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Thema: Active Surveillance für lokal begrenzten Prostatakrebs

  1. #21
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    Zitat Zitat von Schorschel Beitrag anzeigen
    Link geht nicht auf.
    Lieber Schorschel,

    dann wird er es ab dem 1.7. 00:00 Uhr tun, wenn das neue Magazin vorliegt. Beides soll zeitgleich geschehen, und es ist möglich, dass der Link bei mir aufgeht (er tut es tatsächlich, weil die Datei bereits auf dem BPS-Server liegt), weil ich halt einige Privilegien habe.

    Beste Grüße,

    Ralf

  2. #22
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    Zitat Zitat von RalfDm Beitrag anzeigen
    ... weil ich halt einige Privilegien habe.

    Beste Grüße,

    Ralf
    An der Quelle saß der Knabe... :-))

    LG
    Schorschel

  3. #23
    Harald_1933 Gast
    Wirkliche AS

    Zitat Zitat von RalfDm
    Hallo Harald,
    das kannst Du jetzt hier nachlesen oder – in gekürzter Fassung – im neuen BPS Magazin.
    Hallo Ralf,

    was AS ist, habe ich wohl überreichlich in meinen vorangegangenen Beiträgen in diesem Thread verdeutlicht. Mich hat nur die Formulierung wirkliche AS auf den Plan gerufen.

    Zitat Zitat von Schorschel
    Was mich betrifft: 10 Jahre AS - und es geht mir saugut! Darüber bin ich naturgemäß sehr glücklich.
    Hallo Schorschel,

    meine aufrichtige Gratulation zu Deinem aktuellen Befinden. Es war auch lohnend, Deine eigene AS-Historie noch einmal lesen zu dürfen. Ich wünsche Dir noch viele Jahre glücklichen Lebens ohne Beschwerden.

    Ergänzend hier noch einmal die Gegenüberstellung WW versus AS von Professor Schostak.

    "Unser Entscheiden reicht weiter als unser Erkennen"
    (Immanuel Kant)

    Gruß Harald

  4. #24
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    Zitat Zitat von Harald_1933 Beitrag anzeigen
    Mich hat nur die Formulierung wirkliche AS auf den Plan gerufen.
    Hallo Harald,

    mich nicht, weil Viele den Begriff "Aktive Überwachung" sehr frei interpretieren. Ich denke, Konrad meinte damit das leitliniengerechte Vorgehen, mit Einhalten der Auswahlkriterien, regelmäßiger PSA-Kontrolle und vor allem Nachbiopsien.

    Der Link funktioniert jetzt, ich habe ihn korrigiert. Er enthielt ein Leerzeichen, dargestellt als "%20", über das mein Firefox großzügig hinwegsah, andere Browser mögen da pingeliger, pinziger, krüscher oder sonstwas sein (je nach Region). Hier der Link im Klartext:

    http://www.prostatakrebs-bps.de/imag...erdam_2014.pdf

    Ralf

  5. #25
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    @at all:

    Nebenbei bemerkt zur der Diskussion "Active Surveillance" im Kontext der "korrekten" Auslegung per Definition, habe ich, und setzte diese auch weiter so um.
    Im Gegensatz zu einer "abwartenden Strategie" (WW) bei der nur ein therapeutischer Handlungsbedarf angezeigt ist, wenn klinische Probleme auftretten sollten. Diese werden dann auch nur Symtomspezifisch behandelt. Dafür kommen aber nur PCa-Neudiagnostizierte von ca. über 70 Jahre und einem indolenten Tumorgeschehen in Frage, da die Wahrscheinlichkeit höher ist das dieses Klientel durch andere altersbedingte Krankheiten das "Zeitliche segnen" als durch den Tumor.


    Gruß Helmut
    An alle PCa-Erstdiagnostizierten und deren Angehörige, sowie andere Interessenten.
    Bitte die 3 unten angeführen Links zur Kenntnis zu nehmen. Basisinfo zum PCa (Prostatakarzinom) OBERWICHICHTIG !


    http://www.prostatakrebs-bps.de/imag...erdam_2014.pdf
    http://www.prostatakrebs-bps.de/medi...frueherkennung
    http://www.prostatakrebse.de/informa...ster%20Rat.pdf

  6. #26
    tomblr Gast
    Ein bemerkenswertes Papier und inhaltlich überraschend, von dem was sich da in Amsterdam getan hat.

    Nicht nur im Hinblick auf AS, sondern auch ein offizielles Eingeständnis zur aktuellen Problematik der zunehmenden Sepsen bei den Biopsien. Ich bin ja mal gespannt welche Auswirkungen diese Erkenntnis auf die deutsche Urologenlandschaft hat. Wird man jetzt weiter den Männern ein Sepsisrisiko von 1% verkaufen?

    Respekt:
    Der BPS als anerkannter Interessenvertreter für Prostatakrebspatienten in Deutschland sollte
    nach Meinung des Verfassers im Rahmen des Mitwirkens von Vertretern des BPS in der Leit-
    linien-Kommission nachdrücklich darauf dringen, dass in der deutschen Leitlinie das wachsende
    Risiko schwerer Komplikationen nach Prostatabiopsien berücksichtigt wird. Ein Antibiogramm
    kostet vielleicht 30 Euro, ein Aufenthalt auf der Intensivstation aufgrund einer Sepsis locker
    das Hundertfache.
    ....oder das Leben!

    Auch Interessant, dass man an die Psyche der AS Kandidaten denkt. Wenn man Männer langfristig und erfolgreich einer AS Strategie zuführen soll, muss man auch für eine psycho-soziale Betreuung sorgen, hier würde sich die Psychoonkologie bestens eignen.

    Tom

  7. #27
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    Zitat Zitat von tomblr Beitrag anzeigen
    Auch Interessant, dass man an die Psyche der AS Kandidaten denkt. Wenn man Männer langfristig und erfolgreich einer AS Strategie zuführen soll, muss man auch für eine psycho-soziale Betreuung sorgen, hier würde sich die Psychoonkologie bestens eigne
    Hallo Tom,

    eine psycho-soziale Betreung macht in Einzelfällen durchaus Sinn. Viel wichtiger aber erscheint mir hier, dass eine adäquate Aufklärung vor und während eines PSA-Screenings ("Vorsorge", Früherkennung) stattfindet. Aufklärung durch den Urologen in der Hinsicht, welche Konsequenzen sich aus dem Screening erschliessen. Den Befroffenen vorab und unmissverständlich darüber aufklären, dass eine evtl. PCa-Diagnose noch lange nicht das Todesurteil ist.
    Aufklärung über die Diagnostik im Kontext des Tumorstatus wie GS, PSA-Dynamik wie die PSA-VZ und andere Prognosemarker, Hinweis auf div. Nomogramme, wie z.B. das Kattan-Nomogramm oder die Partin-Tabellen und so weiter und so fort. Vorstellung sämtlicher Therapieoptionen und das es behandlungs- und nicht behandlungsbedürftige Tumore gibt.

    Dann wären wir in der Patientenaufklärung viel weiter und nimmt diese unabdingbare "Angst" bei den "Neu- Betroffenen" wo ein adäquates Handeln und Denken nicht gegeben ist.

    Gruss Helmut
    An alle PCa-Erstdiagnostizierten und deren Angehörige, sowie andere Interessenten.
    Bitte die 3 unten angeführen Links zur Kenntnis zu nehmen. Basisinfo zum PCa (Prostatakarzinom) OBERWICHICHTIG !


    http://www.prostatakrebs-bps.de/imag...erdam_2014.pdf
    http://www.prostatakrebs-bps.de/medi...frueherkennung
    http://www.prostatakrebse.de/informa...ster%20Rat.pdf

  8. #28
    tomblr Gast
    Aufklärung durch den Urologen
    Ich fürchte, das ist Wunschdenken. Das wäre nur machbar wenn eine qualitativ hochwertige Beratung auch im EBM oder der GOÄ berücksichtigt werden könnte. Der durchschnittliche Patientenkontakt würde sich zeitlich erheblich verschieben. Zeit ist bekanntlich Geld.

    Ein erster Schritt wären ja schon Flyer die vor der Früherkennung ausgegeben werden, öffentliche Kampagnen und schließlich der Faktor Zeit. Schrecken der Krankheiten werden über Generationen weitergegeben. Wenn ich selbst meinen (evtl.) Enkeln die Angst einer Krankheit nehmen kann werden auch diese es entsprechend weitergeben. Es wird Jahre dauern ein Umdenken in den Köpfen zu erreichen.

    Tom

  9. #29
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von tomblr Beitrag anzeigen
    Ein erster Schritt wären ja schon Flyer die vor der Früherkennung ausgegeben werden
    Hallo Tom,

    Du meinst so etwas wie dies hier? Diese Broschüre sollte eigentlich bei jedem Urologen und vielleicht sogar beim Hausarzt vorrätig sein (ich versorge meinen regelmäßig damit). Dann hätten wir auch noch dies hier im Angebot. Beide Broschüren können bei der BPS-Geschäftsstelle in Bonn angefordert werden, sie sind kostenlos. Ein Bestellformular kann hier heruntergeladen werden.

    Ralf

  10. #30
    tomblr Gast
    Vielen Dank Ralf,

    wie kommen aber diese Flyer in die Praxen? Patienten als Modulatoren? Sollte es nicht umgekehrt sein?

    In meiner urologischen Praxis habe ich solche Flyer noch nicht gesehen. Es wäre doch nett wenn die freundlich lächelnde Empfangsdame (ja, diese solls geben... zumindesten in der Pfalz) nicht nur den IGEL Behandlungsvertrag aushändigen würde sondern auch noch gleich den Infoflyer.

    Tom

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