Hallo Winfried (W.Rellok), grüß dich!

Ist mir schon klar – wir Menschen sind nun mal alle unterschiedlich.
Recht haben und Recht bekommen, sind ebenso zwei Paar Schuh’.
Wir denken, fühlen, reden alle anders, jeder hat eine andere Einstellung zu sich selbst und den Dingen des Lebens. Ist mir bewusst.

Dennoch ist „Reden“ ein wichtiges Gut!
Der Austausch mit – und untereinander, wobei man nicht immer einer Meinung sein muss und ebenso auch nicht gezwungen ist, die Haltung eines anderen anzunehmen.

JA – es gibt sie auch, Jene die eine Mauer aufbauen und nicht mit ihren Liebsten reden über all die Dinge die sie bewegen.
Aber „Hallo!“ – wir Angehörigen leiden doch auch, genau wie Betroffene, aber eben anders. Wir möchten auch wissen wie es dem Partner/in geht und alles was da an Rattenschwanz mit dran hängt.
Unsere Gefühlswelt die aus Ängsten, Depris, Bangen, Hoffen, Gauben und Vielem mehr besteht, ist gleichwertig und nicht minder klein.

Gut, - es gibt auch Angehörige die sich nicht drum scheren, die wie Ratten das sinkende Schiff verlassen. Der Prozentsatz derer ist aber verschwindend gering. Wobei ich auch DIE nicht unbeachtet lassen möchte, die lieber eher mit einem Außenstehenden reden als mit einem Angehörigen.

Ich finde, auch wenn man mit einem Partner oder Partnerin behaftet ist, der/die eine Mauer aufgebaut hat und sein Heil im Schweigen sucht oder lieber mit einem Fremden redet:
„Immer wieder mal von Zeit zu Zeit einen Vorstoß zu wagen, um doch die Chance zu haben, eventuell diese Schweigemauer zu durchbrechen“. Es tut nicht weh und kostet auch nichts!

Aber gut: „lange Rede, kurzer Sinn!“ – jeder ist eben anders gestrickt und verfährt mit einem Befinden und Empfindungen anders.

Da bleibt mir nur, dir Winfried wie allen hier im Forum zu wünschen, es möge alles was anstrebt wird auch gelingen!


Liebe Grüße
Gerda