Seite 2 von 142 ErsteErste 12341252102 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 1411

Thema: Nach RPE und Androgenblokade steigt PSA

  1. #11
    Registriert seit
    07.06.2011
    Ort
    CH 90... Appenzellerland
    Beiträge
    4.401
    Zitat Zitat von Hvielemi Beitrag anzeigen
    Mein Urologe operiert gerade weitere Leidensgenossen und wird zurückrufen, sobald er wieder in der Praxis ist.
    Mal sehen, wie das ganz grosse Ärzte-Karussell in Schwung kommt.
    Nun hat er angerufen. Sein Vorschlag ist, in drei Monaten wieder PSA zu messen und bei einer weiteren Erhöhung
    wieder mit der Androgenblockade weiterzufahren. Dabei hat er Firmagon erwähnt als neue Möglichkeit.
    Die Vorbereitung mit Bicalutamid zur Vermeidung des Testo-flare-ups entfällt dabei.
    Siehe auch:
    http://forum.prostatakrebs-bps.de/sh...rungsaustausch

    Strahlentherapie sieht er im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht, da unklar sei, wohin zu zielen sei (in meinen Worten).


    Hmm!?
    Ich lass das "ganz grosse Ärzte-Karussell" mal ruhen übers Wochenende.

    Hvielemi

  2. #12
    Registriert seit
    24.10.2008
    Beiträge
    2.015
    Zitat Zitat von Hvielemi Beitrag anzeigen
    Strahlentherapie sieht er im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht, da unklar sei, wohin zu zielen sei (in meinen Worten).
    Glücklicherweise weiss man nicht, wo man zielen muss. Würde man nämlich schon ein Lokalrezidiv oder sogar Metastasen sehen, wäre die ganze Sache mit deutlich weniger kurativen Chancen bzw. mit einer Palliation verbunden.

    Ich plädiere dafür, dass Sie mit einem Strahlentherapeuten sprechen.
    Der Strahlentherapeut.

    Alle Angaben sind nur Empfehlungen und basieren auf die verfügbaren Informationen. Sie ersetzen keinesfalls eine persönliche Beratung und Betreuung durch den behandelnden Arzt. Keine Arzthaftung.

  3. #13
    Registriert seit
    25.05.2006
    Ort
    Unterfranken
    Beiträge
    323
    Hallo Hvielemi,

    was soll der Schlappschwanz uns vermitteln?

    Sogar für Voyeure eine Enttäuschung.

    GeorgS


    PS. Lieber Ralf, walte Deines Amtes.
    Bei www.myProstate.eu ist meine Geschichte hier einsehbar.

  4. #14
    Registriert seit
    07.06.2011
    Ort
    CH 90... Appenzellerland
    Beiträge
    4.401
    Zitat Zitat von GeorgS Beitrag anzeigen

    was soll der Schlappschwanz uns vermitteln?
    Nun, Du kennst das selbst nicht, und ich wünsche Dir, dass es so bleibe.

    Das ist der postoperative Zustand samt Katheter 48h nach RPE.
    Ich schäme mich meines Körpers nicht.

    "der rationale Geist ein treuer Diener" zitierst Du Einstein.
    In diesem Forum herrscht eine offene Sprache zum PK und
    seinen Weiterungen. Da muss auch ein entsprechendes
    sachbezogenes Bild drinliegen.

    Es gibt nichts zu "walten".

    Hvielemi

  5. #15
    Registriert seit
    07.06.2011
    Ort
    CH 90... Appenzellerland
    Beiträge
    4.401
    Zitat Zitat von Daniel Schmidt Beitrag anzeigen
    Glücklicherweise weiss man nicht, wo man zielen muss. ...

    Ich plädiere dafür, dass Sie mit einem Strahlentherapeuten sprechen.
    Ja, das werde ich tun, denn eine ähnliche Diskussion blieb ja schon im Fall von Dieter (carterb) in einem 'Patt' stehen:
    http://forum.prostatakrebs-bps.de/sh...Therapie/page4
    aus meinem Beitrag #34:
    Zitat Zitat von [B
    Daniel Schmidt[/B]]

    ...
    Regionäre Lymphknotenmetastasen bedeuten keine palliative Situation.
    Zitat Zitat von [B
    M Schostak[/B]]... Die Hormonentzugstherapie ist dann palliativ.
    ...
    Für die leider ewige Diskussion, ob im Falle einer sicher prognostisch führenden Lymphknotenmetastasierung bei Gleason 9 und pT3b (= sehr hohes systemisches Risiko) die adj. Radiatio überhaupt therapeutisch ins Gewicht fällt, fehlen Daten aus der Strahlentherapie.



    Hmm ... ?
    Hmmm? Ja, das gilt auch heute noch.
    Ich werde mich um das zu ändern am Kantonsspital St. Gallen schlau machen,
    BEVOR ich allenfalls das "Grosse Karussell" in schwung bringe.
    Gleich am Montag werde ich anrufen, denn andernorts hab ich mal empfohlen:

    Fragen, fragen, fragen ...

    Schönes Wochenende
    wünscht
    Hvielemi



    PS:
    Das Avatarbild hab ich wieder weggemacht, weil es bei der geringen
    Auflösung offenbar nicht richtig gelesen werden kann, NICHT, weil es
    anscheinend Anstoss errege.

  6. #16
    Registriert seit
    25.05.2006
    Ort
    Unterfranken
    Beiträge
    323
    Zitat Hvielemi:
    Ich schäme mich meines Körpers nicht.

    Hallo Hvielemi,

    Ich auch nicht. Das ist nicht das Problem. Dein Avatar-Bild ohne erläuternden Text war m. E. kein „sachbezogenes Bild“ in einem Beitrag, sondern eine bis dato 54-fache Aufdringlichkeit, bes. für mitlesende Frauen.

    Danke fürs „wegmachen“ des Avatar-Bildes und wünsche, dass „der postoperative Zustand ... nach RPE.“ sich rasch und nachhaltig bessern möge. Wenn alles wieder im Lot ist, werde ich es glauben, auch ohne Bild als Beweismittel.

    Gruß

    GeorgS
    Bei www.myProstate.eu ist meine Geschichte hier einsehbar.

  7. #17
    Registriert seit
    07.06.2011
    Ort
    CH 90... Appenzellerland
    Beiträge
    4.401
    Zitat Zitat von Daniel Schmidt Beitrag anzeigen
    Ich plädiere dafür, dass Sie mit einem Strahlentherapeuten sprechen.
    Am 1. Februar werde ich mit Prof. Plasswilm am Kantonsspital St. Gallen sprechen.
    Die Unterlagen hab ich ihm schon geschickt.

    Hvielemi

  8. #18
    Registriert seit
    24.10.2008
    Beiträge
    2.015
    Zitat Zitat von Hvielemi Beitrag anzeigen
    Am 1. Februar werde ich mit Prof. Plasswilm am Kantonsspital St. Gallen sprechen.
    Die Unterlagen hab ich ihm schon geschickt.

    Hvielemi
    PD Plasswilm ist ein sehr guter Arzt, ich kenne ihn.
    Der Strahlentherapeut.

    Alle Angaben sind nur Empfehlungen und basieren auf die verfügbaren Informationen. Sie ersetzen keinesfalls eine persönliche Beratung und Betreuung durch den behandelnden Arzt. Keine Arzthaftung.

  9. #19
    Registriert seit
    17.11.2011
    Ort
    Magdeburg
    Beiträge
    273
    Zitat Zitat von Hvielemi Beitrag anzeigen
    Nach der RPE erwies sich mein PK als: pT3b pN1 M0 Gleason 4+5=9a
    Hallo Hvielemi,
    was bisher lief, ist der Beginn einer intermittierenden Hormonentzugstherapie.

    Wie oben erwähnt, haben wir das kürzlich diskutiert (Fall Dieter (carterb)). Meine klare Meinung hat sich sicher nicht geändert.

    Samenblaseninfiltration, pN1 (wieviele von wievielen LK?) und Gleason 9.
    Über die Ränder sagen Sie nichts.
    Das sind jedenfalls drei Faktoren, die auf eine extrem hohe Wahrscheinlichkeit für eine systemische Ausbreitung des Tumors hindeuten.

    Ich halte das Verhältnis zwischen der (aus meiner Sicht hohen) Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen im Falle einer Bestrahlung nach RPX und der Wahrscheinlichkeit für eine Heilung durch die Bestrahlung allein von höchstens 5% für besonders ungünstig (für den Betroffenen). In Anbetracht des Lymphknotenbefalls genügt keine Logenbestrahlung, sondern die Lymphabflusswege müssten mitbehandelt werden. Die Dünndarmdosis ist dabei sehr deutlich höher.

    Ich rate deshalb zu einer alleinigen intermittierenden Hormonentzugstherapie und von der zusätzlichen Bestrahlung definitiv ab.

    Konkret sollte ab 1 ng/ml aufwärts die PSA-Anstiegsgeschwindigkeit bestimmt werden. Liegt sie sehr deutlich unter 1 Jahr, sollte die Therapie gleich wieder eingesetzt werden, liegt sie deutlich darüber, z.B. bei 3 Jahren oder mehr, kann man auch noch weiter warten. Leider ist letzteres nicht zu erwarten.
    Falls Sie die Spritzen (sehr) schlecht vertragen haben sollten, kommt auch Bicalutamid 150 (ohne Pausen!) prinzipiell gleichwertig in Frage. In diesem Fall behalten Sie die LHRH-Therapie für später noch in der Hinterhand und brauchen aber jetzt eine Bestrahlung der Brustdrüsen, um einer Schwellung vorzubeugen.

    Beste Grüße

    MS

  10. #20
    Registriert seit
    07.06.2011
    Ort
    CH 90... Appenzellerland
    Beiträge
    4.401
    Zitat Zitat von M Schostak Beitrag anzeigen
    was bisher lief, ist der Beginn einer intermittierenden Hormonentzugstherapie.

    ... kürzlich diskutiert (Fall Dieter (carterb)). Meine klare Meinung hat sich sicher nicht geändert.

    Samenblaseninfiltration, pN1 (wieviele von wievielen LK?) und Gleason 9.
    Über die Ränder sagen Sie nichts.

    Falls Sie die Spritzen (sehr) schlecht vertragen haben sollten, kommt auch Bicalutamid 150 (ohne Pausen!) prinzipiell gleichwertig in Frage. In diesem Fall behalten Sie die LHRH-Therapie für später noch in der Hinterhand und brauchen aber jetzt eine Bestrahlung der Brustdrüsen, um einer Schwellung vorzubeugen.
    Danke, Herr Prof. Schostak
    für Ihre (ernüchternde) Rückmeldung, die ich allerdings aufgrund des Falles von Carterb nicht anders erwartet habe.
    Sie hatten ja dort erwähnt, dass der befürchtete Fall eingetreten sei, dass sich die Ärzte wirdersprechen.

    Zu den Fakten die noch unklar sind:

    Ja, ich hab eine erste Phase der intermittierenden Hormonentzugstherapie hinter mir, wovon 2 mal 3 Monate LUCRIN, was ich mit den üblichen Nebenwirkungen wie Wallungen gut ertrug, dann aus mir unklaren Gründen noch 3 Monate mit ZOLADEX, was einfach furchtbar war. Das nächste mal sehe ich keinen Grund, nicht wieder Lucrin zu verwenden oder eben FIRMAGON versuchen. Oder sollte ich dies auch 'in der Hinterhand behalten', wenn ich mit Lucrin fortfahren könnte?
    Diesenfalls brauche ich die Bestrahlung der Brustdüsen nicht, sondern nur mit Bicalutamid?
    Ist LHRH das von meinem Urologen erwähnte FIRMAGON?


    Doch nun zu Rändern und Lymphknoten:

    Das Staging auf den Pathologiebericht lautet vollständig:

    GS 4+5=9a pT3b pN1(2/2) L1 Pn1 R1

    Es ist die Rede von Multifokalem Kapseldurchbruch, doch einfacher ist es wohl, ich zeige den ganzen, recht unerfreulichen Bericht:


    Was mich an der ganzen Sache ärgert ist, dass ich wenige Monate bevor der Kardiologe aufgrund des raschen Ansteigens der PSA-Werte Alarm schlug, einen anderen Urologen aufgesucht hatte, der PSA und PK nicht mal erwähnte. Aber angesichts der deftigen Diagnose stell ich mir vor, dass das auch damals schon zu Weiterungen geführt hätte nach einer entsprechend früheren RPE.

    Tja, es ist nun mal so, und Prof. Plasswilm werde ich dennoch aufsuchen, und sei es nur, um zu bestätigen, dass ich nichts verpasse. Gerade erpicht auf Bestrahlung bin ich ja nicht.

    Carpe diem!*
    Hvielemi


    *Horaz:
    Noch während wir hier reden, ist uns bereits die missgünstige Zeit entflohen:
    Nimm den Tag, und vertraue möglichst wenig auf den folgenden!
    Geändert von RalfDm (02.11.2013 um 17:46 Uhr) Grund: Irreführenden Tippfehler korrigiert

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •