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Thema: Erneuter PSA-Anstieg nach RPE

  1. #221
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    also grundsätzlich überlebt der Highlander doch alle oder ?? obwohl ich ja auch schon mit 43 betroffen und nicht nur bedroht war vom Onkel Prostatakrebs, fürchte ich doch momentan eher den Gänsebraten dank Spertel :-)) Vom Wickeltisch bin ich allerdings einige Male gefallen, sonst würde ich nicht immer noch in Hannover ins Stadion rennen... also warte erstmal ab Freund der Highlands was herauskommt bei deinen weiteren Untersuchungen. Mein PSA war doch erheblich höher und trotzdem nicht von der aggressiven Sorte. Noch ist ja nichts passiert..
    Hut ab vor Roland, Wolfgang, Konrad und dem Weltreisenden Reinhard, wie ihr relativ entspannt mit euren Fakten umgeht und immer noch mit Humor und Ratschlägen wesentlich gesünderen mit Rat und Tat zur Seite steht.
    Frohe Weihnachten und guten Rutsch
    Gruß
    Rembert

  2. #222
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    Ja aber auch bei euch beiden steigt der blöde PSA doch wieder.Tut mir leid!!!
    ja dass die anderen mit einem wesentlich schwerern Verlauf als ich ich bis jetzt habe , immer noch solche Geduld haben und auch Ratschläge an jemanden wie mich geben der sich reinsteigert , finde ich bewunderswert und toll!

  3. #223
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    Na ja, werter rembert, so entspannt wie ich erscheine bin ich eigentlich nicht.

    Zwar ist die Anspannung der früheren Jahre gewichen, aber komplett aus dem Kopf verschwinden wird´s wohl nie. Die Tage vor der nächsten Messung sind immer nicht ganz schön, aber das Wissen um die Möglichkeiten, die im Fall der Fälle noch bestehen, beruhigt.

    Zudem existiert ja dieses Forum, das einem das Gefühl gibt, mit dieser Angelegenheit nicht alleine zu sein, wenn man Hilfe und Erklärungen benötigt.

    Ich versuche, jetzt und in der Vergangenheit, mein Umfeld mit dieser Angelegenheit nicht zu belasten und habe immer versucht, meine Angelegenheit selbst zu klären. Ich helfe lieber, als das ich mir helfen lasse.

    Seit frühester Kindheit gehört der Film "12 Uhr mittags" zu meinen Lieblingsfilmen; wer diesen Film verstanden hat, der kommt auch durch´s Leben, so mein Motto.

    Kollege *highlander*, so meine ich mich zu erinnern, ist ein Freund feucht-fröhlicher Bierrunden (von 6-7 Bieren war die Rede); zudem schmücken 15kg Übergewicht (wahrscheinlich sind´s eher 20 kg) seine zarten Hüften.

    Dieser "Lifestyle" birgt deutlich mehr Risiken frühzeitig Post vom Maulwurf zu bekommen, als die Gefahr in den nächsten 15 Jahren an Prostatakrebs zu versterben, zumal nicht einmal feststeht, ob er in Kürze zu den Betroffenen zählt.

    Man nennt dies irrationale Risikowahrnehmung, übrigens ein sehr verbreitetes Phänomen.

    Ängste, Sorgen und Mißtrauen waren bei mir immer äußerst hifreiche Wegbegleiter, haben mich diese Untugenden meist davon abgehalten, Dummheiten zu begehen oder vermeintlich unbedeutende Dinge auf die leichte Schulter zu nehmen. Dies sollte aber nicht den Blick für die Realität vernebeln.

    Es besteht meinerseits zwar eine familiäre Vorbelastung, meinen ersten PSA-Wert wußte ich aber schon vor der Diagnose meines Vaters.
    Ich habe mich schon vor 25 Jahren in der Halbzeit bei Hertha-Heimspielen im Olympiastadion gwundert, warum die älteren Herren beim Pinkeln immer so verkrampfte und ängstliche Gesichter gemacht haben und ihr "Geschäft" immer so lange gedauert hat.

    Ich habe nach Recherchen im Internet dann entschieden, dieser Sache mit 40 auf den Grund zu gehen....weil ich eben so ein Schisser bin))). Ich glaube, dass dies richtig war.

    Ängste, bei mir auch immer noch diese Flugangst, kann man nur bekämpfen, in dem man sich diesen stellt; da hilft auch kein Psychotherapeut, die meist selbst nicht ganz rund laufen.

    Und nun, lieber rembert, schau auf Platz -3- der Tabelle; das macht ja soooooo glücklich !


    Liebe Grüße und ein frohes Weihnachtsfest !

  4. #224
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    Wenn man so liest und hört was in Berlin alles schief läuft, kann man dich verstehen: Hertha BSC, wenigstens ein Lichtblick im dunklen Chaos, natürlich macht euch das soooooo glücklich. :-))

    Alles Gute weiterhin und auf in die Feiertage!

  5. #225
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    Hallo zusammen,
    es ist ja hier noch etwas weitergegangen nach dem ich meinen letzten Werte (12.2015 PSA= 0,2) hier mitgeteilt habe. Ich habe tatsächliche geschafft einen großen Abstand zugewinnen.
    Nun habe ich am 24.11.2016 wieder eine Messung machen lassen der Wert liegt bei 0,727 das ist nicht gut, stürzt mich aber auch nicht in Ängste.
    Was bleibt zu tun, nun es bleibt wohl nur abwarten bis die Werte so sind, dass die Analytik auch was nachweisen kann. Das wird dann wohl so bei 2,0 ng/ml liegen,oder gibt es da einen neuen Stand?.
    Das wird dann bei linearem Anstieg in 2,5 Jahren wohl soweit sein.

    Mein Urologe sprach von einem Einstiege in die Hormontherapie bei 5 mg/ml, das wäre bei linearem Anstieg dann in 7Jahren soweit. Wie ist denn bzgl. des Beginns der Hormontherapie der neuste Stand.



    Gruß
    Wolfgang

  6. #226
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    Hallo Wolfgang,

    deine gelassenen Haltung gegenüber dem PSA Anstieg ist
    wohl richtig und nützt der Lebensqualität. Man sollte dabei aber
    die Entwicklung richtig im Auge behalten, damit man den
    Einstieg in weitere Massnahmen nicht verpasst.

    Ob deine Annahme eines linearen weiteren Anstiegs gerechtfertigt ist, möchte ich dich bitte noch
    mal zu überprüfen: du hattest in der vorherigen Messperiode
    von 12/2014 bis 12/2015 ungefähr eine Verdopplung, in der
    jetzt aktuellen Periode von 12/2015 bis 11/2016 (also weniger als ein Jahr)
    eine Steigerung um den Faktor 3,6. Auch die Grafik deines Verlauf
    legt eher einen exponentiellen Anstieg nahe.

    Ich will dich damit nicht beunruhigen, sondern nur darauf hinweisen, dass
    du vielleicht ein kürzeres Messintervall als 1 Jahr wählen solltest.

    Trotzdem weiterhin alles Gute
    Gruß
    Roland
    Meine Werte grafisch bei myprostate: hier
    PSA Verlauf unter Metabloc und Metformin: hier #253

  7. #227
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    Hallo Wolfgang,
    ich sehe das genauso wie Roland.
    Du hattest zuletzt eine Verdopplungszeit von etwas über 6 Monaten. Wenn sich das so fortsetzt, bist du in einem halben Jahr bei ca. 1,45 und in einem Jahr schon bei 2,9.
    Mach einfach Mitte 2017 den nächsten PSA-Test und entscheide dann weiter.
    Alles Gute!
    Detlef

  8. #228
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    Die Frage wann man mit einer Hormontherapie beginnen sollte wurde hier im Forum kürzlich sehr kontrovers diskutiert. Trotz einer neu erschienen Studie gehen die Meinungen sehr auseinander. Wobei ich zu der Gruppe gehöre, die einen sehr frühzeitigen Beginn der Hormontherapie nicht für richtig halten.

    Georg

  9. #229
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    Hallo zusammen,
    vielen Dank für die Rückmeldung.
    Ich gehe nicht von einem linearen Anstieg. Ich hab auch vor die jetzt eine vierteljährliche Kontrolle zu machen.
    Wenn ich das hochrechne sieht das wie folgt aus

    Verdopplungszeit in Monaten 8,88267976
    PSA Wert Datum
    0,727 24. Nov. 16
    1,454 17. Aug. 17
    2,908 10. Mai. 18
    5,816 1. Feb. 19
    11,632 25. Okt. 19
    23,264 18. Jul. 20
    46,528 10. Apr. 21

    Nach dieser Rechnung würde ich dann Ende 2017 bei 2,0ng/ml liegen was dann der Anlass zu weiterer Analytik ist. Aber welche Erkenntnisse kann das Ergebnis bringen. Ein oder mehrere Lymphknoten oder Konchenmetastasen mit der Chance wenige einzelnen Lymphknoten oder Knochenmetastasen gezielt an zu gehen.


    Gruß
    Wolfgang

  10. #230
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    Warten

    Zitat Zitat von wowinke Beitrag anzeigen
    Nach dieser Rechnung würde ich dann Ende 2017 bei 2,0ng/ml liegen was dann der Anlass zu weiterer Analytik ist. Aber welche Erkenntnisse kann das Ergebnis bringen. Ein oder mehrere Lymphknoten oder Konchenmetastasen mit der Chance wenige einzelnen Lymphknoten oder Knochenmetastasen gezielt an zu gehen.
    Hallo Wolfgang,

    so ähnlich habe ich es gemacht. Schau Dir doch einmal mein Profil an. Mein Ziel war und ist es, so spät wie möglich mit einer Hormontherapie zu beginnen. Wenn überhaupt nötig. Nach der Bestrahlung der Prostataloge habe ich gewartet bis der PSA Wert > 2 war. Dann PSMA/CT. Befund: eine Rippenmetastase. Die Postataloge erscheint frei. Ergebnis: Die Metastase wurde erfolgreich mit CyberKnife bestrahlt. Die Erstbestrahlung a.V. war ebenso erfolgreich. Der PSA Anstieg war auf die Aktivität der Metastase zurückzuführen. So jedenfalls interpretiere ich den Verlauf des PSA.
    Gegen so mancher ganz anders lautender Therapieempfehlung bin ich froh gewartet zu haben. Ich setze (wünsche mir) eine Oligo-Metastasierung deren Behandlung eine kurative sein kann.
    Wächst mein Gast erneut und macht er keine Beschwerden warte ich bis PSA 10 oder gar bis 20. So die Empfehlung eines Experten dem ich vertraue.

    Grüße von Berhard

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