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Thema: bericht nach einer totalen entfernung der prostata

  1. #31
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    Hallo Nettie.. wie gesagt, die Martini Klinik hat einen Vertrag mit der DAK. Jeder der da versichert ist kann sich in der Martiniklinik operieren lassen. Nachzulesen im Internet oder auf Anfrage in der Klinik. Beinhaltet natürlich kein Einzelzimmer und keine Chefarzt OP. Aber wie gesagt kann ich da nur die Meinung von Hansjörg unterstreichen hinsichtlich der Qualität von Oberärzten.

  2. #32
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    Hallo Nettie,

    erstmal, herzlichen Glückwunsch zu diesem,eurem Entschluß.
    Zu den Kosten:
    Ich bin Privatpatient, bei meinem Vorgespräch, mit anschließender OP-Terminfestlegung, wurde ich sofort mündlich und schriftlich darauf hingewiesen, das meine OP und für die anschließenden Behandlungstage in der Martiniklinik eine Zuzahlung von ca. 1700.-€ zu zahlen ist.
    Gleichzeitig, ist man verpflichtet (Martiniklinik), mich darauf hinzuweisen, das eine Zuzahlung entfällt, wenn ich nach der OP die Anschlußtage durch die UKE versorgt werde. Also für die Kassen der normale Satz.
    Man kann also selbst entscheiden.
    In "meiner" Stadition 1 gab es nur Einzelzimmer.

    PS: Aber, ich hätte für diese OP, auch mein Auto verkauft.

    Gruß premme und viel Glück

  3. #33
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    Hallo zusammen,

    genau das kann ich bestätigen, denn bei mir gab es einen harten Kampf, um überhaupt in Hamburg operiert zu werden. Auf Zuzahlung in einer Privat-Klinik wäre meine ....-BKK nicht eingegangen.
    Auch für mich hätte es keine andere Entscheidung gegeben und nun fast 1 Jahr nach meiner OP am 17.06.09 sage ich immer noch:

    Die OP in der Martini-Klinik war die beste Entscheidung meines Lebens!!!

    Bin die 5 Tage im UKE sehr gut versorgt worden, aber das A & O dieser OP ist eben der Operateur, bei mir das große Glück und noch heute voller Dankbarkeit, Herrn PD Dr. ....... aus der Martini-Klinik zu bekommen..
    Also keinen €uro zugezahlt!

    @premme kann ich beim Schlußsatz nur zustimmen!

    @netti Ihr habt die beste Entscheidung getroffen, werde am 20.05. an euch denken.

    Allen, die den Weg noch vor sich haben möchte ich die Angst nehmen und Mut machen.

    Gruß espero45

  4. #34
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    Hallo,
    wir haben auch lange überlegt, wo wir die OP machen können. Aber wir hatten beide kein richtiges Vertrauen in Krankenhäuser, die hier in der Nähe sind. Hier ist schon im Vorfeld so viel schief gelaufen. Sicherlich ist es für uns eine finanzielle Belastung, aber wie premme schon schrieb, würden wir auch unser Auto dafür verkaufen. Ich werde meinen Partner leider nicht persönlich begleiten können, weil ich in der Zeit ein wichtiges Seminar habe. Schön ist das nicht, aber ich denke, er ist in den besten Händen.
    Gruß Nettie

  5. #35
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    Zitat Zitat von Nettie Beitrag anzeigen
    wir haben auch lange überlegt, wo wir die OP machen können. Aber wir hatten beide kein richtiges Vertrauen in Krankenhäuser, die hier in der Nähe sind.
    Hallo Nettie,

    habt Ihr dabei auch das Prostatazentrum Nordwest am St.-Antonius-Krankenhaus in Gronau/Westfalen in Betracht gezogen? Das wäre doch viel näher für Euch. Dort hat man die in Deutschland meisten Erfahrungen mit da-Vinci-Operationen (über 1.500 Fälle, inzwischen geht es wohl auf die 2.000 zu). Von den Ergebnissen, der Unterbrinung und der Betreuung dort gibt es nur positive Berichte.

    Ralf

  6. #36
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    Hallo Nettie,
    Euer Entschluß steht, und das ist richtig so.
    Es werden vermutlich immer noch andere Empfehlungen vorgeschlagen, aber diese sollten euch von eurem Entschluß nicht abbringen.
    Ich bin von Berlin aus kostengünstig und schnell mit der Bahn an- und abgereist.
    Auch meine Frau konnte mich nicht begleite, aber die Zeit vergeht wie im Fluge. Freitag OP, Mittwoch nach Hause. Und glaube mir, es kommt keine Langeweile auf.
    Hoffen von Euch bald zu hören, und alles Gute für die OP.
    Gruß premme

  7. #37
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    Hallo,
    jetzt ist sowieso alles geregelt und bestätigt. Eine da-Vinci-Operation war uns nicht so wichtig, die hätten wir auch hier um die Ecke machen können. Aber da gibt es noch nicht einmal eine Urologie, nee ...
    Mein Partner hat sich für die Martini-Klinik entschieden und im Vorfeld viel Information eingeholt.
    Wir sind beide schon sehr aufgeregt, haben aber sehr viel zu tun, so dass wir nicht groß zum Nachdenken kommen. Ich werdet von uns hören.
    Liebe Grüße
    Nettie

  8. #38
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    Hallo alle zusammen... wollte nochmal kurz über den weiteren Verlauf berichten. Mir geht es gut sechs Wochen nach der OP ganz gut. Bin seit der Katheter-Entfernung so gut wie trocken. Manche Tage bin ich zwar noch extrem Müde und weniger belastbar, aber ich versuche durch viel spazieren wieder in Fahrt zu kommen. Weiss allerdings nicht, wann ich mich wieder voll belasten kann?. Würde gerne möglichst bald mit ein wenig Kraft- und Ausdauer-Training im Studio beginnen. Die Aussagen der Ärze reichen aber von "das geht jetzt schon, der Schnitt liegt ja an einer unproblematischen Stelle" von meinem Hausarzt ,bis zu " drei Monaten nicht mehr als fünf Kilo heben" . Kann mir da jemand mal einen Tip geben?? Möchte da nicht aus Ungeduld einen Fehler machen. Habe auch heute einen Schwebeschädigten Ausweis beantragt. Mit welcher Bearbeitungszeit muss man da rechnen?? Befunde habe ich alle mit eingereicht. Bedanke mich im voraus für eure Hilfe.

  9. #39
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    Hallo Rembert,

    Meinung meines Urologen nach der OP:

    6 Wochen nur gehen
    Ab 6 Wochen Laufen, schwimmen
    Ab 12 Wochen Krafttraining
    Ab 6 Monate alles außer übertriebene, gezielte Bauchmuskelübungen
    Ab 1 Jahr ohne Einschränkungen.

    Immer unter der Voraussetzung, dass der Schnitt normal verheilt und keine Besonderheiten (z.B. Lymphozele) auftreten. Bei Dir ja vermutlich keine Gefahr, da keine Lymphknoten entnommen wurden.

    Weiterhin gute Genesung.
    Gruß aus dem mittleren Neckarraum bei Stuttgart

    Frank


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    Glück und Panik
    vor der Therapieentscheidung



  10. #40
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    Hallo rembert,

    all Deine Fragen wären in einer Anschlussheilbehandlung (AHB) beantwortet worden. In einer guten REHA-Klinik wird auch postoperativ ein sportliches Aufbautraining gemacht.

    Für die AHB ist es jetzt zu spät, die muss spätestens 14 Tage nach dem Aufenthalt in einer AKUT-Klinik angetreten werden.

    Was Du noch machen kannst, ist eine REHA zu beantragen. Die setzt aber im Gegensatz zur AHB ein Genehmigungsverfahren voraus. Beantragen kannst Du diese über die Krankenkasse oder den Rentenvericherungsträger, der auch in der Regel die Kosten dafür übernimmt.

    Hier mehr:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlussheilbehandlung
    http://de.wikipedia.org/wiki/Reha

    Versprich Dir von Behindertenausweis nicht zu viel. Der Hauptvorteil liegt meines Erachtens im Steuerfreibetrag.

    Gruß

    Hansjörg Burger
    Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V.

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