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Thema: "Ischias-Schmerzen" und Ziehen in der rechten Leiste

  1. #11
    Registriert seit
    07.06.2010
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    16
    Lieber Detlev,

    danke für Deinen Beitrag. Das bestärkt mich in meiner Entschlossenheit, meinen Freund dazu zu bringen, sich gründlichst in alle Richtungen untersuchen zu lassen. Dabei sind Eure Vorschläge und Empfehlungen, was da alles zu tun ist, sehr wertvoll. Vielen Dank dafür. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

    Liebe Grüße
    Suse

  2. #12
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    Zitat Zitat von Suse456 Beitrag anzeigen
    Er zeigt keine typischen Prostatasymptome (wie z. B. Schwierigkeiten beim Wasserlassen, o. ä)
    Hallo Suse,

    Probleme beim Wasserlassen sind typisch für eine gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie), aber - bis auf seltene Fälle, bei denen der Tumor in der Prostata die Harnröhre oder eine Metastase einen der Harnleiter abklemmt - nicht für Prostatakrebs. Der macht zunächst überhaupt keine Beschwerden, und wenn er welche macht, dann ist es schon reichlich spät. Ich schließe mich denjenigen an, die zu einer Skelettszintigrafie raten.
    Hier kannst Du die Broschüre des BPS zur Früherkennung des Prostatakrebses im PDF-Format herunterladen, und hier das Korrekturblatt dazu, ich würde Dir empfehlen, das zu tun. Du kannst beides aber auch als Druck bei einem der Büros des BPS anfordern, beim Leiter der nächstgelegenen Selbsthilfegruppe, oder bei mir. Dafür bräuchte ich eine PN mit Angabe Eurer Postanschrift.

    Ralf

  3. #13
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    Gleicher Fall ?

    Hallo Suse,

    begrüße dich hier, in diesem Forum.
    Ein Tipp von mir, schau doch mal in mein Profil.
    - Keine prostatypischen Erscheinungen,
    - Aber mit der WS, und zusätzlich Leistenbruch.

    Deshalb, abklären ( wenn nötig, zerr ihn an den Haaren zum Uro :-)

    Gruß premme

  4. #14
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    Tornesch Schleswig Holstein
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    647
    Moin Suse,

    Zitat Zitat von Suse456 Beitrag anzeigen
    Lieber Detlev,

    danke für Deinen Beitrag. Das bestärkt mich in meiner Entschlossenheit, meinen Freund dazu zu bringen, sich gründlichst in alle Richtungen untersuchen zu lassen. Dabei sind Eure Vorschläge und Empfehlungen, was da alles zu tun ist, sehr wertvoll. Vielen Dank dafür. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

    Liebe Grüße
    Suse
    unabhaengig davon, dass in dem Alter Vorsorge eher Frueherkennung hinsichtlich Darm (Koloskopie) und Prostata (PSA und DRUS Untersuchung) an sich ein "MUSS" sind, um wenigstens den Anfang bei derProstata zu machen, einen PSA Test aus Blutabnahme kann notfalls der Hausarzt veranlassen (um den kaum zu glauben gefuerchteten Urologen zu umgehen), muss zwar bezahlt werden aber ergibt zumindest mal einen Wert auf dem aufbauend man dann weitere Entscheidungen treffen kann. Falls es nicht anders geht, dann eben schrittweise, nur Dein Freund spielt moeglicherweise mit wesentlicher spaeterer Lebensqualitaet.
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
    SHG Prostatakrebs Pinneberg
    Dies ist die Ansicht eines Betroffenen und keine fachärztliche Auskunft
    Serve To Lead

  5. #15
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    Hallo Suse,

    aus meiner eigenen Erfahrung heraus sollte Dein Lebensgefährte die Ischiasbeschwerden abklären ( Orthopäde, ev. Neurologe - bei starken Schmerzen bzw bei Nervenausfall ev. auch Schmerztherapie bei einem Neurochirurgen )und zumindest den PSA prüfen lassen.
    Das wäre Je nachdem wie es weitergeht könnt ihr dann falls OP oder andere behandlung erforderlich ist zumindest auch auf Bandscheibenvorschädiung bei ungepolsterter Lagerung hinweisen.

    Viele Grüße und am Besten kein Kazinom und keine Bandscheibenprobleme sondern nur Hexenschuß

    Jürgen

  6. #16
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    Hallo liebes Forum,

    erstmal danke für die letzten Beiträge, die ich nicht mehr beantwortet habe, da ich den CT Befund abwarten wollte.

    Hier ist er:

    CT der LWS und CT der rechten Hüfte

    Untersuchungsindikation: Ausschluss Bandscheibenprolaps, Stenose

    Methode: axiale sequentielle dual-slice CT mit 3,2 mm Schichtinkrement

    Befund:
    In Höhe LWK 3/4 Normalbefund von Knochen und Bandscheibe.
    In Höhe LWK 4/5 rechts extraforaminale Bandscheibenprotrusion mit L4 Kontakt rechts. Knochen unauffällig.
    In Höhe LWK 5/SWK 1 Normalbefund von Knochen und Bandscheibe.

    Das rechte Hüftgelenk zeigt eine Knochenzyste mit knöcherner Begrenzung von 3,4 x 2,9 x 3,2 cm Größe. Der Befund spricht am ehesten einer aneurysmatischen Knochenzyste. Kein Nachweis einer Fraktur. Wegen der Größe der Zyste ist jedoch eine Frakturgefährdung nicht ausgeschlossen.

    Beurteilung:
    Rechts extraforaminale Bandscheibenprotrusion LWK 4/5. Eine L4- Reizung rechts ist möglich.
    Blande erscheinende Knochenzyste im rechten Femurkopf. Frakturgefährdung gegeben.


    So, das war alles. Wie kann ich diesen Befund deuten? Können Knochenzysten auch mit möglichen Metastasen verwechselt werden?

    Morgen hat er Termin bei der Hausärztin, ich habe ihn beschworen, ein komplettes Blutbild mit PSA Werten machen zu lassen und möglichst zügig einen Urologen aufzusuchen.

    Das Wochenende war schrecklich, er konnte fast nicht laufen, kriecht schon mehr oder weniger auf allen vieren die Treppe hoch und lag die meiste Zeit nur auf der Couch, es war nicht einmal ein kurzer Spaziergang für ihn drin, um ein wenig an die Luft zu kommen.

    Vielleicht kann mir hier jemand was zu dem Befund sagen?

    Liebe Grüße
    Suse

  7. #17
    Registriert seit
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    Lieber premme,

    das mit dem Leistenbruch ist auch eine Möglichkeit, er hat auch immer Beschwerden in der unteren Leistengegend (Adduktoren)...

  8. #18
    Helmut.2 Gast

    "Ischias-Schmerzen" und Ziehen in der rechten Leiste Vorschau

    Grüß Dich Suse,

    >Rechts extraforaminale Bandscheibenprotrusion LWK 4/5. Eine L4- Reizung rechts ist möglich.<
    >Blande erscheinende Knochenzyste im rechten Femurkopf. Frakturgefährdung gegeben.<

    Wie ich vermutet habe BS-Vorfall und beides spricht jetzt für eine dringende Skelettszintigrafie!
    Warum nur? habt Ihr nicht gleich eine Knochendichte mit qCT mit dem selben Gerät mit machen lassen, kann ich beim besten willen nicht verstehen!

    Warum ich das empfohlen habe? weil ich vermute, daß Ihr Mann eine Osteoporose hat und nicht nur Das!
    Alles Gute und hoffentlich nur das o.g.
    Gruß Helmut

  9. #19
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    Lieber Helmut,

    danke für Deine Einschätzung. Die Knochendichte-Messung und Szintigraphie habe ich ihm auch vorgeschlagen, er meint aber nur, ich wolle ihm "unbedingt irgendwelche schweren Krankheiten einreden"...Zumindest habe ich ihn jetzt so weit, dass er weitere Untersuchungen durchführen lassen möchte. Ich denke aber, dass bei seiner ablehnenden Haltung eine gute Portion Verträngungspotential eine Rolle spielt...

    Morgen lässt er (hoffentlich) das große Blutbild von seinem Hausarzt machen, nachmittags hat er einen Termin zur CT Besprechung bei dem Chirurgen, der das CT veranlasst hat...

    Ich bin schon ziemlich beunruhigt, vor allem, wenn ich sehe, wie schlecht es ihm allgemein auch geht...

    Liebe Grüße
    Suse

  10. #20
    Helmut.2 Gast
    Hallo Suse,
    gut so, vielleicht solltest Du (wir) deinen Mann nicht allzu sehr drängeln!

    > Morgen lässt er (hoffentlich) das große Blutbild von seinem Hausarzt machen, nachmittags hat er einen Termin zur CT Besprechung bei dem Chirurgen, der das CT veranlasst hat...<

    Gut Glück
    Helmut

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