körper reagieren lassen, ist manchmal gar nicht so schlecht. Ich bin da ein kleiner Weltmeister.

    Gruß Konrad

  8. #28
    Registriert seit
    01.05.2006
    Ort
    Nordost-Bayern
    Beiträge
    419
    Hallo Winfried,

    lässt Du Dir zur Zeit Zometa geben, oder machst Du eine Pause?

    Viele Grüße
    Hans (GL)

  9. #29
    Dietrich.W. Gast
    Hallo!
    Schaue mal in mein Profil, vielleicht kannst Du da etwas an Infos gebrauchen.
    Alles Gute und viele Grüße!

  10. #30
    charly98 Gast
    Hallo Antje,
    ich bekomme Zometa seit Oktober 2008 monatlich und hatte nur bei der ersten
    Infusion starke Nebenwirkungen die sich Grippeähnlich darstellten. War aber nach 2 Tagen vorbei und danach absolut keine Probleme mehr.

    LG

    Charly98

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