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Thema: Was kommt nach der OP...Reha ja oder nein?

  1. #1
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    Was kommt nach der OP...Reha ja oder nein?

    Hallo zusammen,
    meine Vorgehensweise ist inzwischen geklärt. OP-Termin im Juni steht, aber sollte man sich im Anschluß auch für die AHB entschließen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Habe schon verschiedene Meinungen gehört. Kommt sicher darauf an, wo man hinkommt, oder?
    Ich denke fast ich habe eine bessere AHB zu Hause und die Übungen für die Beckenbodenmuskulatur kann ich auch nach Übungsheft machen.
    Gruß espero45

  2. #2
    Helmut.2 Gast

    Was kommt nach der OP...Reha ja oder nein?

    Hallo espero45,
    und die Übungen für die Beckenbodenmuskulatur kann ich auch nach Übungsheft machen.
    Nehme lieber diese Blaue Lektüre und beherzige das was ab Seite 95 steht und wenn Du damit fertig bist erfolgt zugleich ein AHA-Effekt!
    Gruß und in jedem Fall -hoffe ich- ein Erfolg des Kontinenz seins!
    Helmut

  3. #3
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    Hallo,

    das mache jeder wie mag!

    Allerdings sollte eine gute AHB nicht nur auf das Beckenbodentraining reduziert werden. Sie dient zur physischen und psyschischen Wiederherstellung nach der OP. Mir selbst hat das "Bochumer Gesundheitstraining", das auf den Arbeiten von Simonton fußt, viel gegeben, um mich in meiner neuen Situation als Krebspatient zurechtzufinden.

    Konkreten Benefit habe ich aus meiner AHB in folgenden Punkten gezogen:


    1. durch die gründlichen medizinischen, insbesondere die Blutuntersuchungen wurde bei mir ein Nebenschilddrüsenadenom entdeckt, das vorher kein anderer Arzt festgestellt hatte.
    2. Durch eine vor der OP erfolgte Vertragsänderung teilte mir meine Krankenkasse mit, dass ich kein Anspruch auf Krankengeld habe.
      Die Mitarbeiterin vom Sozialen Dienst in der REHA-Klinik stellte jedoch fest, dass der Anspruch trotz der Vertragsänderung besteht, was ein erheblicher finanzieller Vorteil für mich darstellte, weil die Krankheitsdauer durch die nachfolgenden Operationen und Therapien mehrere Monate betrug.
    3. In der AHB reifte der Entschluss, eine Selbsthilfegruppe zu gründen, weil ich dort erfahren habe, wie wichtig der Austausch mit Gleichbetroffenen ist.

    Gruß

    Hansjörg Burger
    Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V.

  4. #4
    Pinguin Gast
    Selbshilfe durch Selbsthilfe

    Hallo Hansjörg,

    Zitat Zitat von Hansjörg
    In der AHB reifte der Entschluss, eine Selbsthilfegruppe zu gründen, weil ich dort erfahren habe, wie wichtig der Austausch mit Gleichbetroffenen ist.Gruß

    Hansjörg Burger
    Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V.
    seit nunmehr fast 8 Jahren besuche ich mehr oder weniger regelmäßig die von Dir ins Leben gerufene SHG. Es war sicher auch ein Glücksfall, dass ziemlich bald danach Paul Enders dazu kam. Man fragt sich nach so langer Zeit manchmal, welchen Sinn es macht, auch heute noch fast regelmäßg zu den monatlichen Treffen selbst dann zu erscheinen, wenn kein prominenter Urologe zu einem Vortrag sich bereit erklärt oder ein anderer Experte uns Wissenswertes mitzuteilen hat. Ich sprach mal von Sendungsbewußtsein, das wohl unerlässlich ist, um bei der Stange zu bleiben. Wann erlischt letztlich auch bei einem SHG-Leiter diese Flamme, die man benötigt, Vorträge an vielen Orten sich zu Gemüte zu führen, um immer über neueste Informationen zu verfügen, ständig telefonisch - auch wenn mal der Anruftbeantworter läuft - erreichbar zu sein, Kartonweise Broschüren aus dem Auto hin und her zu transportieren, Stühle herbei zu tragen, wenn der Andrang der Interessenten größer ist, als erwartet? Ich verzichte mal auf Aufzählung weiterer Details, die zu bewältigen sind, um eine gut funktionierende SHG auf Dauer zu erhalten. Immerhin ist durch Deine obige Offenbarung klar geworden, ab wann Du bereit warst von dem Gedankengut, was Dir wohl selbst in der ersten Notlage geholfen hat, wieder etwas zurückzugeben. Mögest Du unserer SHG und auch dem BPS noch lange erhalten bleiben. Stellvertretend für die vielen ehrenamtlich tätigen SHG-Leiter in unserem Land möchte ich Dir zurufen "Mach weiter so, damit durch Selbsthilfe der Gedanke Selbsthilfe nie verloren geht".

    "Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück"
    (Aus Indien)

  5. #5
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    Hallo lieber Harald,

    zuviel des Lobes; obwohl ich zugeben muss, dass ich es gerne höre.

    Ich meine auch, dass Paul Enders der Glücksfall in unserer Gruppe war. Wir sind meine ich ein gutes Team und arbeiten hervorragend zusammen.

    Insbesondere gleicht er meine Schwächen aus. Ich bin manchmal zu impulsiv und ungeduldig.

    Meistens stimmen wir uns ab; aber wenn wir auch unabgestimmt Hilfesuchende beraten, ist die Beratung identisch.

    Herzliche Grüße

    Hansjörg Burger

  6. #6
    Helmut.2 Gast

    Was kommt nach der OP...Reha ja oder nein?

    Hallo Espero45, lieber Hansjörg,

    Hansjörg hat es genau auf den Punkt gebracht!
    Hansjör: Konkreten Benefit habe ich aus meiner AHB in folgenden Punkten gezogen:

    durch die gründlichen medizinischen, insbesondere die Blutuntersuchungen wurde bei mir ein Nebenschilddrüsenadenom entdeckt, das vorher kein anderer Arzt festgestellt hatte.
    Durch eine vor der OP erfolgte Vertragsänderung teilte mir meine Krankenkasse mit, dass ich kein Anspruch auf Krankengeld habe.
    Die Mitarbeiterin vom Sozialen Dienst in der REHA-Klinik stellte jedoch fest, dass der Anspruch trotz der Vertragsänderung besteht, was ein erheblicher finanzieller Vorteil für mich darstellte, weil die Krankheitsdauer durch die nachfolgenden Operationen und Therapien mehrere Monate betrug.
    In der AHB reifte der Entschluss, eine Selbsthilfegruppe zu gründen, weil ich dort erfahren habe, wie wichtig der Austausch mit Gleichbetroffenen ist.
    Gruß

    Hansjörg Burger
    Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V.
    Es ist doch nicht nur wegen der Krankheit mit der man in eine AHB gebracht wird, sondern man erfährt was anders und kommt mit anderen, fremden Menschen in Kontakt und wie oft mit einem Aha-Effekt, erfährt man Dinge, die man sonst nie erfahren hätte!

    Selbst war ich in insgesamt 8 ReHa´s und AHB und die Erste mit 18! Dabei war die letzte nach der Bestrahlung in Bad Wildungen- Reinhartshausen in der Klinik Wildetal. Ich bin bei Gott, kein Abräumer dieser Kuren denn ich hab es sogar versäumt nach meiner RP = radikalen Prostatektomie auch nötig gehabt aber ich war danach nicht im Stande mehr klar denken zu können! Deshalb habe ich es nach der RT war genommen und mit Recht und hab es nicht bereut!

    Ich wollte mich im Klinikum Ludwigshafen eine Penis Implantat operieren lassen und zuvor hat sich Hansjörg sehr um mich bemüht aber leider mußte ich am nächsten Tag wieder die Heimreise antreten weil der Oberarzt sagte -lassen sie sich zuerst bestrahlen weil sie ein Lokalrezidiv haben- leider hat mich der Mut danach verlassen, weil ich gedacht habe, es könnte noch mehr nach kommen! Wie man es jetzt sieht ist es doch so! Wie das Leben eben so spielt!

    Gruß, Helmut

  7. #7
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    Was kommt nach der Reha ...ja oder nein?

    Hallo zusammen,
    @Hutschi
    @BurgerH

    in dem von mir eröffneten Thema bringt mir euer gegenseitiges öffentliches
    Lob der SHG gar nichts.
    Habe volles Verständnis dafür, nur ist es hier wohl nicht am richtigen Platz, oder?

    Ich hatte gehofft, dass mir hier jemand gute Reha-Kliniken vorschlagen würde und berichtet, wie die Erfolge waren, so wie ich auch meine Klinik für die OP hier gefunden habe.
    Wäre schön, wenn man sich schon im Vorfeld da was aussuchen könnte.
    Gruß espero45

  8. #8
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    Hallo,

    warum so aggressiv?

    Ich hatte bei Deinem ersten Beitrag nicht den Eindruck, dass Du ernsthaft an REHA-Kliniken interssiert bist.

    Die REHA-Kliniken, die ich Dir nennen könnte, liegen alle im Süden und weit von Berlin weg.

    Ich glaube nicht, dass Sie für Dich in Frage kommen:

    Kraichgau-Klinik in Bad Rappenau (die liegt in der Nähe von Hoffenheim)
    Staufenburg-Klinik in Durbach (die liegt in der Nähe von Offenburg und Strasbourg)
    Park-Therme in Badenweiler (ganz im Süden an der Schweizer Grenze).

    Gruß

    Hansjörg Burger

  9. #9
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    Was kommt nach der OP......Reha ja oder neun?

    Hallo BurgerH,
    hallo Hutschi,

    aggressiv nein, so war es nicht gemeint. Gönne dir dieses große Lob von Hutschi von ganzem Herzen.
    Mit Sicherheit berechtigt und verdient!!!
    Ich meine nur für mich und für mein Thema nicht richtig platziert, oder?

    Danke für die aufgeführten Kliniken. Werde mich gleich damit befassen. Habe mir inzwischen bei der Deutschen Krebshilfe eV. eine Liste der Reha-Kliniken bestellt und dazu auch das Heft Nr. 17 Prostatakrebs.
    Also nichts für ungut, war halt meine Meinung.
    Die Entfernung von Berlin ist für mich nicht wichtig, fahre kostenlos mit dem ICE. Hauptsache eine gute Klinik für die AHB finden!!!
    Gruß espero45

  10. #10
    Pinguin Gast
    Spontan oder impulsiv

    Hallo espero45 - ein richtiger Name zum Ansprechen wäre schöner - manchmal ist es gut, wenn man etwas sofort erledigt, damit es nicht in Vergessenheit gerät. Obwohl ich Hansjörg nun schon fast 8 Jahre kenne, war mir der Auslöser seiner Bereitschaft zur Gründung einer SHG tatsächlich bislang nicht bekannt gewesen. Dies soll auch keine Rechtfertigung sein, denn in einem lebendigen Forum geraten die Themen schon mal von der ursprünglichen Ausgangslage in ein anderes Fahrwasser. Mögest Du nun auch mit ein paar Stunden Verspätung mit den neuen Informationen zu neuen Ufern aufbrechen können.

    "Tue so viel Gutes, wie du kannst und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber"
    (Charles Dickens)

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