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Thema: Falscher Alarm! PSA gesunken..

  1. #1
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    Falscher Alarm! PSA gesunken..

    Hallo zusammen!
    Ich bin seit kurzem Mitglied hier im Forum und möchte sagen, dass ihr mir sehr weitergeholfen habt!
    Mein Vater 59 Jahre hatte vor einigen Wochen einen diagnostizierten PSA von 13,1! ("Klassische" Irritationen der Prostata waren auszuschließen)
    Wir waren natürlich sofort beim Urologen und das Sono war glücklicherweise unauffällig! Als nächsten Schritt wollte er einen Termin für eine Biobsie machen, aber weil ich bei meinem Internetrecherchen schon von häufigen Meßfehlern gehört habe, wollte ich vorher das Ergebnis durch einen 2. Test abklären.

    Und siehe da: gesunken auf 2,7!! Jetzt wird 3 Monate abgewartet und dann der neue PSA bestimmt!

    Dieser Wert scheint in der Tat manchmal unzuverlässig zu sein, also schadet es doch nicht ihn zu wiederholen..
    Ich wünsche allen von Herzen auch solch eine positive Wendung, wie ich sie erleben durfte..

  2. #2
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    Gratuliere, Kahlua, Dein Vater hat die erste und oberste Regel bei Verdacht auf Prostatakrebs befolgt: Unternimm nie etwas auf der Basis nur eines einzigen PSA-Wertes. Der ist nämlich ein unsicherer Kantonist aus mehreren Gründen.
    Falls Dein Vater ein hohes Alter bei guter Lebensqualität erreichen will, sollte er möglichst jegliche radikale Therapie vermeiden, falls er denn überhaupt eine Therapie braucht. Es lohnt sich, um eine gute Lebensqualität zu kämpfen und den Prostatakrebs als chronische Erkrankung in Schach halten zu wollen. Zugegeben, manchmal ist das gar nicht einfach oder es geht überhaupt nicht. Aber das ist ziemlich selten. Dr. Strum predigt: Diagnose, Diagnose, Diagnose! Erst Analyse mit Status, dann Strategie mit Therapie.
    Üblicherweise hat jeder Betroffene die Zeit, sich entsprechend sorgfältig zu informieren. Man muß sich selbst engagieren, viele können helfen, die Entscheidung liegt immer beim Patienten.
    Urologen dienen all zu schnell das an, was ihre Praxis hergibt oder was sie auf der Pfanne haben. Die Organspezialisten: Chirurgen möchten schneiden, Strahlentherapeuten möchten bestrahlen. Die Krebsspezialisten: internistische Onkologen mit der Spezialisierung auf Prostatakrebs gibt es nicht viele, aber es werden immer mehr.
    Ich wünsche Deinem Vater ein langes Leben. Dann wird er allerdings lernen müssen, mit Prostatakrebs zu leben, vielleicht als ein chronische Erkrankung. Wahrscheinlich viel, viel später.
    Grüße
    Christian
    Christian (L)

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