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Thema: Penisverkürzung nach RPE thematisiert

  1. #1
    tom aus lu Gast

    Penisverkürzung nach RPE thematisiert

    Eine US Studie hat das Thema Penisverkürzung nach einer RPE untersucht.

    Zusammengefasst:

    Die Verkürzung des Penises ist keine subjektive Einbildung sondern objektiv auf die Rückbildung der penilen Nervenfasern zurück zu führen.

    Die Forderung daraus:

    Vor einer RPE sollten Patienten über dieses Problem aufgeklärt werden.

    Der Link hierzu: http://www.aerztezeitung.de/medizin/...-schaffen.html

  2. #2
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    aus den Leserkommentaren:
    Dr. Florian Baier
    Aprilscherz
    Dieser Artikel ist wirklich albern. Was ist gemeint: die Größe im erschlafften oder erigierten Zustand ?
    Im erigierten Zustand kann die Verkürzung nur eine Erektionsschwäche bedeuten und ist dann aber eine ganz andere Baustelle, nämlich die Frage der Potenz.
    Im erschlafften Zustand ist die Penisgröße bei den meisten Männern extrem variabel. Abhängig in erster Linie von der Umgebungsemperatur, aber auch psychischen Faktoren wie Angst oder Streß usw. kann der Schwellkörper teilweise gefüllt oder entleert bzw. ganz oder teilweise ins Unterhautgewebe zurückgezogen sein. Wie soll man da bitte die Länge messen ?
    http://www.aerztezeitung.de/extras/l...152&pid=839519

    und so isses. In erigiertem Zustand ist keine Verkürzung da.

  3. #3
    tom aus lu Gast
    Hallo Mattse,

    klar ich verstehe... es kann nicht sein, was nicht sein darf! Auch eine Art der Problembewältigung.

    Tom

  4. #4
    tom aus lu Gast
    noch im Nachklang....

    Eine qualifizierte urologische Längenbestimmung erfolgt übrigens (z.B. im Operationssitus einer Prothese) unter maximaler Streckung des Penises, so werden i.d.R. Längen eines nahezu errigierten Penises erreicht....

    Also was soll der Humbug mit Kälte usw....

    Tom

  5. #5
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    Meine Feststellung dazu ist eine etwas andere. Hatte vor ca. 9 Monaten RPE, seitdem ist eine Erektion ausgeblieben (und wird es wohl auch bleiben), somit ist betreffs dieses Zustandes keine Aussage zur Größe möglich. ABER: Auf jeden Fall ist der erschlaffte Penis kürzer, und dies war unmittelbar nach der OP schon auffällig. Daran hat sich nichts mehr verändert.
    Rückfrage dazu beim Urologen (sinngemäß): OP-bedingt trat eine Lageveränderung der Organe im Unterbauch ein, in deren Folge besagte Verkürzung eintrat.
    Das ist nicht nur unschön sondern auch un"praktisch", beim Wasserlassen. Ein Handicap extra!

    pumpilo

  6. #6
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    Zitat Zitat von Pumpilo Beitrag anzeigen
    Meine Feststellung dazu ist eine etwas andere. Hatte vor ca. 9 Monaten RPE, seitdem ist eine Erektion ausgeblieben (und wird es wohl auch bleiben), somit ist betreffs dieses Zustandes keine Aussage zur Größe möglich. ABER: Auf jeden Fall ist der erschlaffte Penis kürzer, und dies war unmittelbar nach der OP schon auffällig. Daran hat sich nichts mehr verändert.
    Rückfrage dazu beim Urologen (sinngemäß): OP-bedingt trat eine Lageveränderung der Organe im Unterbauch ein, in deren Folge besagte Verkürzung eintrat.
    Das ist nicht nur unschön sondern auch un"praktisch", beim Wasserlassen. Ein Handicap extra!

    pumpilo
    hallo pumpilo,

    du hast völlig recht, ich kann diese negative Situation nach RPE nur bestätigen. Im erschlafften Zustand ist der Penis nach der RPE kürzer geworden. Finde den Leserkommentar des Herrn Dr.Florian Baier völlig daneben. Hier scheint ein DR. einer anderen fachspezifischen Richtung sein Nichtwissen bekannt gegeben zu haben. Mir war diese Situation schon vor der OP bekannt. Wenn man keine Ahnung hat; sollte man einfach mal die unsachgemässen Kommentare sein lassen. Empfehlung eines Betroffenen.
    kater (Armin)
    Heilung bedeutet nicht völlig gesund werden, sondern inneren Frieden finden und das Leben trotz Behinderungen voll ausschöpfen.

  7. #7
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    Hallo in die Runde der Betroffenen,

    in einem früheren Thread vieles schon mal diskutiert! Aber schön, dass neue Forumsleser auf das Thema aufmerksam gemacht werden, denn es ist auch eine Nebenwirkung der RPE, die vorher nicht oft erwähnt wird. Irgendwann werden auch die Theoretiker einmal die Tatsachen in der Praxis akzeptieren müssen.

    Wir ziehen alle am gleichem " Strang"! (und vielleicht wird er dadurch wieder länger?)

    Gruß

    Roland

  8. #8
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    Hallo liebe Mitstreiter und Betroffene,

    eine einseitige Betrachtung des Problems, welche nur auf die Verkürzung der Harnröhre nach RPE verweist ist tatsächlich falsch, weil:

    1. ein großer Teil des Zurückziehens des nicht erigierten Penis durch die Elastizität der Blase und der Beckenbodenmuskulatur ausgeglichen wird,
    2. eine Schädigung der Neurovskulären Bündel im Zuge der OP den Blutzufluss und die Leckage der Schwellkörper beeinflusst und den nervalen Reiz reduzieren kann,
    3. eine nur mangelhafte sexuelle Aktivität vor der RPE und deren noch geringere Fortführung nach der OP die Fibrosierung der Schwellkörper voran schreiten lässt, was zu einer dauerhaften Verkürzung führt.

    In fast jedem Urologie-Lehrbuch kann man diese Tatsachen nachlesen und wird dann den etwas platten Äußerungen des Dr. Florian Baier nicht so einfach widersprechen können. Bei normaler oder nur leicht eingeschränkter erektiler Funktion, sind nur rund 7% der Männer nach RPE von einer objektiven Verkürzung betroffen. (Rübben, Uroonkologie 6.Auflage)

    Damit will ich das Problem der Betroffenen nicht verniedlichen, aber die Ursachen etwas genauer klären.

    Gruß Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  9. #9
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    Da bei einer RPE die gesamte Prostata entfernt, radikalisiert wird incl. der prostatischen Härnröhre, wird die durchtrennte Harnröhre (am ehemaligen Harnröhrenausgang der Prostata, Apex) oben am Harnblasenboden-Ausgang ehem. Schliesmuskel, "Sphinkter" ) fixiert, angenäht. Dadurch wird zwangsläufig der Penis um ca. 4 cm eingegkürzt, bzw. mit in die Bauchdecke eingezogen.
    Dies wird aber keinenm PCa-Patienten zuvor mitgeteilt, wie so vieles auch nicht. Es wird einfach tabuisiert.

    Gruß Helmut

  10. #10
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    Und um dieses Thema etwas mehr zu verdeutlichen, abzurunden,

    wie es sich in der Realität zur „Potenzerhaltung“ verhält, so ist entpuppt sich die zuvor angesagte Potenzerhaltung, "nervenschonende OP", als sogenannter "trockener Orgasmus“, wenn überhaupt, wo doch zuvor irrtümlich viele in der Annahme waren, dass dies im Sinne der zuvor erlebten Orgasmusfähigkeit zu verstehen sei, „alles wie gehabt“, dass der „Lustspender“ durch die Penisverkürzung in die Bauchdecke, erst einmal gesucht werden muss, und während den anschließenden Nachbehandlungen in div. REHA-Kliniken darüber aufgeklärt wird, wie eine Vakuumpumpe, u. dgl. zu händeln ist, sollte Viagra und Co versagen.


    Weiter ist hinzuweisen ist auf eine Verletzungsgefahr am Rektum, bis hin zur Stuhlinkontinenz, Fiselbildungen, und die „Nahtstelle“ Harnleiter versus Blase, auch wenn mittlerweile ein Erhalt des Blasenschließmuskels vorgegeben wird, durch postoperative Vernarbungen, und Verwachsungen, zu beheben gilt (Strikturen der Harnröhre) in Form von Korrektur-OP`s, bis hin zum Setzen von Stents, oder aber auch, bei „Dauerinkontinenz“, der künstliche Sphinkter.

    Gruß Helmut

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