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Thema: bin seit gestern positiv

  1. #21
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    Abend Angst 52, ich weiss nicht was da kleiner werden soll - diese gedanken hatte ich auch vor der OP und musste mich von meinem Urologen belehren lassen. Da wird nichts kleiner das kann ich dir bestätigen.

    Der kleine Mann wird nicht kleiner die Harnröhre sprich somit Penis ist mit dem Beckenboden fest verwachsen und lässt sich nicht nach Ihnen in den Bauchraum ziehen, das Stück Prostata was bei einer OP zum Opfer fehlt ist natürlich eine Verkürzung an sich welche die Blase ausgleichen muss, sie ist gehnbar und wird somit nach unten gezogen.

    Der kleine Mann ist klein wird aber nicht kleiner, so oder so ist wichtig das er die Arbeit sieht :-)

    Auch ich wünsche Dir alles Gute

    Gruss Andy


    PS: Auch ich wie alle anderen hatten sicher Angst - vielleicht hilft dir ja ein Blick in meinen Forumsbetrag "Angst frisst die Seele auf" falls ich dir helfen kann melde dich.

  2. #22
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    Zitat Zitat von angst52 Beitrag anzeigen
    Was mich aber weiterhin beunruhigt, ist die Kürzung des Harnleiters um die Größe der Prostata, was natürlich bei mir fatale Folgen hat. So viel ist hier nicht, dass ich noch ohne Weiteres auf vielleicht vier cm verzichten kann.
    Hallo angst52,

    ich konnte nach meiner RPE (offener Bauchschnitt) bisher keine Verkürzung feststellen. Nach Aussage meines Operateurs wurde der alte Blasenausgang zugenäht, die Blase wurde nach der Prostataentnahme in die Prostataloge "gefaltet" und an der tiefsten Stelle wurde eine neue Öffnung geschaffen. Das heißt, daß das fehlende Stück Harnleiter durch die Blase ausgeglichen wird und nicht durch eine Penisverkürzung. Ob das bei allen Operationsmethoden so ist, weiss ich nicht, es gibt wohl auch Fälle mit Penisverkürzung. Ich würde diesen Punkt aber auf alle Fälle bei dem Operateur Deiner Wahl ansprechen und geklärt haben wollen.

    Viele Grüße vom Bodensee,
    Mayk46

  3. #23
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    subjektive Penisverkürzung nach RPE

    Liebe Mitstreiter,

    nach der Entfernung der Prostata und der Entfernung des Blasenhalses, wird die Harnröhre um bis zu 4 cm verkürzt, nach einer rekonstruktion des Blasenbodens, dort wieder angenäht. - Die Blase ist ein elastisches, muskulöses Hohlorgan, welches einen großen Teil der Verkürzung durch ihre Elastizität wieder ausgleicht. Dadurch wird aber nicht verhindert, dass sich der nicht erigierte Penis ein Stückchen in das Becken zurück zieht. Deutliches Zeichen dafür ist die verlängerte Vorhaut und der Umstand, dass sich unter der Vorhaut schneller Entzündungen bilden können und sogar zu einer Phimose führen kann.

    Wenn der Blasenhals nicht entfernt und eine Rekunstruktion dort nicht erforderlich wird, fällt die Verkürzung der Harnröhre natürlich geringer aus und das subjektive Empfinden der Penisverkürzung ist nicht so gravierend.

    Gruß Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
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    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  4. #24
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    OP nach Brachytherapie

    Ich bin Brachytherapiert und habe diese Frage vor der Implantation auch angesprochen, da ich auch gehört habe, dass das nicht mehr gehen soll. Die Antwort war, dass eine OP danach schon schwieriger sei, da das Gewebe wie "ineinander verbacken" sein soll. Aber es gibt in D ein paar Kliniken, die damit Erfahrungen haben wie z.B. die Martiniklinik in Hamburg.

    Also Kopf hoch und viele Grüße

    Klaus

  5. #25
    Pinguin Gast
    Ektomie nach Brachy mit Seeds

    Dass das gemacht wurde und wird hat Hansjörg ja hier auch anklingen lassen:

    Zitat Zitat von Hansjörg
    Nach Seeds ist eine OP auch etwas ungewöhnlich. Allerdings hat uns ein Pathologe in einem Vortrag mal erzählt, dass er eine Prostata nach der radikalen Entfernung auf dem Tisch gehabt habe, die zu seiner Überraschung voller Seeds gewesen sei

  6. #26
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    Hallo,
    ich habe nun das Internet gepflügt und hunderte von Seiten gelesen. Die wohl beste Studie habe ich gelesen, indem man extern bestrahlt und zwischendurch Afterloading durchführt, begleitet von einer Hormontherapie. Die Personen der Versuchsreihe sollen zu 100 % geheilt wurden sein.
    Mir ist schon klar, dass es auch hier Nebenwirkungen gibt, doch ist wie alles im Leben entscheidend, dass der der es macht, dies schon sehr oft gemacht hat und über entsprechende Erfahrungen verfügt.
    Interessant ist für mich nach wie vor die HIFU, doch habe ich gelesen, dass das Karzinom mit Ultraschall erkennbar sein muss und das ist es bei mir gerade nicht. Gibt es hier noch andere Möglichkeiten den Ultraschallkopf einzujustieren? Wenn nicht, dann wäre die Methode für mich von vornherein ausgeschlossen und ich bräuchte sie nicht mit meinem Urologen diskutieren.
    Danke für eure Hilfe.
    Gruß angst52

  7. #27
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    bin seit gestern positiv

    Hallo,
    abgesehen davon, dass für die HIFU keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen-ich hatte sie auch in Erwägung gezogen- muss die Prostatagröße unter 35 ccm liegen, da der Aktionsradius begrenzt ist.
    Man versucht zwar den Patienten einzureden, dass man die Prostata mit Medikamenten verkleinern kann (Finasteridgabe über 3 Monate), aber dies gelingt nur in den seltensten Fällen. Bei mir half dies nicht, als meine brachierte Prostata der Größe 50 ccm aus einem anderen Grund verkleinert werden sollte.
    Gruß
    Hajoke

  8. #28
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    Hallo,
    ich hatte gestern mein erstes Gespräch mit meinem Urologen nach dem positiven Befund.
    Es war ausgiebig und harmonisch.
    Obwohl er als Chirurg den „Goldstandard“ präferierte, könnte er sich auch eine externe Bestrahlung vorstellen, ich solle aber in jedem Fall eine zweite Meinung eines Strahlenexperten einholen.
    Eine HIFU lehnte er wegen fehlender Langzeitreferenzen ab und eine Seed-Implantation fand er nicht so gut, weil zu dicht an der Harnröhre liegende Seeds, einer späteren Ausschälung im Wege sein könnten.
    Ich bin jetzt so schlau wie vorher und habe ganz schlecht geschlafen, die Abwägung kreiste die ganze Nacht im Kopf – ich weiß nun gar nichts mehr.
    Er hat mir auch meine Vorstellungen von einer begrenzten Behandlung aller anderen Verfahren genommen – es würde alles bestrahlt, bei der HIFU alles verkocht und bei den Seeds und dem Afterloading die komplette Prostata gespickt. Wenn das so ist, wäre ja alles zerstört bzw. alles zu „Leder“ gemacht – gut kann das wohl auch nicht sein.
    Zu den Nebenwirkungen sagte er mir, dass die alle reziprok zur Total-OP wären, die prozentualen Anteile sind vergleichbar, nur der Unterschied, was du bei der Total-OP gleich weißt, kann dir bei den anderen Verfahren in ein paar Jahren später passieren.
    Ich weiß nicht mehr ein noch aus!
    Gruß angst52

  9. #29
    Anonymous1 Gast
    Hallo angst, von der Logik her gesehen sollte das Dein nächstes Schritt sein:

    Obwohl er als Chirurg den „Goldstandard“ präferierte, könnte er sich auch eine externe Bestrahlung vorstellen, ich solle aber in jedem Fall eine zweite Meinung eines Strahlenexperten einholen
    Also: Mut zeigt der kleine Muck. Packs an, (Angst habe wir alle mehr oder weniger).

  10. #30
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    Hallo Dieter,
    die Planung läuft schon, ich warte nur noch auf denTermin.
    Sag mal, hast du schon etwas von Paruresis gehört?
    Welcher von den beiden Schließmuskeln ist denn dafür verantwortlich?
    Ich habe seit Jahrzehnten Startschwierigkeiten beim Wasser lassen und Probleme, wenn jemand hinter mir drängelt oder mir so lange auf den Penis guckt, bis es denn endlich kommt.
    Mich interessiert, sind das denn gute Voraussetzungen trocken aus einer Total-OP herauszukommen oder schlechte?
    Gruß angst52

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