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Thema: Nach RPE und Androgenblokade steigt PSA

  1. #1141
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    Trockenen Mundes ...

    ... und mit daher pappiger Aussprache bin ich nun im ICE nach Basel.
    Ein spontaner Miniforentreff endete für mich mit einem
    PSA-Taxidienst nach Mannheim (PSA=Peugeot-Citroën-Opel)
    wofür ich mich sehr bedanke.

    Es war wohl das letzte mal, dass ich die PSMA-Wallfahrt nach
    Heidelberg antrat, denn:

    nach kumulativ 5 Zyklen PSMA-Therapie sind die Toleranz-
    Grenzen von Tränen- und Speicheldrüsen, bald auch der Nieren
    ausgeschöpft. Mittelfristig sind daher keine elektiven PSMA-Therapien
    mehr möglich. ( ... )
    Die PSMA-RLT ist daher von unserer Seite zu beenden.
    (Auszug aus dem Arztbrief von heute)

    In der Tat, die Xerostomie (Mundtrockenheit) und auch die knappe
    Tränenbildung sind jetzt schon, 15 Stunden nach der Injektion des
    alpha-strahlenden PSMA-Actinium225 heftiger als zuvor mit den
    beta-strahlenden PSMA-Yttrium90 bzw. -Lutetium177. Und aufgrund
    der 10-tägigen Halbwertszeit von Ac225 wird das in den folgenden
    Tagen wohl noch heftiger. Mal sehen, was die Nieren dazu sagen.
    Aber viel wichtiger ist, wie der PSA-Verlauf auf das nukleare Gift
    reagiere. Da verspreche ich mir nach den bereits spektakulären
    Erfolgenmit den beta-Strahlern vom alpha-Strahler nochmal viel.

    Die weitere onkologische Betreuung sollte daher zukünftig wieder
    heimatnahe ... erfolgen.
    Naja, ich wusste ja, das das eines Tages kommen würde.
    Durch meine Verweigerung des vorgeschlagenen zweimonatigen
    Therapieschemas bin ich nicht schon nach acht Monaten an diesem
    bitteren Ende angelangt, sondern habe das auf 14 Monate dehnen
    können, ohne den geringsten Verlust. Im Gegenteil, durch die
    abflauenden Nebenwirkungen während der fast doppelt so langen
    Therapiepausen, habe ich nicht nur Zeit, sondern auch Lebensqualität
    gewonnen.

    Gucken wir also "heimatnah" bzw. am KSSG, was noch zu tun sei.

    Das Chemoschema von JürgVW (Viermal wöchentlich Docetaxel/Prednison,
    niedrig dosiert, dann Pause, bis das PSA wieder deutlich steigt),
    erscheint mir hilfreich, weil die Einzeldosis jeweils nur etwa ein Drittel
    beträgt der Normaldosis bei dreiwöchentlicher Anwendung, und weil
    damit vielleicht nach jeweils vier Wochen etwas längere Therapiepausen
    zu erreichen sein könnten.

    Immerhin, ein -etwas bitter schmeckendes- Zückerchen steht auch noch
    im Arztbrief, in der Klammer, die ich oben ausgelassen hatte:
    (in der Leitlinien-Therapie ist ggf. eine andere
    Nutzen/Risiko-Bewertung denkbar).
    Das heisst, dass kurz bevor ich bei EXIT anrufen würde, also wenn
    sonst gar nichts mehr geht, ich doch noch mal einen PSMA-Zyklus
    bekommen könnte.

    Gut zu wissen!
    Konrad
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  2. #1142
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    Guten Morgen Konrad,

    hoffentlich ist es nun nicht doch noch zu einer Steigerung der erwähnten heftigeren Nebenwirkungen durch ac225 gegenüber PSMA-Yttrium90 bzw. -Lutetium177 gekommen? Das mit den neuen Blutwerten, wie von mir voreilig erhofft, war natürlich falsch, denn die bekommst Du ja erst in der Schweiz zum wohl vereinbarten Zeitpunkt. EXIT, welch dramatische Hinwendung. Das wäre schlicht eine Katastrophe nach diesem Deinem langen Sichdagegenstellen, was das PCa anbelangt. Möge das nie eintreten.

    Herzliche Grüße

    Harald


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  3. #1143
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  4. #1144
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  5. #1145
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    Konrad hat immer noch eine Therapie gefunden mit der er den Tumor zurückgedrängt hat. Irgendwie denkt und hofft man es wird wohl so weitergehen.

    Hier ist ein Thread in einem amerikanischen Forum "Taxotere side effects" in dem Erfahrungen mit Taxotere Behandlungen und deren Nebenwirkungen beschrieben werden. Ab dem vierten Beitrag wird es informativ.

    Georg

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