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Thema: Erneuter PSA-Anstieg nach RPE

  1. #281
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    Hallo Achim, Hallo zusammen,
    vielen Dank für Info. Ich habe das bislang noch nicht in Anspruch genommen. Meine Situation sieht so aus, dass ich derzeit in Altersteilzeit bin an deren Ende der Übergang in die Rente mit 63 steht, ( langjährige Beschäftigung 35 Jahre). Das wird dann im Juli 2019 sein. Dies bringt eine Reduzierung der Rente um 10,2 %.

    Wenn ich nun die Schwerbehinderung bekomme sollte sich das auf die Abzüge auswirken d.h. die Abzüge sollten sich reduzieren. Wenn ich die Schwerbehinderung vor schon gehabt hätte hätte ich zum 1.07.2017 in Rente gehen können mit 10,2 % Abzügen. Wenn ich nun erst 1.7.2019 mit Schwerbehinderung in Rente gehe sollten sich die Abzüge nach meine Rechung auf 3% reduzieren ( meine Auslegung).

    wie lange dauert die Bewilligung des Antrags?

    wo ist der Unterschied ob ich den Schwerbehinderung ab Antragstellung oder zu einem vorherigen Zeitpunkt stelle.

    viele Grüße
    Wolfgang

  2. #282
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    Hallo Wolfgang,
    mir wurde gesagt, wenn die Diagnose der Krankheit, welche zur Schwerbehinderung führt, vor dem Rentenantrag gestellt wurde, könne man ohne Abschlag mit 63 in Rente gehen; natürlich bezieht sich der Abschlag nur auf die bis 63 erworbenen Ansprüche. Ich habe im Februar 2017 den Rentenantrag gestellt, Diagnose im April :-(( Frage einfach bei der Zweigstelle der Rentenversicherung, die sind sehr freundlich und geben die richtige Auskunft.
    Liebe Grüße, Hermann

    Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann
    und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

    https://de.myprostate.eu/?req=user&id=896

  3. #283
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    Hallo Hermann,
    vielen Dank für Deinen Hinweis. Dein Beispiel zeigt, dass wenn die Schwerbehinderung nach dem Einreichen des Rentenantrags festgestellt wird auch keine Reduzierung der Abzüge zu erreichen ist.

    viele
    Grüße
    Wolfgang

  4. #284
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    Hallo Wolfgang,

    wenn ich das richtig sehe, wirst du im Juli 2019 63 Jahre alt, bist also im Juli 1956 geboren (wie ich).

    Die Regelaltersgrenze beginnt dann mit 65 Jahren und 10 Monaten, das wäre im Mai 2022.
    Eine Schwerbehindertenrente ohne Abschläge würdest du 2 Jahre vorher erhalten, also im Mai 2020.
    Für jeden Monat eher gibt es 0,3% Abschlag, das wären im Juli 2019 3%.
    Das ist natürlich wesentlich besser als die 10,2% bei der Rente für langjährig Versicherte.
    Wichtig ist, dass die Schwerbehinderung bei Beginn der Rente vorliegt. Sie muss mindestens Grad 50 haben (bekommen PCa-Patienten immer).
    Ich würde deshalb jetzt die Feststellung der Schwerbehinderung beantragen, denn das kann ein paar Monate dauern bis zur Bewilligung.
    Und die Rente sollte auch 3-4 Monate vor Rentenbeginn beantragt werden.

    Weitere Infos zB hier: https://www.deutsche-rentenversicher..._menschen.html

    Gruß
    Detlef

  5. #285
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    Hallo Wolfgang,
    nicht verwechseln: Die Krankheit, welche zur Schwerbehinderung führt, muss vor dem Rentenantrag festgestellt worden sein. Das heißt für alle übrigen, die noch keinen Rentenantrag gestellt haben, sich spätestens ein halbes Jahr vorher gründlich untersuchen zu lassen. Mein Antrag auf Schwerbehinderung wurde erst im April 2018 bewilligt, aber ich bekam damit schon für 2017 einen Steuerfreibetrag, gilt also scheinbar rückwirkend. Auf jeden Fall sich bei der Rentenversicherung beraten lassen, da erfährt man online wo die nächste Zweigstelle ist, kann Termine machen und erfährt, welche Unterlagen man mitbringen soll. Wer im Lauf seiner Berufstätigkeit schon mal einen Antrag auf Kontenklärung gemacht hat, muss außer dem letzten "Kontoauszug" und dem Personalausweis so gut wie nichts mitbringen.
    Liebe Grüße, Hermann

    Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann
    und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

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  6. #286
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    Hallo zusammen,
    meine Fahrplan sieht nun so aus, dass ich in Kürze den Antrag auf Schwerbehinderung stelle, Formular habe ich auch mit dem Urologen habe ich gesprochen. Den Hausarszt werde ich noch informieren. Den Rentenantrag stelle ich 3 Monate vor her als Ende März. Ich hoffe die Schwerbehinderunh ist da dann schon erteilt.

    Bzgl. Der Rentenberatung habe ich auch schon die Kontaktdaten.

    @ Hermann, vielen Dank für den Hinweis, die Krankheit die zur Schwerbehinderung führt ist bei mir natürliche schon vor langer Zeit diagnostiziert worden.

    Gruss
    Wolfgang

  7. #287
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    Hallo Wolfgang, bloß kein Risiko eingehen! Dafür ist das zu wichtig. Bei Beamten zB muss die Schwerbehinderung vor Pensionseintritt FESTGESTELLT also bewilligt worden sein. Ob die Krankheit vorher schon da war, spielt überhaupt keine Rolle. Vermutlich ist es bei Dir auch nicht anders. Ich bin auf die Antwort gespannt (die ich mir schriftlich geben lassen würde). Die Bearbeitung meines Antrags hat in Köln fast 5 Monate gedauert (nachdem ich ein nicht mehr ganz nettes Schreiben zugeschickt hatte).
    Gruß Achim

  8. #288
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    Hallo zusammen,
    folgenden Brief hatte ich 7 Jahre nach meiner Diagnose an die Rentenversicherungsanstalt geschrieben und ohne weitere Korrespondenz die gewünschte Nachzahlung erhalten. Wichtig scheint mir auch der Verweis auf das (hier markierte) Urteil.
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am 15.7.2007 hatte ich einen Antrag auf Versichertenrente gestellt und bewilligt bekommen.
    Es handelte sich um eine frühzeitige Altersrente mit entsprechenden Abschlägen. Ich hatte damals
    „Altersrente wegen Arbeitslosigkeit“ angegeben.

    Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits an Prostatakrebs erkrankt (PSA Mai 2007 bei 48,39 ng/ml; endgültige Bestätigung durch Pathologie am 13.7.2007) und habe seitdem als Hochrisikopatient palliativ bis heute eine Hormonentzugstherapie erhalten.

    Nicht bekannt war mir zu diesem Zeitpunkt, dass ich damit zur Kategorie der Schwerbehinderten gehöre und einen Antrag als Schwerbehinderter hätte stellen können. Vor allem war mir nicht bekannt, dass ich damit mit weniger Abschlägen bei der Rente rechnen durfte.

    In Unkenntnis der Sachlage habe ich also seit nahezu 7 Jahren eine niedrigere Rente erhalten als mir zugestanden hätte.

    Ich hatte nun beim Versorgungsamt einen Antrag auf Schwerbehindertenausweis mit Rückdatierung gestellt, das diesem Antrag mit heutigem Bescheid stattgegeben hat.

    Ich rechne nun mit einer nachträglichen Korrektur meines Rentenbescheides und einer Nachzahlung. Ich beziehe mich dabei auf ein Gerichtsurteil ähnlichen Sachverhalts (BSG, Urteil vom 29. 11. 2007 - B 13 R 44/07 R), zu dem ich einer Erläuterung entnehme:
    Für eine Anerkennung als schwerbehinderter Mensch im Sinne des Gesetzes kommt es nicht auf den Zeitpunkt der Feststellung an. Es reicht aus, wenn eine Schwerbehinderung zu Beginn der Rente objektiv vorlag und dies nachträglich rückwirkend festgestellt wird.

    Ich bitte um Prüfung und Neuberechnung. Meine Schwerbehindertenbescheinigung liegt anbei. Entschuldigen Sie die nachträglichen Unannehmlichkeiten. Für Ihre Bemühungen vielen Dank.

    Mit freundlichem Gruß
    Grüße
    Hartmut

    Meine PK-Geschichte im Überblick: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=74

  9. #289
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    Hallo Hartmut, Hallo Achim,
    vielen Dank für die Information vorallem auch für die Quelle des Urteils. Ich habe nun am 17.12. einen Termin bei der Rentenberatung.

    Ich werde dann natürlich beim Antrag für die Schwerbehinderung den Zeitpunkt der Diagnose angeben und nicht den Zeitpunkt der Antragstellung.

    Viele Grüße
    wolfgang

  10. #290
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    Hallo zusammen,
    bzgl. der Schwerbehinderung habe ich diese nun anerkannt bekommen. Das Amt hat akribisch den PSA-Verlauf zurückverfolgt bis zur Diagnose und die Zeiten währende der Heilbewährung nach der Op ausgewiesen. Nicht mit 50% bewertet ist die Zeit nach der Bestrahlung. Auch hier hätte aus meiner Sicht eine Heilbewährung angesetzt werden müssen.

    Es wurden nun eine Schwerbehinderung von 50 % ab Dezember 2017 festgelegt. Damit werde ich in der nächsten Woche zur Rentenberatung gehen

    Bzgl des PSA-Verlauf ist das leider nun dynamischer geworden der PSA liegt bei 0,32. Die Verdopplungszeit hat sich von 1,4 auf 0,6 Jahre reduziert. Ich sterbe nun eine PSMA an um zusehen wo PSA produziert wird.

    Viele Grüße
    Wolfgang

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