Seite 130 von 142 ErsteErste ... 3080120128129130131132140 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.291 bis 1.300 von 1411

Thema: Nach RPE und Androgenblokade steigt PSA

  1. #1291
    Registriert seit
    14.05.2016
    Beiträge
    20
    Lieber Konrad
    Ich hoffe, dass die angekündigte Bise Dir etwas Erleichterung verschafft und der anstehende Versuchskaninchen-Ausflug nach Heidelberg den grösstmöglichen Erfolg!
    Warum eigentlich hinken die Schweizer so sehr hinterher? Wenn man Lu177 googelt, stösst man auf zig deutsche Kliniken...Aber als mein Partner seinen Onkologen darauf angesprochen hat, war die Reaktion nicht begeistert. Gut, momentan liegt das für meinen Partner noch in (hiffentlich) weiter Zukunft. Aber er nutzt die Ruhepause, die ihm Zytiga verschafft, sich zu informieren und auch seinen Ärzten bezüglich Unterstützung eines selbst gewählten Therapieweges etwas auf den Zahn zu fühlen.....gerade fragen wir uns, ob er sich nicht doch einmal nach anderen Adressen umschauen sollte. Aber wo?

    Kennst Du die Studie einet Frau Dr. Bluemlein (schöner Name....) azs Würzburg? Ea geht darin um einen Einsatz des PSMA Pet bei niedrigem PSA und anschliessende Radiotherapien, mit dem Ziel die Tumorlast zu reduzieren bzw entstehende Metastasen so früh wie mlglich gezielt mit Bestrahlung zu vernichten. Soweir das noch möglich ist eben.....

    Ich wünsche Dir alles Gute!

  2. #1292
    Registriert seit
    07.06.2011
    Ort
    CH 90... Appenzellerland
    Beiträge
    4.401
    Liebe Biene

    Onkologen wissen im Allgemeinen sehr wenig über Prostatakrebs.
    Der wird von den Urologen behandelt, bis auch die ratlos sind.
    Dann schickt man die Patienten ins Spital zum spezialisierten
    Uro-Onkologen. So ein Dorfonkologe hat daher damit keine Erfahrung.

    Mindestens seit die am KSSG 2016 meine spektakulären Erfolge zunächst
    mit 90Yttrium-PSMA sahen und dann mit dem verbreiteten 177Lutetium-
    PSMA will man das auch hier. Aber dann gehen die Patienten von der
    Onkologie verloren an die Nuklearmedizin. Nicht in jedem Spital wird
    das goutiert.

    Bei den Nuklearbehörden in Bern haben die es fertiggebracht, selbst das
    68Gallium-PSMA für's PET um drei Jahre zu verzögern, bis es endlich in Zürich
    hergestellt werden durfte, und erst seit letztem Jahr darf man es jeweils
    frühmorgens aus Freiburg/Breisgau importieren nach St. Gallen.
    177Lu wird es noch viel schwerer haben, natürlich auch, weil die
    Kliniken für Nuklearmedizin schon jetzt ohne Prostatapatienten voll
    ausgelastet sind und eine neue Station viel Geld kostet, u.A. wegen der
    Kanalisationsführung über einen Abklingtank, Abschirmungen etc.
    Spar mir technische Details.
    In Australien dürfen die Patienten nach der 177Lu-Injektion einfach heim ...

    Das wird bei uns wohl erst kommen, wenn Novartis und Roche ihre Studien
    starten. Deren Pipeline sieht aber schon jetzt alt aus, im Vergleich zu den
    Innovationen aus Heidelberg.


    Was Frau Dr. Blümlein studiert, mach ich schon seit Jahren, zuletzt vor
    etwa zwei Monaten:
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...585#post106585

    Wie es dann weiterging im Mai, sieht man hier:
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...256#post107256
    Das ist zuviel aufs mal, nun braucht es eine systemische Therapie.
    Die Chemo mit Docetaxel hab ich mit geringem Erfolg und heftigen NW
    gleich wieder beendet, und nun geht es wieder ins Ausland, wo das 177Lutetium
    mittlerweile auf den dreifachen Preis aufgeschlagen hat.
    Das kann sich nicht Jeder leisten, denn die KK darf keine geplanten Therapien
    im Ausland bezahlen.

    Nach dem folgenden Nadir wird es wieder ein PET geben und vielleicht auch Bestrahlungen
    von Metastasen, die nicht so gut ansprechen auf 177Lu. Beliebig oft geht dieses JoJo
    nicht mehr, mein Blut wird immer lausiger und 10 Metastasen in der Leber brächte
    kein CyberKnife weg, ohne zugleich die Leber zu zerstören.
    Doch die brauch in noch ein Zeitchen.


    Carpe diem!
    Konrad
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  3. #1293
    Registriert seit
    14.05.2016
    Beiträge
    20
    Nun ja, ein Dorfonkologe ist es dann auch nicht......Mein Partner war nach der OP und der anschliessenden Bestrahlung eigentlich ausschliesslich bei einem Radiologen in Behandlung und zwar an einem der beiden grossen Häuser in Bern....der hat nun einen auf Prostatakrebs soezialisierten Onkologen hinzu gezogen, als die Therapie mit Zytiga anstand.
    Ersterer favorisiert natürlich Radiotherapien, wann immer möglich.....zu ihm ist das Vertrauen gross. Was eben den Onkologen betrifft, sind wir unsicher....
    Und mein Partner ist bisher genau in der Situation, in der die Erkenntnisse aus Würzburg relevant sind....

    Aber die Uneinigkeit mit dem Onkologen beginnt schon bei der Frage: ab welchem PSA Wert macht ein PSMA Pet Sinn. Er denkt ab 5 aufwärts.....
    Momentan noch nicht relevant, aber der Tag wird kommen....Wohin dann? Einen Arzt suchen, der den PSMA Therapien inkl früher Diagnostik offener gegenübersteht?
    Ich missbrauche Dein Thema gerade etwas für Fragen, die für Dich persönlich eher vor einiger Zeit relevant waren....entschuldige.....aber vielleicht kennst Du eine gute Adresse, mindestens für eine Zweitmeinung, Bern, Zürich, Basel.....ist ja alles erreichbar.

    Und ja, die Krankenkasse und die Behandlungen im Ausland......mein Partner hat das Glück einer Versicherung, die für ihn noch als Expat in der CH abgeschlossen wurde und die verordnete Therapien im Ausland zahlt....und er könnte die Kosten auch selbst tragen. Eigentlich schlimm wenn auch nicht überraschend, dass die bestmögliche Therapie doch am Geldbeutel hängt.....

    LG

  4. #1294
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.230
    Euer Onkologe orientiert sich mit dem PSA Wert von 5 am Cholin PET/CT. Ihr könntet ihm ein paar Studien zum PSMA PET/CT zusenden.

  5. #1295
    Registriert seit
    07.06.2011
    Ort
    CH 90... Appenzellerland
    Beiträge
    4.401
    Es ist offensichtlich, dass auch ein PSMA-PET mehr zeigt bei höherem PSA-Wert.
    Unter 1.5ng/ml halte ich den Versuch, was zu sehen für äusserst fraglich,
    aber 5ng/ml abzuwarten ist wohl unnötig.
    Eines der ersten PSMA-PETs überhaupt ist in [1] zu sehen. Das war mit weniger
    als 5ng/ml, und es bestehen nicht die geringsten Zweifel, dass man 'was' sieht.

    In Bern ist der Strahlemann meines Vertrauens Prof. Aebersold am Inselspital,
    der zudem über einen Maschinenpark verfügt, der weltweit seinesgleichen sucht.

    Nach dem Abgang der Professorin meines Vertrauens von St. Gallen nach
    Manchester fällt es mir schwer, einen Uro-Onkologen in CH zu empfehlen.
    Die nachfolgenden Worte hab ich wieder gestrichen. Sie hülfen Dir nicht.

    Konrad



    Aber was Anderes, liebe Biene:
    Wenn Du Rat bekommen möchtest, schreib doch bitte ein Profil hier im Forum,
    oder noch besser auf myprostate.eu, dass man vor dem Antworten weiss,
    worum es gehe.
    Und stell deine Fragen dort, wo Du die Antworten zusammenhalten kannst:
    In einem eigenen Thema.
    Danke

    Hvielemi


    Übrigens:
    'LG' kommen bei mir nicht an.
    Man kann diese beiden vielleicht gemeinten Worte ruhig ausschreiben,
    wenn man hinterher sorgfältige eine Antwort erwartet.
    LG?
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  6. #1296
    Registriert seit
    08.03.2008
    Ort
    Südwestbaden
    Beiträge
    33
    HAllo, zusammen,
    mein MAnn ist bei Dr.Templeton am Claraspital in BAsel in Behandlung, den Du, Konrad, empfohlen hattest. Er ist von Prof. Gillesen ausgebildet, also in der Uroonkologie erfahren. Er steht mit ihr im Kontakt und tauscht sich mit ihr aus bei schwierigen Situationen, die man besser diskutiert als einsam zu entscheiden. Er ist empathisch und zugewandt, sehr überlegt und sympathisch. Hat auch ein enges Netzwerk ins Inselspital zu Prof. Aebersold. Ebenso zu Radioligandentherapien in Deutschland.
    Fazit, man ist bei ihm in sehr guten Händen.
    Der Nuklearmediziner im Claraspital kommt aus Freiburg, wo RLT gemacht wird und hat dorthin beste Beziehungen, sodass auch von dieser Seite nicht gemauert wird.
    Vielleicht ist dies für Eure Entscheidung eine Hilfe, liebe Biene.
    Schön GRüsse
    Gabriele

  7. #1297
    Registriert seit
    07.06.2011
    Ort
    CH 90... Appenzellerland
    Beiträge
    4.401
    Danke, Gabriele,
    an Dr. Templeton hatte ich bei meinem letzten Beitrag nicht gedacht.
    Den hab ich sehr geschätzt, als er noch am KSSG war.

    Konrad


    @Biene:
    Das PSMA-PET von 2012 ist nicht in Anhang [1], sondern in [4] zu sehen, sorry.
    PSA betrug damals 4.1ng/ml.
    Das mittlere Bild in [5] zeigt ein PET bei 1.5ng/ml. Man sieht darin - NICHTS!
    (mal abgesehen von der altbekannten Knochenmetastase in linken Femurhals).
    Aber ALLE Metastasen, die zwei Monate später bei 19ng/ml sichtbar wurden,
    waren längst angelegt.
    Ein PSMA-PET unter 2ng/ml erscheint mir daher fragwürdig.
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  8. #1298
    Registriert seit
    07.06.2011
    Ort
    CH 90... Appenzellerland
    Beiträge
    4.401

    Vorübergehender Abschied

    Die Reise zurPSMA RLT NACH HEIDELBERG uund zurück in diesem Heissen Sommer war zuviel für mich.
    Gestern früh war schluss, und ich rief 112 an man möge bitte kommen und mich irgendwie retten
    Nichts ist wie zuvor Ich bin seeehr müde
    und die arme Doris hat plötzlich eine neue schwierige Aufgabe.
    Danke Doris, dass Du das gestern gleich angepackt hast!
    Einiges ist schwierig geworden, und es wird einige Zeit dauern bis ich rehabilitiert bin
    Tja, dannmacht mal ein Zeitchen ohne mih weiter,
    Vorerst Danke euch allen

    liebe Grüsse und vielleicht bis bald in besseren Zeiten

    Konrad

  9. #1299
    Registriert seit
    06.06.2017
    Beiträge
    69
    Es macht mich traurig das zu lesen. Konrad, ich wünsche dir, dass du dich von den Strapazen bald erholst, alles Gute!

  10. #1300
    Registriert seit
    17.06.2009
    Ort
    Schweiz, Nähe Basel
    Beiträge
    190
    Lieber Konrad

    Ich wünsche Dir, dass Du bald wieder zu Kräften kommst. Ich drücke Dir beide Daumen!

    Herzliche Grüsse
    Pierrot
    Pierrots Profil und Erfahrungen findest Du hier: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=8

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •