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Thema: bericht nach einer totalen entfernung der prostata

  1. #1
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    bericht nach einer totalen entfernung der prostata

    Bin wieder da aus Hamburg. OP erfolgte am 08.04 und Entlassung am 17.04.10
    Möchte vor allem Premme und Skipper ein gutes Gefühl mit auf die Reise geben.
    Der Aufenthalt in der Martiniklinik war einfach nur hervorragend. Mal unabhängig vom Ergebnis habe ich noch nie ein Krankenhaus erlebt, in dem das Personal so viel Zeit für die Patienten hat, von der Putzfrau bis zum Oberarzt, alle total entspannt und freundlich sind. Essen war aussergewöhnlich gut und selbst so wehleidige Patienten wie ich , hatten nie den Eindruck zu stören auch wenn sie die Nachtschwester das fünfte Mal gerufen hatten...
    Behandelt wurden da auch nicht nur low risk Patienten. Wir hatten da Patienten zwischen 42 und 75 Jahren. mit unterschiedlichen Biopsie Ergebnissen. Grundsätzlich waren alle mit der OP an sich sehr zufrieden. gerade die älteren waren doch recht flott wieder auf den Beinen.
    Die Ärzte sind schon sehr professionell dort und es wirklich fast egal wer einen da operiert.
    Ich kann aus meiner Erfahrung nur dazu raten , sich einen Arzt zu suchen der sehr sehr häufig operiert, Man kann davon nur profitieren. Ich war dort sehr zufrieden und das ohne einen Cent Zuzahlung.
    Da kann sich so manche Klinik eine Scheibe von abschneiden. Im Schnitt wurden die Leute vier bis sechs Tage nach der Op entlassen und in einem echt guten Zustand.
    Da ich ein wenig schmerzempfindlicher war, Narkose und op nicht so gut weggesteckt habe und noch ein paar Tage mit dem Kreislauf zu kämpfen hatte, bin ich drei Tage länger geblieben. Für mich persönlich ist die Operation super gelaufen. Nervenschonung auf beiden Seiten und bin mit T2c , R0 und Gleason unverändert bei 6 entlassen worden. Das Ergebnis habe ich erst nach acht Tagen erhalten und das war eigentlich das was am meisten belastet hat. habe bislang nur den Entlassungsbericht , möchte aber auch nicht gleich wieder im genauen Bericht des Pathologen nach irgendetwas negativen suchen. Bin froh über das Ergebnis und darüber das ich hier mal was positives Berichten kann. Hier sind genug schwarzmaler und pessimisten - mich eingeschlossen- und deswegen .. keine Angst wenn ihr euch zu einer OP entscheidet. Kann auch alles sehr sehr gut verlaufen. Hoffe jetzt auf eine gute Heilung und freue mich vor allem auf die Entfernung des Katheders..das Ding ist echt lästig.
    Überprüfung des PSA soll man nach drei Monaten machen lt. Martiniklinik und nach neuesten Erfahrung die sie dort gesammelt haben ist es auch nicht erforderlich permanent Potenzpillen zu nehmen , sondern reicht es bei Bedarf. ich hoffe, dass ich das leben jetzt erstmal wieder geniessen kann und nicht die angst vor den psa messungen meine psyche bestimmen wird.

  2. #2
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    Danke Rembert für deinen sehr positiven ersten Erfahrungsbericht der mir die Zeit bis Donnerstag etwas erleichtert.
    Ich wünsche Dir einen guten weiteren Heilungsverlauf und ein PSA von 0.
    Hast Du noch einen Tip zur Vorbereitung , oder was man mitnehmen sollte?
    Viele Grüße von skipper

  3. #3
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    Guten Morgen

    Na siehste, jetzt hast Du die Sache hoffentlich hinter Dir und der pathologische Befund ist ja auch sehr gut.

    Die Chance, nun zu den Betroffenen zu gehören, die sich als geheilt betrachten dürfen ist sehr hoch.

    Mein Glückwunsch...alles richtig gemacht.........und einen schönen Sonntag.

    Gruss

    Reinhard

  4. #4
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    habe eigentlich kaum etwas gebraucht dort. selbst mit ohrstöpseln wird man dort versorgt.. haben ja meist zweibett-zimmer. ich war auf station drei und die sind dort echt klasse.
    nimm dir auf jeden fall ne kurze weite hose oder nen pyjama mit falls vorhanden. man läuft sonst die ganze woche nur mit den netten krankenhaus schlüpfern durch die gegend.
    Ansonsten kann man sich nicht gross vorbereiten. Das weisst du ja selbst. Jedenfalls operieren die da wirklich gut und darauf kannst du vertrauen . Hatte heute Nacht übrigens trotz Katheder meine erste Erektion... zwar nicht zu 100 % aber zu fünfzig und habe dann mal ausprobiert wie sich ein Orgasmus ohne Prostata anfühlt. Habe kein Problem hier darüber zu schreiben: Gefühl an der Eichel war sehr intensiv, also unverändert und Orgasmus vielleicht einen Tick schwächer, man merkt wie der Penis pumpt , aber es kommt eben nichts raus vorne. habe allerdings auch noch schmerzen an der Narbe und den blöden Schlauch in der Eichel...also dafür war es echt prima. die Kontinenzraten sind dort übrigens auch hervorragend. Und das erzählen eigentlich mehr die Schwestern im Vertrauen als die Ärzte. eine Woche nach Katheder ziehen sind dort mehr als neunzig prozent dicht.

  5. #5
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    Hallo in die Diskussionsrunde,

    nachdem ich mich bei einem ähnlichen Thema schon einmal zu Wort gemeldet hatte, nachfolgend eine Einschätzung zur RPE und dem Aufenthalt in den Zeisigwaldkliniken Bethanien in Chemnitz:
    Mit der Auswahl derZeisigwaldkliniken Bethanien in Chemnitz für die Therapie gegen den bei mir nach Biopsie diagnostizierten Prostatakrebs hatte ich die Absicht verbunden, an einem Beispiel aus dem Freistaat Sachsen aufzuzeigen, dass nicht nur am Starnberger See oder in der Martiniklinik in Hamburg hervorragende Leistungen bei der RPE erbracht werden. Dies ist nach meiner laienhaften Einschätzung mit der chirurgischen Leistung durchaus bewiesen worden. Für den, für mich enttäuschenden histologischen Befund, können die Chirurgen nichts, aber ich würde mich nicht wieder in einer Klinik operieren lassen, die keinen Schnellschnitt vornimmt. Vielleicht hätte sich damit wenigstens die R1-Situation bei mir vermeiden lassen.
    Für die Abläufe in der Klinik sind allerdings einige negative Dinge darzustellen, die den Gesamteindruck für mich leider getrübt haben. Das betrifft insbesondere die ärztliche und pflegerische Betreuung auf der Station 3 der Klinik.
    Dies sind im Einzelnen:
    - Verhältnis Arzt und Patient
    Nur in der Sprechstunde im Prostatatkarzinomzentrum und während der Klinikaufnahme durch D. Belz stand ein ausreichender Zeitrahmen zur Erörterung persönlicher Probleme zur Verfügung. Ich sehe ein, dass die morgendlichen Visiten für individuelle Auseinandersetzungen mit den Problemen des Patienten nicht genügend Zeit bieten. Wenn der „weiße Schwarm“ aber mit der Kälte und Geschwindigkeit eines Blizzards durch das Zimmer rauscht und kaum Möglichkeit für Fragen, geschweige denn für Antworten besteht und das noch in einer Form der Anonymität (oft sind die Namensschilder an der Kleidung nicht zu lesen und sich Vorstellen, ist wohl unter der Würde einer Fachkraft ) geschieht, kommt kaum ein Vertrauensverhältnis zustande. Der Prof. merkt das nicht, denn bei den Chefvisiten war das anders! Ich warte heute noch auf die von der Stationsärztin zugesagte vollständige Erläuterung des postoperativen Befundes und nur dank der Möglichkeiten des Internets, das mir ja, wie Sie wissen, in der Klinik durch private Aktion zur Verfügung stand, konnte ich Hilfe erhalten. Ich erkenne an, dass die Erläuterung des Befundes durch einen Einsatz in der Notaufnahme unterbrochen werden musste, akzeptiere aber nicht, dass sie damit auch beendet war. Immerhin vergingen noch mehr als 2 Tage bis zur vorläufigen Entlassung aus der Klinik. Um ein für den Patienten oft sehr wichtiges Vertrauensverhältnis zu entwickeln, sollte er auch mehr Zuwendung von den Ärztinnen und Ärzten erfahren. Gerade bei den oft niederschmetternden Krebsdiagnosen ist Aufklärung, Hilfe und Unterstützung meiner Ansicht nach sehr wichtig!
    Zum Chefarzt hatte ich mir dieses Vertrauen schon vor Auswahl der Klinik anhand seinerr Vita und Publikationen in der Fachpresse „erarbeitet“. Dann trat auch noch der Glücksfall für mich ein, von ihm operiert zu werden, was ich gar nicht vorausgesetzt hatte. Es ist ja immer ein Team, welches zusammenwirken muss und da vertraute ich von vorn herein auf die Kompetenz aller Teammitglieder.
    - Pflegepersonal/Wahlleistungen
    Es besteht auf Station 3 (eine andere Einschätzung ist mir nicht möglich) eine offensichtliche Diskrepanz zwischen aktiver und passiver Aufgabenerfüllung. Unter „aktiv“ verstehe ich das Entgegenkommen gegenüber dem Patienten und das Anbieten von Serviceleistungen, wie Bettwäsche- und Handtuchwechsel, Beantwortung von Fragen, Verabreichung von Medikamenten, Wundversorgung u. ä.;
    passiv ist für mich, darauf zu warten, dass der Patient seine Wünsche äußert bzw. Rechte einfordert (nicht jeder klingelt mit Rücksicht auf andere Patienten gern bei allen Gelegenheiten). Auf dieser Station überwiegt das „passive“ Dienstverständnis. Einige Beispiele:
    . Auf die Frage nach einem Schlafmittel wird geantwortet: „Sie haben doch ein
    Einzelzimmer und da schnarcht doch keiner! Gute Nacht!“
    . ATS nach 6 Tagen (die gleichen Strümpfe)am Bein und Ausschlag: „ Ach so! Eine
    Allergie! Wenn Sie die Strümpfe ausziehen, dann tragen Sie aber die Verantwortung
    für Folgeschäden.“ Ein Mittel gegen den Ausschlag anzubieten kommt niemand in
    den Sinn. Als frischoperierter Patient hat man auch kein Verlangen, täglich in den
    Ringkampf mit den ATS zu treten; man ist ja schließlich kein „Kautschukmensch“!
    . Zugesagte Wundversorgung nach dem Duschen wird vergessen und erst mein
    Protest nach 1 Stunde Wartezeit: „Ich kann auch mit nassem Pflaster nach Hause
    fahren!“ bewegt dann einen anderen Pfleger oder Arzt i. W. ???, sich meiner
    anzunehmen.
    . Zur Entlassungsmedikation wird zur Handhabung der Selbstspritzen nicht auf die subkutane
    Anwendung bzw. evtl. auftretende Nebenwirkungen verwiesen. Der Patient ist doch kein Mediziner und dass alle im Internet nachschauen, kann wohl nicht vorausgesetzt werden!
    . Handtücher und Bettwäsche werden nach 6 Tagen das erste Mal nach Beschwerde
    gewechselt, nachdem meine Frau beim 2. Besuch fragte, ob die Flecken in der Wäsche hier
    immer an derselben Stelle vorkommen? Kommentar des Pflegepersonals: „Sie hätten doch nur
    etwas sagen brauchen!“ Ich meine, dass muss das Personal doch wissen, welche Leistungen zu
    den Wahlleistungen zählen und diese ohne Nachfragen ausführen.
    . Wahlleistungen fallen zwar bestimmt nicht in den Verantwortungsbereich des Chefarztes, aber
    sind doch wohl vom Pflegepersonal mit umzusetzen. Es ist nicht angenehm, wenn
    beim Beziehen des Zimmers am Nachmittag (im Wahlleistungskatalog wird die
    Erledigung der Aufnahmeformalitäten – 10:00 Uhr - im Zimmer angeboten) der Müll
    des Vorgängers noch in den Behältern ist. Ich wusste noch gar nicht, was gelbe
    Vorlagen und grüne Unterlagen sind, die mich aus dem Papierkorb anstarrten.
    Es liegt mir fern, Personal anschwärzen zu wollen, aber solche Kleinigkeiten potenzieren sich und beeinträchtigen die überwiegend positiven Eindrücke der Klinik. Ich bin sicher, dass sich die Mängel, ohne großen Aufwand abstellen lassen. Einen wiederholten Aufenthalt auf der Station 3 dieser Klinik schließe ich allerdings aus, wenn auch der größte Teil des Pflegepersonals und das Servicepersonal sowieso, eine hervorragende Arbeit geleistet hat. Dafür habe ich mich auch mit einem kleinen Ostergeschenk zum Abschied bedankt.
    Ich bitte um Verständnis für die etwas längeren Ausführungen, aber auch die kleinen Dinge des Alltags gehören zum Leben. Für uns Patienten ist jeder Tag in der Klinik eine Ausnahmesituation; oft verbunden mit Unsicherheit, Sorgen und Stress. Für das medizinische und das Servicepersonal ist es Arbeitsalltag und darf aber nicht zur Routine verkommen!

    Übermorgen fahre ich zur AHB in die Bavaria Klinik nach Kreischa bei Dresden. Vielleicht findet sich dort ein Arzt, mit dem man einmal in Ruhe den Befund und die Möglichkeiten der Weiterbehandlung diskutieren kann. Die Chirurgen und Urologen vergessen wahrscheinlich oft, dass sich auch im Kopf des Patienten "Krankheitsherde" befinden können.


    Gutes Gelingen der bevorstehenden OP's und alle Kraft im Kampf gegen unseren gemeinsamen Feind


    wünscht der

    wandervogel Roland!

  6. #6
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    Meinungsbildung

    Hallo rembert, hallo wandervogel roland.

    Beide Beiträge sind sehr gut, ausführlich und das Beste, beide stehen in einem Thread hintereinander. Somit ist eine gute Meinungsbildung gegeben.
    Wie ihr ja schreibt, habt ihr eure Entscheidung nicht bereut, und das ist gut so. Die unterschiedliche "Betreuung" spricht ja für sich selbst.
    Ich wünsche euch beiden alles, alles Gute und weitere gute Genesung.
    PS: habe heute, bei diesem Wetter, einen Ausflug mit meinen Mädel`s gemacht, wollten Spargel essen, aber alle guten Lokale waren sehr gut besucht.
    Ach so, morgen nochmal zum Zahnarzt, das hört wohl nie auf ?. Will doch gesund nach HH fahren, skipper erwartet mich.
    Jetzt ist aber Schluss.

    Gruß premme

  7. #7
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    Drei Wochen nach meiner OP wollte ich nochmal kurz den neuesten Stand mitteilen. Katheter wurde letzte Woche entfernt und ich habe das Glück ohne Vorlage auszukommen. Urin macht sich nur tröfchenweise selbstständig wenn ich bei voller Blase ruckartig aufstehe oder beim Pressen. Die Blase ist nur noch sehr klein. Mehr als 200ml passen da noch nicht rein. Die Durchblutung im Penis ist teilweise wieder vorhanden. Also er schwillt so auf 50 % an , auch bereits einmal in der Nacht. Mit einer halben Viagra war er so bei 80 %. Das Gefühl beim Orgasmus ist allerdings doch recht dürfig. Meine Eichel ist auch sehr reizempfindlich und ich hoffe mal das gibt sich wieder. habe hier eigentlich mehr von Leuten gelesen wo es länger dauert zum Orgasmus zu kommen als vor der OP. Bei mir ist es das Gegegenteil. Kann das auch überhaupt nicht kontrollieren. Vielleicht kann sich ja wirklich mal jemand mit seinen eigenen Erfahrungen melden. Bin jedenfalls sehr glücklich über den bisherigen Verlauf und jammere hier wahrscheinlich im Vergleich auf sehr hohen Niveau. Aber wenn es hilft, dass nur einer von hundert dadurch weniger Angst vor diesem Eingriff bekommt.. werde meinen Verlauf auch die Tage bei myprostate eu einstellen.
    was bleibt ist die Angst vor der ersten PSA Bestimmung. Typisch für mich. Gehöre leider zu der ängstlichen Fraktion und muss da einen Weg für mich finden mit der Belastung Krebs zu leben. Kann mir vielleicht jemand aus dem Forum mal eine Seite nennen auf der ich meine Werte in die Kattan-Nomogramme eingeben kann. wüsste dann doch noch mal gerne wie meine Prognosen nach der OP sind. PSA vor der OP 9,40 Gleason 6 und T2c . komme da auf den englischen Seiten nicht zurecht.
    Zusammenfassend kann ich hier gerade den jüngeren Patienten nur den Rat geben, sich sicherlich ausführlich zu informieren, aber nicht aus Angst vor den Folgen auf eine OP zu verzichten.
    Wenn es bessere Alternativen gibt - dann bitte - aber nicht zurückschrecken aufgrund von Panikmachern oder Opfern von schlechten Operateuren. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass ein guter Chirurg eine Menge bewirken kann, sofern es das klinische Bild der Erkrankung zulässt. Gerade im Hinblick auf die Inkontinenz ist es schon entscheidend wer da an einem rumschneidet. Also informieren . informieren. informieren und keine Wege scheuen.

  8. #8
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    Hallo,

    ich weiß nicht, ob Dir das viel bringt. Du solltest 3 - 5 Wochen noch Geduld haben, bis nach der OP ein aussagefähiger PSA-Wert ermittelt werden kann.

    Die Kattan-Nomogramme gehen bei Deinen Daten von einer Wahrscheinlichkeit von 70% Rezidivfreiheit in den ersten 5 Jahren nach der OP aus.

    In der Abbildung 4.6 kannst Du Deine Werte selbst eingeben und ermitteln:

    http://www.prostatakrebs-selbsthilfe...amme.html#RPE5

    Das deckt sich auch mit der Aussage im Patientenratgeber I (S3-Leitlinie), der sagt, dass die radikale Entfernung der Prostata bei 3 von 10 Männern nicht zur Heilung führt.

    Gruß

    Hansjörg Burger
    Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V.

  9. #9
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    Kann mir das einer mal genau erklären. Wenn ich mir die Kattan-Nomogramme ansehe, lese ich bei meinen Werten : wahrscheinlichkeit das ganze fünf jahre zu überleben beträgt bei meinen Werten ca. 70 % Abb. 4.6.c . die Wahrscheinlichkeit sieben Jahre nach der OP keine Rezidiv zu bekommen beträgt allerdings 95 % Abb. 4.6. d.
    Wo liegt da mein Denkfehler?? gibt es keine tabellen oder statistiken die sich auf einen längeren zeitraum beziehen?

  10. #10
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    Hallo,

    Die Kattan-Nomogramme machen keine Aussage über das Gesamtüberleben, sondern über das PSA-Progressionsfreie Überleben in einem Fünf-Jahreszeitraum nach der Therapie. D.h. sie geben nur eine Wahrscheinlichkeit an über ein PSA-Rezidiv in den ersten fünf Jahren nach der Therapie.

    Das Kattan-Nomogramm für eine siebenjährige Rezidivfreie Periode kannte ich bisher gar nicht. Freu Dich doch über die bessere Prognose, dort werden auch andere Parameter abgefragt als beim fünfjährigen.

    Gruß

    Hansjörg Burger

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