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Thema: Rezidiv 2 Jahre nach RPE

  1. #11
    Harald_1933 Gast
    Hallo Roland,

    Du kannst aber auch hier: http://www.myprostate.eu/?req=imrt ein wenig herumstöbern und Erfahrungsberichte lesen.

  2. #12
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    konstanter PSA Verlauf, Konsequenzen?

    Hallo Leser,

    mein PCa will mich foppen: jetzt habe ich das dritte mal in Folge einen Wert von 0,20 ng/ml, jeweils im Monatsabstand, am 6.8.; 3.9. und am 9.10..
    Er will - dankenswerterweise - nicht weiter ansteigen. Woran liegt's? Vielleicht doch an Curcuma, Granaprostan und am abendlichen, trockenen Rotwein?

    Ich überlegen. ob ich mich auf diese Weise Monat für Monat weiterhangeln kann mit dem Beginn der Strahlentherapie, da sie mir aus beruflich/organisatorischen Gründen im Januar besser gelegen käme.

    Verpasse ich eine Chance, wenn ich das, narürlich mit monatlicher PSA-Kontrolle, so mache?

    Fragt sich
    Roland

  3. #13
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    Guten Abend ,
    als ich mich mit einem PSA von 0,4 bei meinem Strahlentherapeut vorgestellt habe meinte der " da brauchen wir noch keine Hektik machen " ...und erst 3 Monate später liege ich mit einem PSA von 0,41 unter der 3D-konformen "Lampe".
    Beste Grüße
    Euer ErichF

  4. #14
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    Hallo Erich,

    vielen Dank für deinen Hinweis, ich habe deine Geschichte im anderen thread mit Interesse verfolgt, und hoffe sehr, dass du erfolgreich sein wirst.

    Mein Uro und auch einigen Berichte, die ich gelesen habe, sprechen dafür, die RT so früh wie möglich zu machen, wenn man sie ohnehin für notwendig hält. Viel höher als 0,20 ng/ml möchte ich meinen PSA Wert nicht steigen lassen. Zumal es sich bei meinem Wunsch, das ein wenig zu verschieben, um ein Luxuxproblem handelt: ich möchte meinen Job möglichst ungestört machen, ab Mitte Januar hätte ich mehr Luft.

    Lieber Erich, ich bin gespannt auf deine weiteren Erfahrungsberichte, auch ich werde weiter berichten, nämlich schon mal: Für den 25.10. ist das Planungs CT vorgesehen, Anfang November dann noch mal eine PSA Messung, und dann entscheiden, ob sofort loslegen, oder noch ein wenig weiterhangeln.

    Schönen Gruß an Alle
    Roland

  5. #15
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    Vielleicht ist die Kenntnis dieser Studie hilfreich:
    http://www.martini-klinik.de/aktuell...12/april-2012/
    Viele Grüße
    Skipper

  6. #16
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    Vielen Dank Skipper für den link, genau diese Studie hatte ich im Kopf, habe sie aber nicht mehr gefunden. Dort wird ja 0,28 ng/ml (ng/ml = müg/l; ich find mal wieder die Sonderzeichen nicht) als der Grenzwert ermittelt, unterhalb dessen man einen günstigen Verlauf hat. Das ist natürlich - und leider - alles nur Statistik und kann sich im Einzelfall ungünstiger aber auch günstiger erweisen.

    Gruß
    Roland

  7. #17
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    Hallo,

    auch mein neuester PSA-Wert letzte Woche wieder bei 0,20 ng/ml!
    Natürlich bin ich froh, dass er nicht weiter steigt, aber irgendwie sonderbar, dass der Wert jetzt seit 3 Monaten auf diesem Wert verharrt.
    Wie soll man das interpretieren?

    Ich habe deshalb mit Urologen und Strahlentherapeuten abgesprochen, dass ich noch weiter den Wert im Monatsabstand beobachte, mit dem Ziel, die Strahlentherapie dann im Januar zu beginnen. Die Planungs-CT hat schon stattgefunden, so dass die Vorbereitungen zu einem schnellen Einstieg dann gegegeben sein werden.

    Gruß
    Roland

  8. #18
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    Rezidiv oder doch nicht?

    Liebe Ratgeber und Interessierte,

    wie oben berichtet hatte ich die Absicht zur Strahlentherapie , nachdem mein PSA zwei mal in Folge auf 0,2 angestiegen war.

    Nun habe ich die sechste (6. !!) Messung im Monatsabstand, bei der der PSA Wert exakt auf 0,20 ng/ml steht, seit der Messung im August 2012 also unverändert. (s. Profil)

    Meine FRAGE:
    Handelt es sich um ein Rezidiv? Müßte bei einem aktiven Krebsgeschehen sich nicht - zumindets tendenziell - ein exponentieller Anstieg zeigen? Was könnte sonst für diesn Wert verantwortlich sein, das schon häufig erwähnte, aber meinem Eindruck nach nicht so recht greifbare, gutartige Restgewebe?

    Habt ihr schon mal eine ähnlicher Verlauf gesehen?

    ich stehe jetzt vor der Entscheidung, die schon angebahnte Strahlentherapie jetzt zu starten, oder noch mal einen Monat weiter zu warten und bin ein bißchen ratlos, was tun.

    Roland

  9. #19
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    Diese Verläufe gibt es und sind zu vielleicht 70% nicht karzinombedingt.
    Kollege POUND hat im Jahr 2000 eine Studie dazu veröffentlicht an über 1000 Patienten,
    bei denen NICHTS gemacht wurde.
    Ergebnis: kein Prostatakrebs bedingter Todesfall innerhalb von 15 (!) Jahren
    ----------------------------------------------------------
    Meine Kommentare stellen keine verbindliche Auskunft dar,
    sondern spiegeln meine PERSÖNLICHE Meinung und Erfahrung
    wider und können keine direkte Beratung und Behandlung
    vor Ort ersetzen

    Gruss
    fs
    ----------------------------------------------------------

  10. #20
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    Hallo Roland,

    Dein Spielraum um einzugreifen ist ja noch nicht vertan, weil nach den Richtlinien 0,5 ng/ml für die Rezidivbestrahlung angegeben ist.

    Unser Urologe FS hat in seinen Kommentaren zu dem Problem berichtet, dass es aus seiner Erfahrung hin und wieder Patienten gibt, deren PSA sich nach RPE auf diesem Neveau einpendelt und schon seit Jahren stabilisiert hat. Deshalb würde ich durchaus noch einige Messungen abwarten.

    Gruß Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

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