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Thema: Polyneuropathie,"Alpha-Liponsäure"

  1. #11
    Pinguin Gast
    Hallo Gerhard, bislang habe ich noch keine Bestätigung dafür bekommen, möglicherweise nun auch noch unter Diabetis zu leiden. Nachdem der letzte Test hierzu im vergangenen Jahr gemacht wurde, werde ich das aber trotzdem bei der für Juli 2010 wieder fälligen halbjährlichen Blutuntersuchung zu den gängigsten Werten erneut überprüfen lassen. Die Alpha-Liponsäure wirkt ansonsten in mancherlei Richtungen, wobei sie für die Behandlung von Diabetis bevorzugt eingesetzt wird. Konrad (HansiB), der uns leider so früh verlassen mußte, hatte meines Wissens keine Diabetis, aber ganz erhebliche Probleme mit der Polyneuropathie. Die hierdurch ausgelösten Schmerzen waren letztlich absolut unerträglich. Bislang äußert sich das bei mir noch sporadisch, wobei es vorkommt, dass ein plötzlicher, heftiger, stechender und weniger als eine Sekunde andauernder Schmerz meist im rechten Fuß hingenommen werden muss. Es ist, wie wenn jemand mit einer spitzen Nadel kräftig in den Fuß hineinsticht. Am Mittwoch nach einer Solowanderung durch die Pfälzer Weinberge bei schwüler Hitze über 30 Grad und einer abgelaufenen Strecke von 15 Kilometern hatte ich keinerlei Probleme. Es ist manchmal, wie wenn durch ständige Bewegungen die Symptome des Ameisenkribbelns unter den Fußsohlen reduziert werden. Ich werde weiter berichten, wenn die ersten 30 Kapseln verbraucht sind.

    "Wenn eine Frau nicht spricht, soll man sie auf keinen Fall unterbrechen"
    (Clint Eastwood)

  2. #12
    Pinguin Gast
    Zitat Zitat von Horst
    Kann Prostatakrebs und seine Therapien (z.B. die DHB) etwas mit Polyneuropathie zu tun haben?
    Das hätte ich auch gern gewußt. Zunächst noch einmal dieser Bericht zur Polyneuropathie.

    Ausgelöst durch Krebs? Bitte, hier lesen. Polyneuropathie als Folge anderer Krankheiten; hierzu das.

    "Wenn ich weiter als andere gesehen habe, dann nur deshalb, weil ich auf der Schulter von Giganten stand"
    (Isaac Newton)

  3. #13
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    Hallo Harald,
    danke, daß Du die beiden Berichte zur Polyneuropathie hier ins Forum gestellt hast. In meinem ersten Beitrag stand "Alpha-Liponsäure- nicht nur bei
    diabetischer Polyneuropathie", das scheint aber nicht so verstanden worden zu sein. Nach Rückfragen bei meinem Neurologen wegen der Alpha-Liponsäure
    verordnete er mir diese, obwohl ich keinen Diabetes habe. Selbst in der Apotheke wurde gefragt:" haben sie Diabetes? dieses Medikament bekommen meist nur
    Diabetiker. Die Anwendungen sind doch sehr vielseitig und für mich war die Einnahme ein Erfolg. -Die Preise muß man schon vergleichen, es gibt gewaltige
    Unterschiede. Die patentierten Produkte, es sind einige dabei, liegen fast doppelt so hoch haben dann meist Thioct... im Namen.

    Gruß

    Konrad

  4. #14
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    Tornesch Schleswig Holstein
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    Moin Harald,
    ich hab ein Mitglied in der SHG, der nach Hormonblockade, Kastrationsresistenz auf die Depotspritze, mit Nizoral (Ketokonazol) und Hydrokortison, den PSA und das Testo wieder in den Griff bekam, aber bestaetigt durch den Neurologen nach nun 3 Jahren Kombination Keto / Kortison eine sich ausbreitende PNP bekam, speziell in den Beinen, kein Alkohol oder Diabetes im Spiel. Scheint an der Medikamentenkombi zu liegen, denn bei Wegfall der Medikamente geht das mit der PNP besser. Isr bei ihm ne Wahl zwischen Pest und Cholera.
    Das nur als kurzen Hinweis
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
    SHG Prostatakrebs Pinneberg
    Dies ist die Ansicht eines Betroffenen und keine fachärztliche Auskunft
    Serve To Lead

  5. #15
    Pinguin Gast
    Moin Guenther, feste dran glauben hilft auch schon manchmal. Bei mir funktioniert das erstaunlich oft. Ich habe mir nun mal wieder etwas vorgenommen und ziehe das dann in aller Regel auch konsequent durch. Natürlich war auch das Buch von Josef Pies mit dem Titel "Alpha-Liponsäure - das Multitalent" Mitauslöser meiner Bereitschaft, dieses Medikament nun auf Wirksamkeit für mich zu testen. Der Bericht von Konrad (kopro) gab aber das Signal dazu. Nach der heutigen 6. Tablette mit 600 mg, die ich ohne irgendwelche Nebenwirkungen auf mich einwirken lassen konnte, habe ich als einzige auffällige Erscheinung eine Duftnote im Urin bemerkt, die der nach dem Verspeisen von Spargel ähnelt. Ich deute das als gutes Zeichen hinsichtlich eines gewissen Erfolges, was die Ausleitung von Giftstoffen anbelangt. Man möge für meinen braven Optimismus bitte Verständnis haben, denn nun bilde ich mir auch schon ein, dass das Fußkribbeln nachlässt.

    "Mein Vater gab mir den besten Rat meines Lebens. Er sagte: „Was du auch tust, auf keinen Fall darfst du mit 65 aufwachen und darüber nachdenken, was du versäumt hast"
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  6. #16
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    Zitat Zitat von Hutschi Beitrag anzeigen
    nun bilde ich mir auch schon ein, dass das Fußkribbeln nachlässt.
    Hallo Hutschi,

    ich glaube, das bildest Du Dir nicht nur ein. Denn nachdem Du in einem Deiner Beiträge zu diesem Thema die eine Apotheke aufgemacht hast, hab ich mir die Apha-Liponsäure 600 mg von Sandoz bestellt. Ich nehme sie seit 5 Tagen nach Beipackzettel nüchtern eine halbe Stunde vor dem Frühstück ein. Und ich meine auch, dass die Tabletten mir guttun, denn die Beschwerden sind wesentlich besser geworden.

    Gute Woche und viele Grüsse

    Gerhard

  7. #17
    Pinguin Gast
    Zitat Zitat von Gerhard
    Ich nehme sie seit 5 Tagen nach Beipackzettel nüchtern eine halbe Stunde vor dem Frühstück ein. Und ich meine auch, dass die Tabletten mir guttun, denn die Beschwerden sind wesentlich besser geworden.
    Hallo Gerhard, da scheint sich was zu tun. Heute nach der 12. Tablette 600 mg sofort nach dem Aufstehen eingenommen, obwohl schon der erste Morgenurin abgelassen worden war, verspürte ich schon nach einer weiteren halben Stunde erneut einen starken Harndrang. Dieser Harndrang setzte sich fast den ganzen Vormittag fort und kam erst nach 12.00 Uhr zum Stillstand. Ich deute das einstweilen als gutes Zeichen, nachdem, wie schon weiter oben erläutert, eine Geruchsnote ähnlich der nach dem Verzehr von Spargel zu bemerken ist; und Spargel ist auch harntreibend. Wir bleiben am Ball, und 25 € monatlich bei einer 30 Stück-Packung ist mir das allemal wert.

    "Zeitverschwendung ist die leichteste aller Verschwendungen."
    (Henry Ford)

  8. #18
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    Hallo Hutchi und Gerhard29

    Das Thema alpha-Liponsäure beschäftigt mich auch, aber aus einem ganz anderen Anlaß. Denn bei mir liegen wegen einer langjährigen MS gleichfalls neurologische Probleme mit ähnlichen Auswirkungen vor wie Mißempfindungen in den Füßen, Empfindung kalter Füße ohne daß sie wirklich kalt sind, unterschiedliche Tastempfindung in den Fingrern der linken und rechten Hand usw., aber keine Schmerzen. Mir ist klar, daß diese Erscheinungen (gleichfalls bedingt durch Myelin-Schäden und Axonveränderungen) weniger aus dem peripheren Nervensystem kommen, sondern eher aus dem Zentralnervensystem und dem Hirnstammbereich.

    Meine Frage: habt ihr schon etwas davon gehört oder gelesen, daß die Alpha-Liponsäure nicht nur bei der Polyneuropathie, sondern auch z.B. bei sekundär chronisch-progredienter MS auf die genannten Symptome eine Wirkung ausübt ? Gibt es Hinweise auf Nebenwirkungen ?

    Vielen Dank für Antworten

    Freundliche Grüße
    HWLporta

  9. #19
    Pinguin Gast
    Hallo HWL,
    habe eben das Büchlein "Alpha-Liponsäure - das Multitalent" bemüht. Ohne Probleme mit copyright zu bekommen, habe ich zunächst einmal für mich entnommen, dass es als Antioxidans (Abfangen freier Radikale) - Recycling anderer Antioxidanzien - Koenzym (Unterstützung enzymatischer Reaktionen) und Komplexbildner (Entgiftung bei Schwermetallvergiftungen dient. Auch ein "Genschutz" ist damit zu erreichen. Augenschutz - Grauer Star (Katarakt) scheint möglich. Der schon bekannte Schutz bei Diabetis mellitus sei noch erwähnt. Die Hautalterung könnte gebremst werden. Es gibt auch erste Erkenntnisse zum Einsatz bei Alzheimer-Demenz. Gefäß-, Herz- und Hirnschutz sind aufgeführt. Ich verzichte auf weitere nicht so relevante Passagen.

    Zu den Nebenwirkungen, sofern es überhaupt welche gibt, die man hier besonders hervorheben sollte, stellt der Verfasser Dr. Josef Pies fest, dass es bei der Behandlung von Polyneuropathien zu einer vermeintlichen Verschlimmerung kommen kann, wenn sich die Nerven wieder regenerieren und dadurch das Schmerzempfinden wieder eintritt. Was der Patient paradoxerweise als Verschlechterung empfinden mag, ist tatsächlich ein erstes Zeichen für einen Erfolg der Therapie. Das erinnert mich an das flare-up-Phänomen beim Auslassen der Einnahme eines Anti-Androgens vor einer LHRH-Analoga-Behandlung, wenn die Hoden danach die Testoproduktion munter steigern. Es wird auch bemerkt, dass Alkohol die Wirkung beeinträchtigt.

    "An den Pessimismus gewöhnt man sich zuletzt wie an ein zu enges Sakko, das sich nicht mehr ändern lässt"
    (Andrè Gide)

  10. #20
    Registriert seit
    02.05.2006
    Beiträge
    319
    Hallo Hutchi

    Vielen Dank für prompte Reaktion. Sehr interessant. Werde mich weiter umhören.

    Gruß HWL

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