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Thema: Impfstoff gegen Prostatakrebs

  1. #1
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    Impfstoff gegen Prostatakrebs

    Liebe Forumsmitglieder,
    vor etwa 14 Tagen habe ich einen Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung gelesen, in dem von einem Impfstoff gegen Prostatakrebs die Rede ist bzw. es neue erfolgversprechende Forschungen gibt.
    Nachfolgend der genaue Text:
    Zitat:

    KOMPAKT
    Neuer Impfstoff bei Prostatatumoren
    dapd ROCHESTER/LEEDS.*Mit einem neuartigen Impfstoff ist es US-ameri*kanischen und britischen Medizinern jetzt im Tier*versuch gelungen, Prosta*tatumore vollständig zu zerstören. Dazu setzten sie gentechnisch veränderte Viren ein, die bei Mäusen eine ungewöhnlich starke Immunreaktion gegen die Krebszellen auslösten. Ge*sundes Gewebe blieb völlig verschont, starke Neben*wirkungen gab es nicht. Solche Impfviren könnten auch bei anderen Krebs*arten eingesetzt werden, etwa um den Erfolg einer Chemotherapie zu verbes*sern, schreiben die For*scher im Fachjournal "Na*ture Medicine". Bisher hatte man immer einzelne, besonders geeignete Antigene als Impfstoff eingesetzt.

    Hat Jemand darüber weitere und aktuelle Informationen?
    Wolfgang
    Wolfgang aus Osnabrück

  2. #2
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    Hallo Wolfgang,

    diese Versuche wurden offensichtlich an Mäusen gemacht. Bis zum Einsatz beim Menschen ist es dann immer noch ein weiter Weg, wenn es dort überhaupt genauso funktioniert.

    Ralf

  3. #3
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    Hallo Wolfgang
    hier steht mehr: Nature Medicine online
    Wolfhard
    www.prostata-sh.info

  4. #4
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    Zitat Zitat von RalfDm Beitrag anzeigen
    Hallo Wolfgang,

    diese Versuche wurden offensichtlich an Mäusen gemacht. Bis zum Einsatz beim Menschen ist es dann immer noch ein weiter Weg, wenn es dort überhaupt genauso funktioniert.

    Ralf
    Hallo Ralf-Rainer,
    du hast natürlich völlig Recht, allerdings weißt du aus deiner jahrelangen Erfahrung in der Spitze des BPS, dass es viele Betroffene gibt, die einfach nur mal gelegentlich ein wenig Hoffnung brauchen, wohlwissend, dass sie selbst wohl den Durchbruch bei der Heilung der Krankheit nicht mehr erleben werden.
    Auch ich gehe davon aus, dass die jetzt von mir beschriebenen Versuche wohl frühestens in 10 Jahren beim Menschen Anwendung finden. Man wird halt in der SHG darauf angesprochen und möchte gern weitere Auskünfte geben können. Deshalb auch ein Dankeschön an Wolfhard.
    Gruß Wolfgang
    Wolfgang aus Osnabrück

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