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Thema: Ist das Absinken des PSA 3 Monate nach Beendigung der DHB i. O.?

  1. #1
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    Ist das Absinken des PSA 3 Monate nach Beendigung der DHB i. O.?

    Heute, 3 Monate nach der Einnahme der letzten Tablette Casodex, und 6 Monate nach der ltzt. 3-M-Spritze fühle ich mich gut. Das liegt aus meiner Sicht einerseits an der intensiven sportlichen Betätigung, ich "walke" täglich 60 Minuten auf dem Laufband, erreiche dabei jedesmal eine Strecke von 6000 m, und gehe jeden zweiten Tag zum Freihanteltraining.

    Andererseits habe ich einen PSA/Testosteronverlauf seit Beendigung DHB mit 0,05/0,14 am 200509 und 0,01/0,3 am 200709.

    Siehe hierzu auch meinen Beitrag im Forum unter "Androgenentzugstherapien", "Beendigung DHB nach 18 Monaten"

    Weitere Blutwerte:
    CEA ECLIA 0,6 ng/ml
    Kreatinin 1,01 mg/dl
    Alkal. Phosphatase 62
    Saure Phosphatase 3,6 U/l
    Triglyceride 64
    Cholesterin 244

    HDL-geb. Cholesterin 62,8 mg/dl
    LDL-geb. Cholesterine 152 mg/dl

    LDL-/HDL-Chol. Quotient 2,4
    Cholesterin/HDL-Cholesterin 3,9
    Testosteron 0,30 ng/ml

    Chromoganin A (CgA) 40,8 ng/ml
    NSE ECLIA 9,2 µg/l
    Prostata-Phosph. (PAP) RIA 0,3 ng/ml

    Die letzte 3-Monatsdepot-Spritze Trenantone am 121208, Casodex am 010409, Avodart während der DHB und fortlfd. bis heute.

    Das sieht doch ganz gut aus. Ich hoffe auf einen weiteren günstigen Verlauf.
    HS

  2. #2
    Dietrich.W. Gast

    Hallo! an Herris (Beitrag vom 24.7.09)

    Aus meiner Sicht sind die Werte gut und hoffnungsvoll und Sie haben ja auch viel dafür getan. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind Sie nicht operiert worden und haben
    sozusagen noch alles ?
    Viele Grüße und weiterhin alles Gute!
    Dietrich.W.

  3. #3
    Pinguin Gast
    PKH-Verlauf

    Hallo Herri,

    Zitat Zitat von Herri
    Wann kann ich frühestens eine neue Untersuchung hinsichtl. Lymphknoten und/oder neues/altes Rezidiv durchführen und dann welche? PET Cholin oder MRT/S o. a.?
    diese Frage hattest Du an das Ende Deines Beitrages vom März gesetzt. Du hast dann Christian auf seine Rückfrage hin die Zusammensetzung der Hormonblockade erläutert. Es handelte sich um eine 3-HB, die anstatt mit Proscar mit Avodart fortgeführt wird. Die von Dir angegebenen Blutwerte befinden sich fast alle im grünen Bereich. Auf die Messungen von SP und PAP könntest Du aber getrost zukünftig verzichten. Die Hormonblockade wurde auf 18 Monate verlängert, so dass wohl auch mit nur einem sehr langsamen Wiederanstieg des Testosteronsspiegels zu rechnen ist. Eine zuverlässige Antwort auf Deine obige Frage kann Dir kaum jemand geben. Das PSA wird Dir kaum wirklich verwertbare Hinweise geben können, wie sich die tatsächliche Malignität entwickelt. Da Du auch schon eine Radiatio in Deiner PKH aufgeführt hast, solltest Du nach der mittlerweile gängigen Praxis nach 3-maligem PSA-Anstieg und auch ab einem PSA von 2 ng/ml vielleicht mal F18-PET/CT einplanen, um auch die Nichtweichteile auf tumoröse Anteile hin besser überprüfen zu können. Auch eine endorektale MRT mit Spule könnte für mehr Aussagefähigkeit sorgen. Ansonsten ist wirklich noch nirgends zu erkennen, dass sich der Tumor schon in Richtung hormonrefraktär entwickelt haben könnte. Weiterhin gutes Gelingen und immer optimistisch bleiben.

  4. #4
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    Hallo Dietrich.W.hallo Hutschi,

    vielen Dank für Eure Einschätzungen meiner Situation nach Beendigung der DHB. Wie es mit meiner Gesundheit weiter geht, werden wir sehen. Vielleicht schaffe ich ein Höchstmaß an Gesundherit durch die Mobilisierung meines Körpers mittels Sport und körperlicher Ertüchtigung. In Frankfurt konnte ich in die Studie von Frau Prof. Jäger, "Sport gegen Krebs", Nord-West Krankenhaus aufgenommen werden. Mittlerweile, nach einem Viertel Jahr, fühle ich mich körperlich doch schon sehr gut. Jeden Tag 6 km walken, jeden 2. Tag zusätzlich Hanteltraining 1,5 Std. Ich hoffe dadurch meine Killerzellen zu mehr Aktivität anzuregen.

    Ich halte das Forum auf dem Laufenden.

    Gruß HerriS
    HS

  5. #5
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    Hallo HerriS !

    Ich freu mich mit Dir und kann deine Einstellung bestens nachempfinden.

    Für mich war immer diese alleinige Abhängigkeit von dieser oder jener Therapie zu wenig. Als ich dann nach und nach anfing mein Leben zu ändern, veränderte sich auch mein Krebs.
    Verdopplungszeiten in der OFF Phase stiegen durch Ernährungsumstellung.
    stiegen weiter durch Sport u. Eisduschen.
    und weiter durch Nahrungs Ergänzungsmittel.
    In einem Zeitraum von jetzt 2 Jahren von ca. 70 auf ca. 240 Tage. Bei der letzten Messung vor einer Woche ist der PSA das erste mal gefallen ( ca. 15 %).

    Bei der Ernährung gibts manchmal schon Rückfälle aber das ist die Ausnahme.
    Sport zieh ich konsequent durch. Alle 48 Std eine Std. Joggen ( hält die Knochen fit)
    und danach eine Eisdusche ( grausam aber absolut der Kick fürs Sauerstoffsystem).
    Nach dem Sport, den ich in der Regel abends oder zu später Stunde mache ist Nachtruhe angesagt. ( Wichtige Erholungsphase, mindestens 3 Std, fürs Imunsystem zum regenerieren.
    Wichtig noch zu erwähnen das ich oft, vorallem in der Anfangszeit vor Beginn ständig müde war, oft Schmerzen in den Beinen hatte (Nachwehen der Chemo 2006), und auch heute mich auf keinem Sport Wettbewerb messen könnte.
    Für mich war und ist wichtig das ich überhaupt laufe egal wie schnell und nur für mich.
    Und langsames Laufen stärkt das Imunsystem.
    Auch für mein seelisches Gleichgewicht ist Joggen heute für mich ein absolutes Muss. Wie Honig fürs Gemüt.
    Dieses Jahr bin ich das erste Mal seit 5 Jahren wieder auf meinem Jet Ski ( das ist wie Bullen Reiten auf dem Wasser und ziemlich kräfteraubend) gestanden.
    Ein so glücklicher Tag,........... 5 Jahre hatte mir mein Prof. im Jahre 2005 noch gegeben nach OP mit Gleason 9, Ausgangs PSA ca. 100 und und und..........


    Alles Gute für Dich, bin gespannt auf Deine Erfahrungen.

    Gruß Klausi.

  6. #6
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    Hallo Klausi,

    respekt, ich sehe, dass Du Deine Situation auch durch sportliche Aktivitäten zum Guten wenden möchtest. Auch ich glaube an die Kraft der Selbstheilung. Ein gestärkter Körper müsste doch den Kampf gegen missratene Zellen aufnehmen können! Na ja, die Schulmedizin sollten wir dabei auch i. Anspruch nehmen dürfen. Jedoch, es muss schon etwas daran sein, das eine Kombination aus mentaler und körperlicher Konditionierung heilen hilft.

    Wir sollten in Kontakt bleiben.

    Gruß HerriS
    HS

  7. #7
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    Hallo HerriS !
    Naja, Heilen ist vielleicht Wunschdenken. Ich glaube aber das Alles gewissen Gesetzen und Abläufen im Körper untergeordnet ist und da sind meine monatlichen Laborwerte ein klares Parameter.
    Wenn ich in der Vergangenheit während meiner therapie freien Zeit krank war stürtze meine PSA Verdopplungszeit auf 70 Tage ab.

    Ich möchte das Alles auch nicht verallgemeinern. Steht doch meinem hohen Gleason eine DNA Zytometrie mit einer hauptsächlich diploide Verteilung mit tetraploiden Anteilen positiv gegenüber.. Auch hat meine 2 jährige Monotherapie mit Casodex schnell und kontinuierlich den PSA bei 0,05 über die ganze Zeit gehalten. Und Knochenmetastasen wurden bis jetzt auch nicht gefunden.

    Hat wirklich jeder seinen "eigenen" Krebs und muß ausprobieren ob dieses oder jenes einen Einfluß hat.
    Klar auch das ich demnächst in die Situation komme wieder mit Hormonentzug entgegen zu wirken aber begeistert bin ich davon nicht. Ich bin auf der Suche nach, wenn möglich, anderen Wegen.

    Wir bleiben in Kontakt

    Gruß Klausi

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