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Thema: Prostata Krebs was nun... die Angst frisst die Seele auf.

  1. #11
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    Guten Abend Spertel

    Ich dachte mir schon das ich auch was von dir lesen würde.

    Es tut gut von neutraler Seite was zu diesem problem - was jetzt auch meines ist was zu lesen.

    Meine Frau leidet sehr unter dem Befund.

    Es ist verdammt schwer sich damit abzufinden und zu entscheiden gewisse Zukunftsprobleme in diesem Alter "freiwillig" auf sich zu nehmen. Impotenz und Inkontinenz machen als Zukunftsaussicht keinen wirklichen Spass.

    Ich kann mir der ganzen Situation zur Zeit nicht umgehen - dazu kommen noch zwei unwissende gebrechliche Eltern im Alter von 86 Jahren.

    Bis jetzt habe ich immer den Leidhengst vorgelegt im Privaten wie im Geschäftsleben und ab morgen wird kann alles anders laufen.

    Danke für Deine Worte

    Gruss Andy


    quote=spertel;42228]Hallo Andy

    Meine Vorschreiber haben das Wesentliche schon geschrieben; bei einer statistischen Lebenszeit von noch ca. 30 Jahren solltest Du den Gedanken, diese Sache aussitzen zu können schnellstens verwerfen.
    Ich habe meine Diagnose im Alter von 44 Jahren erhalten, habe mich umgehend operieren lassen und habe, obwohl sich bei mir ein langsam ansteigendes Rezidiv bemerkbar gemacht hat und ich mich seit -4- Wochen in einer Strahlentherapie befinde, eine exzellente Lebensqualität.

    Ich bin allerdings offen, auch retropubisch genannt, operiert worden. Hier hat der Operateur einen besseren Überblick und entfernt die naheliegenden Lymphknoten im Zuge dieser Op. Diese Variante würde ich in jedem Fall vorziehen.
    Einen sehr, sehr guten Operateur findest Du in meinem Profil. (Missioklinik Würzburg )!!
    Eine Garantie, dass Du nach diesem Eingriff die Angelegenheit für immer los bist gibt es natürlich nicht; es ist aber die einzige Chance in diesem Alter.
    Allerdings ist diese nicht soooo ungünstig, Du solltest schnell handeln, um dem Krebs nicht die Möglichkeit zu geben, sich weiter auszubreiten.
    Du solltest bedenken, dass oftmals der postoperative Befund anders aussieht, als es es die Ausgangslage suggeriert.

    Thema Potenz :

    Ich bin beidseitig nervschonend operiert, da kein Tastbefund vorgelegen hat und es präoperativ nach einem Anfangsbefund ausgesehen hatte. Ob dies zu riskant gewesen ist vermag ich auch jetzt noch nicht recht zu beurteilen.
    Fakt ist, dass ich fast -2- Jahre komplett "tot in der Hose" gewesen bin, was mich allerdings nicht weiter gekümmert hat. Heute ist die Sache wieder fast komplett regeneriert, so dass GV jederzeit ohne Pillen und andere Hilfsmittel auch spontan wieder möglich ist.
    Warum sollte es bei Dir anders sein ?

    Ich rate Dir, diese Sache nicht auf die lange Bank zu schieben, da der "Ist-Zustand" Deiner Erkrankung reine Spekulation ist.

    Alles Gute

    Spertel[/quote]

  2. #12
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    Zitat Zitat von Andy63 Beitrag anzeigen
    Es ist verdammt schwer sich damit abzufinden und zu entscheiden gewisse Zukunftsprobleme in diesem Alter "freiwillig" auf sich zu nehmen. Impotenz und Inkontinenz machen als Zukunftsaussicht keinen wirklichen Spass.

    Ich kann mir der ganzen Situation zur Zeit nicht umgehen - dazu kommen noch zwei unwissende gebrechliche Eltern im Alter von 86 Jahren.

    Bis jetzt habe ich immer den Leidhengst vorgelegt im Privaten wie im Geschäftsleben und ab morgen wird kann alles anders laufen.
    Hallo Andy63,

    jeder, der selbst betroffen ist, kann deine Probleme und Gedanken nachvollziehen und verstehen. Du musst aber aufpassen, dich nicht in Selbstmitleid zu verlieren und damit Elan und Entschlossenheit, dein Problem entschieden und gezielt anzugehen, zu versäumen.
    Eine solche Diagnose ist ein verdammter Mist, aber verglichen mit anderen Schicksalen, hast du recht gute Chancen, deine ZUkunft über einen großen Zeitraum hinweg selbstbestimmt und bei bester Lebensqualität zu gestalten. Mit den richtigen Entscheidungen (siehe Vorredner!) und dem nötigen Glück solltest du auch weiterhin den Leithengst spielen und die gebrechlichen Eltern unwissend lassen können.
    Jammere nicht und hilf deiner Frau, die Situation zu bewältigen, die kann einen hilflosen Mann auch nicht gebrauchen. Die Wahrscheinlichkeit, aus einer Therapie NICHT impotent und inkontinent herauszukommen, ist WESENTLICH höher als die negative Möglichkeit.
    Pack deine Chancen beim Zopf, prüfe rational deine Möglichkeiten und ziehe das Ding ohne großen Zeitverlust durch. Deine Frau, dein Umfeld und deine Psyche werden es dir danken!

    Alles Gute
    Wassermann
    Die Prostata, des Mannes Drüse,
    Dient den Spermien als Düse.
    Doch will der Tumor sie zerfressen,
    Liegt's im eigenen Ermessen,
    Ob du lässt sie dir entfernen
    Oder bestrahlen; gar mit Kernen?
    Gehörst du zu den richtig Schlauen,
    Die den Doktoren sehr misstrauen,
    Bewahrst du dir deinen Hùmor.
    Und stirbst glücklich mit dem Tùmor
    Doch:
    Egal ob Raubtier oder Haus-
    tier,
    so leicht kriegst du das nicht raus
    hier.
    Somit komm ich zu dem Schluss:
    Der Krebs macht einigen Verdruss.

  3. #13
    Helmut.2 Gast

    Prostata Krebs was nun... die Angst frisst die Seele auf.

    Liebe Leidensgenossen!
    Zitat Zitat von Helmut.2 Beitrag anzeigen
    Grüß Dich Andy,
    ja, ich z.B. erst 8 Jahre Später! Wenn es Dich beruhigt und Du ganz sicher sein möchtest, daß ja oder nein oder wirklich Stand der Dinge dann Anforderung eines Zweitbefunds!

    Viel Glück, mein Lieber
    Helmut
    Heute erhielt ich über PN diese Nachricht bzw. Frage gestellt wegen des o.g. Beitrages und ich glaube, daß es viele unserer neuen Forumteilnehmer interessieren würde wie OXY:

    Zitat von OXY: Hallo Helmut2-beim Lesen eines Beitrages von Dir bin ich auf Deine PKH gestoßen.Du scheinst einer der Wenigen zu sein, die sich so lange dem Untier widersetzt haben.Laut Deiner Eintragungen hast Du Dich in 07/98 einer REP unterzogen, nach ca. 2 Jahren wuchs der PSA Wert wieder an und in 02/04 wurde bei Dir eine Prostatastanze-Sicherung des Rezidivs durchgeführt. Eine erneute Stanzung war sicherlich nicht möglich, aber woher hast Du nach so langer Zeit das Stanzmaterial herbekommen? Oder handelt es sich nur um Einholung einer Zweitmeinung? Welcher Kostenaufwand steht dahinter und zu welchem Zweck wurde die Untersuchung durchgeführt?Ich habe einen ähnlcihen Befund nach der OP gehabt und auch bei mir steigt der Wert inwischen wieder an. Stehe deshalb vor der Entscheidung:was nun?
    Bestrahlung kommt allerdings mehr in Frage, da ich selbige gleich nach der OP bekam.
    Mfg OXY
    ******************
    Ende 2003 war ich mal wieder auf der Suche nach einem Urologen und sollte möglichst ein sehr gutes Fachwissen über unseren PCa haben und in dieser Zeit schrieb auch Dr. E. viel Interessante Beiträge im Forum und erfuhr letztlich, daß Er in Bad Reichenhall seine Praxis hat.

    So stellte ich mich Anfangs 2004 bei Dr. E vor und bei der Untersuchung fragte Er so beiläufig, ob ich schon ein Zweitbefund habe machen lassen? ich war erstaunt, Zweitbefund? nach 8 (acht) Jahren? und woher? Er sagte, natürlich von dem Pathologen der die Erstbewertung durch geführt hat! Dann kam noch was erstaunliches hin zu, Er fragte ob ich schon eine Knochendichte Messung durch führen ließ! Gesagt und Getan, die Sprechstunden Hilfe -übrigens sehr nette Damen- hat gleich im Städt. Krankenhaus Bad Reichenhall am gleichen Tag ein Termin für ein qCT = quantitatives Computer Tomographie vereinbart und was kam raus, T= -3.64, Z = -2.0; Osteoporose eindeutig!

    Ach ja, dem Pathologen, der die Biopsien vom Erstbefund hatte, habe ich geschrieben mit der Bitte, daß Er die Biopsien zu Prof. Helpapp -Referenzpathologe- nach Institut f. Pathologie Hegau Klinikum Virchowstr. 10 78224 Singen/Htwl. mit einer Überweisung "zur Zweitbegutachtung" zugesandt! Und was kam raus? GIIb GS 4+3 (7) ja da kam Freude auf aber nicht die Freude die man hat wenn einem was Gutes widerfährt!

    Im Nachhinein habe ich erfahren, daß die Biopsien und die in Paraffinblöcke eingegossenen Prostatakrebs Gewebe die Pathologen dazu gesetztlich verpflichtet sind, diese 10 Jahre aufzubewahren! Ja 10 Jahre und 8 Jahre sind schon vergangen nach meiner REP Juli´98.

    Nun hörte ich aber im Mai 2007 vom TKTL-1 Enzym und da brauchte man ebenfalls diese "eingegossenen PCa Paraffinblöcke" da natürlich diese nach der Zweitbegutachtung von Prof. Helpapp wieder zurück zum ersten Pathologen zurück gesandt wurden habe ich sie von dort wieder angefordert um sie TKTL-1 untersuchen zu lassen -siehe Profil-. Nach dieser Untersuchung, habe ich diese mir mit dem "TKTL-1 pathologischen Bericht" zukommen lassen! Und nun, liegen sie vor mir, je 2 Biopsien in 2 hellgrünen Behälterchen 40x28x6 mm ähnlich wie Schlitten und in gleicher Größe 3 weiße Behälterchen und 7 in Paraffinblöcken große 40x28x22 mm ähnlich wie Schlitten aussehend, die, wie man deutlich das Gewebe sieht, ganz fein zur Untersuchung aufgeschnitten werden! Diese Paraffinblöcke nehme ich jetzt selbst zur Bewahrung auf, denn man kann nie Wissen ob man sie doch noch benötigt!

    Nun ja, wie Ihr im Profil seht, ging das Prozetere mit meiner Prostatakrebsgeschichte weiter...! Hoffe, ich habe euch nicht mit dieser Kurzgeschichte gelangweilt und verbleibe
    mit herzlichen Grüßen
    Helmut
    Geändert von Helmut.2 (15.09.2009 um 13:50 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur und Ergänzung

  4. #14
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    Zitat Zitat von wassermann Beitrag anzeigen
    Pack deine Chancen beim Zopf,
    Hallo Andy63,

    wahrscheinlich bin ich schon zu lange im Ausland: du sollst deine Chance nicht beim "Zopf", sondern beim Schopf packen!
    Na ja, egal, Hauptsache, du nutzt sie!

    Alles Gute und einen klaren Kopf wünscht

    Wassermann
    Die Prostata, des Mannes Drüse,
    Dient den Spermien als Düse.
    Doch will der Tumor sie zerfressen,
    Liegt's im eigenen Ermessen,
    Ob du lässt sie dir entfernen
    Oder bestrahlen; gar mit Kernen?
    Gehörst du zu den richtig Schlauen,
    Die den Doktoren sehr misstrauen,
    Bewahrst du dir deinen Hùmor.
    Und stirbst glücklich mit dem Tùmor
    Doch:
    Egal ob Raubtier oder Haus-
    tier,
    so leicht kriegst du das nicht raus
    hier.
    Somit komm ich zu dem Schluss:
    Der Krebs macht einigen Verdruss.

  5. #15
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    Zitat Zitat von Andy63 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,


    Ich weiss seit einer Woche von meinem Problem Prostata Krebs mit 46 und habe damit so meine Probleme.

    Meine Prostata Geschichte ersieht man aus dem hinterlegtem Profil.

    Das ganze zerrt unheimlich an den nerven und wie viele das von Euch bereits hinter sich haben fällt mit in ein tiefes Loch.

    Es gibt für mich eigentlich nur 2 Wege :

    Vollständige Entfernung der Prostata per Laparoskopie

    Oder nichts machen und abwarten


    Ich habe absolut Mühe damit, nach der OP impotent, inkontinent zu sein und der kleine Mann ( scheinbar auch kleiner noch der OP ) nur noch zum urinieren gut sein wird.

    Mein Arzt rät mir natürlich zu der OP in meinem Alter.

    Ich kann aber auch nicht gänzlich ausschliessen das ich mit meinem Karzinom auch noch sehr sher alt werden kann.

    Aussagen wie 1/50 wird durch die OP tatsächlich gerettet machen es da auch nicht leichter.

    Evtl. ist der Krebs ja auch schon Metastasen gebildet, was man ja leider erst nach der OP feststellen würde - weiter vorhandener PSA Wert...

    Kennt sich jemand aus mit dem Thema - Diagnostik DNA Zytometrie ?

    Gibt es hier im Forum evtl. mutige die sich bei ähnlichen Werten nicht operieren liesen ?

    Gruss und schönen Sonntag

    Andy


    Hallo Andy,

    hatte 2002 einen PSA Wert von knapp 300 Ng/ml, mein Glysen war 3+4,
    von 6 Stanzungen 6 positiv, rechte Lymphe Metastase. Keine OP.
    Mache seit 7 Jahren Hormonblockkade mit Aussetzen. PSA heute ist bei
    12,8 Ng/ml, war auch schon mal auf 5,8.
    Wollte Dir mit dieser Kurzbeschreibung nur sagen, dass es Alternativen gibt
    und man damit gut leben kann. Wichtig ist: Keine Panik, gut informieren,richtige Ernährung und viel Bewegung (Sport treiben), um dem Krebs ein "Schnippchen" zu schlagen. Dies tue ich bis heute.

    Alles Gute,

    Peter

  6. #16
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    Moin Peter,
    Andy ist nach Profil 46 Jahre alt, nur um zu vergleichen, da Dein profil leer ist wie alt warst Du 2002 ??

    Gruss aus dem Norden
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
    SHG Prostatakrebs Pinneberg
    Dies ist die Ansicht eines Betroffenen und keine fachärztliche Auskunft
    Serve To Lead

  7. #17
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    Guten Abend, vielen Dank an alle für Eure Berichte.

    Stecke wie ihr das ja schon alle kennt immer noch in diesem Loch und kann mich leider immer noch nicht mit der Situation abfinden.

    Habe nächste Woche nochmals einen Termin bei meinem Urologen.

    Eigentlich habe ich ein gutes Gefühl bei ihm nur hat er scheinbar erst 100 OP an der Prostata gemacht ist zwar ein jungerer Arzt der sich auf die laproskopische OP Spezialisiert hat - weiss nicht ob ich noch einen zweiten Aufsuche der vielleicht mehr OP hinter sich hat aber ist ist doch auch immer ein Bisschen eine Glückssache - vielleicht entscheidet noch der Bauch darüber.

    Ausserdem haben mir einige geraten eine Radiologie aufzusuchen und es vielleicht doch mit der Bestralung zu versuchen - was haltet ihr zu dieser Alternative die doch eigentlich in meinem Alter keine sein wird ?

    Habe immer noch schreckliche Angst vor den Nebenwirkungen der OP - man sollte halt nicht soviel lesen.... kleinerer Penis , Urinverlust auch beim trocken Orgasmus , evtl. Inkontinenz und Impotenz.

    Das alles freut einen nie im Leben insbesondere bei meinem Jungen 46 Jahren.

    Bin zur Zeit unglücklich und mit allen unzufrieden, werde natürlich was machen müssen vermutlich die OP - ich glaube aber das ich bis zur letzten Sekunde mit allem hadern werde.

    Danach muss ich halt schauen wie gross der Schaden ist und ob es überhaupt was gebracht hat und ich nicht schon Metastasen habe. PSA Restwerte etc etc..

    Ich grüsse Euch alle und lasse heute Abend das Frustsaufen sein. :-)

    Andy

  8. #18
    Helmut.2 Gast

    Prostata Krebs was nun... die Angst frisst die Seele auf.

    Lieber Andy,
    Zitat Zitat von Andy63 Beitrag anzeigen
    Ich grüsse Euch alle und lasse heute Abend das Frustsaufen sein. :-)

    Andy
    Alkohol im Blut, erfreut sich der Prostatakrebs! Also, bleib nüchtern und klaren Kopf behalten, Fakten sammeln und Endscheiden!
    Gruß, Helmut

  9. #19
    Registriert seit
    30.09.2006
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    2.540
    Hallo Andy
    Zitat Zitat von Andy63 Beitrag anzeigen
    Habe immer noch schreckliche Angst vor den Nebenwirkungen der OP - man sollte halt nicht soviel lesen.... kleinerer Penis , Urinverlust auch beim trocken Orgasmus , evtl. Inkontinenz und Impotenz.
    Du solltest diese Aufzählungen nicht so absolut sehen.
    Da ist, wenn auch hi und da zu lesen, die Vorstellung der Penis würde nach der OP verkürzt sein, so nicht richtig. Verkürzt wird lediglich die Harnröhre und zwar um die Länge der entfernten Prostata, was sich also nur im 'nicht' erigierten Zustand auswirkt.
    Was die anderen, möglichen Nachwirkungen betrifft, so hast Du klar erkannt, dass es in Deinem Alter fast ausschließlich auf das Können des Operateurs ankommt.
    Du hast selbstverständlich die Option die Meinung eines Strahlentherapeuten einzuholen. Bei der Strahlentherapie sind jedoch auch Nebenwirkungen abzuwägen. Letztlich muss aber von Dir eine Entscheidung getroffen werden, hinter der Du voll und ganz stehst.

    Ich wünsche Dir, die für Dich beste Entscheidung
    Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  10. #20
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    Hallo Andy,

    die Forumskollegen haben Dir hier wirklich so glaube ich eine Entscheidungshilfe gegeben.
    Aber ich weiß, das sammeln an Informationen und Meinungen hilft erstmal auch die schwierige und neue Situation zu ertragen. Wissen hilft Dir Deine eigene Meinung zu bilden und auch dahinter zu stehen. Das benötigst Du auch um wieder an den Punkt zu kommen der so wichtig ist. Weg vom "mich hat es erwischt" Gefühl und ich bin schwer krank hin zu "ich gehe das jetzt an" und "werde gesund" Gefühl. Ich bin erst 43, alles noch ziemlich frisch, aber ich bin jetzt schon froh, dass ich Ärzte hatte die auf Zack waren und den Krebs entdeckt haben. Ein paar Jahre später und die Heilungschance ist u.U. nicht mehr gegeben. Vergleiche "unsere" Situation und Lage nicht mit Leidensgenossen der älteren Generation. In unserem Alter ist der Krebs in der Regel agressiver und durch die Zellteilung schneller unterwegs.
    Schau Dir mal mein Profil an und wenn Du Fragen hast, melde Dich per e-mail.
    Alles Gute
    Leo

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