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Thema: fortgeschrittener Prostatakrebs

  1. #421
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    Zitat Zitat von WernerE Beitrag anzeigen
    Moin zusammen,

    die Realität holt mich ein: Gestern habe ich mir beim Urologen die Blutwerte abgeholt. PSA 0,17 bei Testo 5,77 nmol/l. Damit hat sich der PSA-Wert in den letzten 3 Monaten vervierfacht. Der Testosteronwert hat sich allerdings auch verfünffacht. Eine Spritze habe ich dankend abgelehnt. Ich habe den Urologen auf eine PSMA-PET-CT in ca. 3 Monaten angesprochen. Er sieht überhaupt keinen Nutzen darin. Die Einstellung hatte ich allerdings aber auch erwartet.

    Es wäre schön, Eure Meinungen zu hören.

    Viele Grüße

    WernerE
    Von Vervierfachung zu sprechen in diesem Niedrigbereich, wenn dann auch noch gleichzeitig der Testosteronwert steigt, ist nicht ganz legitim.
    Es würde eine Vermehrung der Tumorzellzahl suggerieren, was aber nicht zwangsläufig der Fall ist. Die Zellzahl ist vermutlich weitgehend
    konstant, hat nur unter Hormontherapie nicht produziert ....
    Eine PSMA-PET ist nur dann sinnvoll, wenn sich daraus eine direkte therapeutische Entscheidung ableitet (OP, Bestrahlung, Ligandenthrerapie)
    und sollte in Ihrer Situation erst bei PSA um 2.0 gemacht werden und ich würde zuvor auch keine weitere Therapie einleiten - bringt keinen Vorteil
    ----------------------------------------------------------
    Meine Kommentare stellen keine verbindliche Auskunft dar,
    sondern spiegeln meine PERSÖNLICHE Meinung und Erfahrung
    wider und können keine direkte Beratung und Behandlung
    vor Ort ersetzen

    Gruss
    fs
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  2. #422
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    Ganz herzlichen Dank FS für die Aufklärung. So werde ich verfahren.

    WernerE

  3. #423
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    Hallo,

    manchmal kommt zu allem Unglück auch noch Pech hinzu. Am 20.10.2019 habe ich bei einer Wanderung einen Kreislaufkollaps mit Herzstillstand erlitten. Mein Glück war, dass mehrere andere Teilnehmer dabei waren. Darunter eine Krankenschwester. Im Krankenhaus ist mir anschließend ein Herzschrittmacher verpflanzt worden, der aber nur im absoluten Notfall eingreifen soll. Trotz alledem fühle ich mich unwohl und werde weitere Untersuchunen veranlassen. Das alles kam aus heiterem Himmel. Ob die ADT eine Teilschuld trägt?

    Viele Grüße

    WernerE

  4. #424
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    Ach du meine Güte, es tut mir sehr leid das zu lesen. Glücklicherweise hattest du vor Ort kompetente Ersthilfe.

    Ich kann mir vorstellen, dass du jetzt mal stark verunsichert bist. Ich weiß nicht, ob es dir irgendwie hilft, aber ich hatte im Familienkreis den selben Fall und nach Implantation des Herzschrittmachers kam es nie wieder zu einem solchen Vorfall.

    Ich denke schon, dass die Hormontherapie mitverursachend sein kann, aber das gehört alles genau abgeklärt, auch ob eine Entzündung vorlag etc.

    Dir alles Gute und viel Kraft,
    Nat

  5. #425
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    Lieber Werner,

    ich war im Urlaub.

    Mit Bestürzung habe ich deine Zeilen gelesen.
    Du hättest tot sein können . . . .
    Das tut mir Leid, dass du so etwas auch noch erleben musstest.

    Ich hoffe, du hast dich wieder gut erholt.
    Ein Herzschrittmacher ist heute nicht mehr schlimm. Eine gute Sache.
    Mein Schwager lebt schon einige Jahre damit, ohne Probleme.
    Nach so einen Vorfall würde ich alles in Frage stellen, aber ich denke, du hast gute Ärzte und auch eine gute Familie.

    Gruss
    hartmut

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