Hallo,

Schorschel
Mit einer Entscheidung für einen Therapiewechsel kann das PSA-Screening allein schon deshalb gar nichts zu tun haben, weil man zum Zeitpunkt der Teilnahme am Screening noch nicht einmal weiß, ob man überhaupt einen erhöhten PSA-Wert, geschweige denn Prostatakrebs, hat.
2. "WW" und "kurativ" ist ein Widerspruch in sich
Hier wird WW mit "AS" (= Active Surveillance - die von mir bis vor 2 Wochen praktiziert Therapieform) verwechselt.
Ich verwende WW in Kombination mit dem PSA-Screening als die-meiner Meinung nach- optimale Vorsorge und meine auch die ursprüngliche Bedeutung der Wortkombination nämlich „Warte und Beobachte“. Beobachten indiziert zu handeln, wenn ein entsprechendes Ereignis sich einstellt, was beim PCa ein entsprechender PSA-Anstieg sein kann mit anschließender Biopsie und Therapieentscheidung.
WW als traditioneller Begriff gehört besser durch WD für „Wait and Die“ ersetzt und ist eher zusammen mit der Einstellung der Kostenübernahme der PSA-Messung in USA als ein Teil des Sponsorprogramms zur Finanzierung der Obama`schen Gesundheitsreform zu sehen.

Schorschel
Angesichts der ganzen Unsicherheiten (70:30! Herd getroffen?!? usw.) halte ich es für völlig unsinning, hier im Forum Überlegenheits-Dispute zu führen. Die Ploidie kann und wird niemals den GS ersetzen - sie kann m.E. immer nur ein wichtiges ergänzendes Kriterium sein
Das Problem stellt sich anders wie unschwer beim Lesen der Beiträge in diesem Thread festgestellt werden kann, und zwar versuchen die DNA-Ablehner, die DNA-Ploidie tot zu machen mit unwahren Behauptungen, die entweder bewusst falsch oder aufgrund nur oberflächlichen Wissens aufgestellt wurden.
Gruß Knut.