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Thema: Prostatakrebs mit diffusen Knochenmetastasen

  1. #1
    Registriert seit
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    Prostatakrebs mit diffusen Knochenmetastasen

    Vor einer Woche wurde bei meinem Vater (64 J.) Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium festgestellt.
    Hier die Details:
    Diagnose:
    Stanzbiopisch ossär metastasiertes Prostata-Ca (Histo: Adeno-Ca, G3, Gl. 3+4=7, 100 % rechts, 50 % links)
    diffuse Knochenmetastasen
    Therapie:
    Einleitung einer antiandrogenen Therapie mit Androcur 100 2 x 1 für weitere 14 Tage, dann überlappende Einleitung einer LH-RH-Analoga-Therapie.
    Verabreichung einer Bisphosphonatinfusion (Zometa, 4 mg) 1 x monatlich
    PSA bei Aufnahme: 3702
    PSA bei Entlassung: 2832
    nach 4 Tagen mit Androcur.
    Nun zu meinen Fragen:
    Können wir anhand des gesunkenen PSA-Wertes davon ausgehen, dass die Hormontherapie anschlägt?
    Ist die Therapie richtig angesetzt?
    Was mir richtig Sorgen macht, ist dieser wahnsinnig hohe PSA-Wert. Wie sind die Prognosen?
    Vielen lieben Dank an alle, die uns helfen können.
    Gruss
    Claudia

  2. #2
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    Hallo Claudia,

    die Therapie ist im Prinzip richtig.

    Androcur 100 gibt es nicht, nur 50 und 10 mg Tabletten - welche nimmt er.
    Die Dosis 2 x 100 mg wäre OK.


    Wichtig wäre Anfangs aber eine Maximaltherapie, um so schnell wie möglich
    die "Notbremse" zu ziehen.

    Dazu gehören Amdrocur, LH-RH-Analoga, 5-a-Reduktase, Zometa, Calcium, Vit. D3, Calcitriol, Vit. E, ggf. Honvan oder low-dose-Chemo. Eine Samarium-Behandlung muss erwogen werden.

    Machen Sie sich hier ersteinmal in den Texten schlau.

    Gruss
    fs

  3. #3
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    Mein Vater bekommt

    2 x 50 mg morgens
    2 x 50 mg abends

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