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Thema: PSA steigt wieder... ein jahr nach op

  1. #301
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    Zitat Zitat von spertel Beitrag anzeigen
    Ich habe mich bei nahezu identischen Wert bewußt mit dem Risiko der Übertherapie bestrahlen lassen;...
    ...Ein PSMA/PET-CT würde ich nicht machen lassen, a) weil die Wahrscheinlichkeit für ein Lokalrezidiv sehr hoch ist und b) weil im vorgeschlagenen Bereich von 0,2 ng/ml mit hoher Wahrscheinlichkeit wenig zu sehen sein dürfte.
    Vor dem Risiko der Übertherapie würde ich zunächst das Risiko der Überdiagnostik eingehen und ein PSMA PET/CT machen lassen, denn das hat auch unter 0,5 therapeutische Konsequenzen; siehe dazu
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...733#post113733

  2. #302
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    Ich hab meine Bestrahlung bei 0,2 machen lassen und überhaupt keine Nebenwirkung. Das schlimmste war das ich 35 Mal ins Krankenhaus fahren musste.

  3. #303
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    Hallo Rembert,
    da wir im gleichen Jahr, in gleicher Klinik operiert wurden macht mich dein Verlauf nachdenklich.
    Nur liegen ist natürlich für dein Herz/Kreislaufsystem und die Muskulatur nicht gut.
    Bei Autoimmunkrankheiten soll ärztl.überwachtes Fasten gute Erfolge erzielen- würde ich an deiner Stelle ausprobieren.
    Um deine Stimmungslage zu verbessern würde ich auch einen guten Psychiater hinzuziehen.
    Gibt es Dinge die dir Freude bereiten - tue sie.
    Viele Grüße, ich drücke dir beide Daumen
    Skipper

  4. #304
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    Hallo,
    das Thema Psychoonkologie wurde vor einiger Zeit in onko.tv mit Prof Heidenreich diskutiert.
    Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  5. #305
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    Cfs/Me hat nichts mit der Psyche am Hut. Das ist eine rein körperliche Erkrankung, die bei mir Nachwirkung eines Pfeifferschen Drüsenfiebers ist.
    Alles an Betätigung und Aktivierung verschlechtert leider die Symptomatik massiv und kann zu vollständiger Bettlägerigkeit führen.
    Leider ist das in Deutschland sehr unbekannt und viele werden deswegen vollkommen falsch behandelt.
    Die Charité in Berlin hat da die meisten Erfahrungen und da habe ich meine Diagnose erhalten.
    Also wer langeweile hat..mal schlau lesen.
    Viele mit Krebs und dieser Erkrankung werden fälschlicherweise wie Fatigue behandelt und damit komplett ruiniert.
    Danke für eure Wünsche und Gedanken...
    Skipper, es muss doch auch mal einer Glück haben ;-) ich freue mich über deinen Verlauf.

  6. #306
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    Mir fällt auf, Rembert, dass Du bei erhöhten PSA-Werte diese im Forum postest, bei Rückgängen aber nichts tust. Ist ja auch verständlich.
    Den allgemein schlechten Zustand infolge Pfeifferschen Drüsenfiebers würde ich eher als Indiz werten, Bestrahlung aufzuschieben (auf jeden Fall über 0,1 hinaus :-) ich hatte auch mal 0,12 als Interventionsempfehlung in Erinnerung, aber diese Zahlen beziehen sich wohl immer auf schnellen Wiederanstieg binnen 1-3 Jahren post-OP).

    Andere Frage: Sind bildgebende Untersuchungen in der Prostataloge gemacht worden ( (welches?) MRT, Sonographie) und es sind keinerlei Auffälligkeiten zu sehen gewesen? Bei mir ist nach Bildgebung etwas laut Biopsie "gesundes" Prostatagewebe gefunden worden, das einen ähnlichen PSA-Anstieg bewirkte (in 10 Jahren post OP auf 0,08/0,09). Ich denke über fokale HIFU nach, falls sich Trend fortsetzt. Ist aber bei Dir im Fall räumlich unbestimmter Herkunft des PSA sicherlich keine Option.

    Zitat: "das ist eine mittlere PSA-Verdoppelungszeit von 3,9 Jahren zwischen April 2015 und Februar 2019, aber nur noch 0,82 Jahren zwischen Oktober 2018 und heute" ... Aus zwei Werten würde ich noch keine Versopplungszeit berechnen, zumal bei schon vorherigen Schwanungen und höheren Absolutwerten, wie hier vor Oktober 2018.
    Geändert von Joachim_Bln (22.10.2019 um 15:06 Uhr) Grund: Sind lokolisierbare Reste erkennbar?
    Eine Amputation ist keine Heilung,
    kann aber das kleinere Übel sein.

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