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Thema: Penisverkürzung nach RPE thematisiert

  1. #11
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    Moin,

    etwas unsortiert der Beitrag - oder habe nur ich Probleme beim Lesen ? Im Übrigen aber alles Risiken und Nebenwirkungen der RPE, die man bei etwas Recherche auch vorher erfahren kann, falls die Aufklärung in der Klinik nicht umfassend ist. Bei mir standen diese - möglichen - Risiken auch im Aufklärungsbogen, der vor der OP zu unterschreiben ist.
    Also so what ?

    Ach ja - ca. 1 cm hat er auch verloren...ob das nun Folge der verkürzten Harnröhre oder der - hoffentlich nur derzeit - nicht gefüllten Schwellkörper ist, wird sich weisen...ist aber egal, wenn es zur OP keine rechten Alternativen gibt.

    Uwe

  2. #12
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    Alles klar,

    dass die angesagten "Nebenwirkungen" im Aufnahmebogen enthalten sind, welche vor der OP zu unterschreiben sind, ist klar. Nur die wenigsten Patienten lesen sich diese durch, glauben den oberflächlichen Aussagen ihres Operateurs, bedingt durcch die berechtigte Angst, oder auch eine gewisse "Hoffnungslosigkeit, und der bedingte Glaube an die Schulmedizin, dass alles seine "Richtigkeit" hat, und sie, der Patient, nichts daran ändern könne. Dies sind allesdings auch die PCa-Patienten, welche keine Verantwortung für sich selbst übernehmen wollen, und schon gar nicht im Internet oder ähnliches, recherchieren, um irgendwelche therapeutische Alternativen zu finden, oder ihre Situation zu hinterfragen. Sie verpassen dadurch KISP.

    Gruß Helmut

  3. #13
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    Ein kleiner Ausflug in die Anatomie


    Die Harnblase, im kleinen Becken liegend, wird von oben durch das Bauchfell abgedeckt. Sie ist ein Hohlorgan mit überwiegend quergestreifter Muskulatur. Bei ihrer Auffüllung dehnt sie sich nach oben zur Bauchhöhle und zur Seite, innerhalb des kleinen Beckens aus und wird nach unten durch die Beckenbodenmuskulatur begrenzt. Bei fehlender Prostata (also nach RPE) schlüpft ein Teil von ihr in die Prostataloge und füllt diese zusammen mit der Ampulle des Enddarms aus. Deshalb kann je nach Füllung des Enddarms die Blase nach oben hin verdrängt werden und die verkürzte Harnröhre den Penisschaft minimal weiter nach innen verlagern, was durch die Beckenbodenmuskulatur (Äußerer Schließmuskel der Harnröhre) limitiert wird.

    Um es noch deutlicher zu machen, die chematisch dargestellte Befüllung und entleerungsphase der Blase


    Die 3 bis 4 cm Verkürzung der Harnröhre führt also nur im schlechtesten Fall nach RPE, nämlich bei vollem Enddarm zum Ausweichen der Blase nach oben.

    Gruß Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  4. #14
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    Hallo,

    eine schoene Veranschaulichung.
    Das Problem scheint dass es gar nicht so einfach ist die Laengenveraenderung zu bestimmen wie man denken sollte. Von wo bis wo misst man eigentlich? Wie viele Maenner haben die Laenge eigentlich vor der OP gemessen? Im eregierten Zustand werden es wohl mehr sein als im schlaffen Zustand. Ich erinnere dass ich mal mehr mal weniger herausbekam, je nachdem was ich heraus haben wollte. Man hat da schon Spiel um 1cm mehr oder weniger zu messen. Wenn man also vor und nach der OP und vorher gern viel haben will und nach wenig (um klagen zu koennen), dann kann man +/-2 cm Unterschied kriegen. Ich will dabei niemandem zu nahe treten, wer mein Profil liest wird sehen dass ich selber recht viel klage.

    Mir scheint also, das Gefuehl spielt eine recht grosse Rolle.

    Ein Faktor der das Gefuehl sicher stark beeinflusst ist wohl die Potenz die offentlich die Laenge im erigierten Zustand beeintraechtigt. Bei mir hat sich das Problem mit der Potenz inzwischen gelegt und er ist im erigierten Zustand wieder genauso gross wie vor der OP.

    Die Laengenbestimmung im schlaffen Zustand scheint mir nicht ganz einfach mit Vorhaut. Da ich beschnitten bin glaube ich ein objektiveres Gefuehl fuer die Laengenveraenderung zu haben, und ich finde dass er gelegentlich wirklich deutlich kuerzer ist was ich daran merke dass die Eichel bis etwa zur Haelfte von der Haut vom Schaft bedeckt ist, d.h., etwa 1cm. Das war frueher niemals so, und damit steht fuer mich objektiv fest dass er im schlaffen Zustand kuerzer ist. Wenn ich ihn herausziehe ist er wieder lang wie vorher. Das macht auch Sinn, denn wenn sich z.B. bei Kaelte die Blase zusammenzieht, dann zieht sie an der kuerzeren Harnroehre. Da die Blase aber elastisch ist, ist das kein Dauerzustand, und bei Erektion gibt die Blase nach.

    Damit kann ich mir alles erklaeren, und ich finde diesen Zustand nicht belastend.

    Schoene Gruesse,
    Jan

  5. #15
    priceless68 Gast
    Hallo helmut.a.g.,

    endlich mal jemand, der dieses Thema realistisch sieht!

    Der Penis ist nach der RPE definitiv kürzer. Da beißt die Maus keinen Faden ab! Aber der Operateur schneidet ca. 3 - 4 cm Harnröhre ab, genau den Bereich, den er mit der Prostata entfernt. Die Harnröhre wird anschließend an die Harnblase angenäht und der Penis in den Körper hineingezogen. Hinzu kommt, dass bei vielen noch reichlich Gewebe mit Lymphknoten entfernt wird, so dass im Unterbauch noch mehr "Freiraum" entsteht. Bei Kältereiz zieht sich die Harnblase noch weiter nach oben als vor der OP, was den Penis äußerlich noch kleiner werden lässt. Durch die OP kommt es häufig zu Wassereinlagerungen im Unterbauch, verbunden mit Schwellungen, dass macht den Penis noch kleiner...
    Das beschreibt mit einfachen Worten, was bei der RPE mit dem sichtbaren Teil des Penis passiert. Wie sich die Größe bei einer Erektion darstellt, kann ich leider (noch?) nicht beurteilen.
    Ich hatte meinen Urologen bei der Therapiefindung genau zu diesem Thema befragt. Die Antwort lautete "Es ist wird wieder alles so wie vor der OP, es ist dann aber ein trockener Orgasmus...)

    Harti

  6. #16
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    Hallo Harti,

    der Aussage Deines Urlogen kann ich nur bedingt zustimmen.

    Manche Betroffene erleben den Orgasmus (allerdings trocken) in der gleichen Stärke wie vor der OP; manche zu, denen ich gehöre ich, schwächer.

    Das ist auch erklärlich, denn beim Operierten fehlen die Ejakulation, die Erektion und die Kontraktion der Prostata.

    Aber wie sagte in der AHB eine Psychologen zu mir "Schauen Sie auf das, was noch geht, und nicht auf das, was nicht mehr geht!"

    Gruß

    Hansjörg Burger

    PS: Auch über die "Längendiskussionen" kann ich mich nur amüsieren. Da halte ich es mit Paganini "es kommt nicht auf die Größe des Instrumentes an, sondern wie man damit spielt!" Aber vielleicht gelten in der Musik andere Regeln als beim Sex.

  7. #17
    priceless68 Gast
    (aus irgend einem Grund fehlt der letzte Teil meiner vorg. Antwort?)

    Hallo Hansjörg,

    der Aussage meines Uro kann ich überhaupt nicht zustimmen. Aber ich nehme es ihm auch nicht mehr übel, dass so zu sagen. Denn wie es bei jedem Einzelnen nach der OP funktioniert und angenommen wird, kann unterschiedlicher nicht sein. Wie es sich anfühlt, kann man wirklich nur nachvollziehen, wenn man es tatsächlich erlebt - jeder für sich, jeder mit dem was ihm geblieben ist und mit dem was er daraus macht.

    "Schauen Sie auf das, was noch geht, und nicht auf das, was nicht mehr geht!"

    ... sind einzig richtigen Worte zu diesem Thema!

    Im Übrigen wollte ich keine Längendiskussion entfachen. Es nervt mich nur ein wenig, dass dieses Thema durch Unwissenheit und Inakzeptanz teilweise ins Lächerliche gezogen wird. Mir war das gar nicht so bewusst, wie sehr einzelne Männer ihre Leistungsfähigkeit und ihr Empfinden an der Größe festmachen? Wem das Thema Sexualität vor der OP wichtig war, wird nach einer gewissen Zeit Mittel und Wege finden, die ihn UND seine Partnerin wieder glücklich werden lassen. Das wollte ich vor ein paar Wochen auch noch nicht so richtig wahrhaben.

    Harti

  8. #18
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    Zitat Zitat von Mattse Beitrag anzeigen
    aus den Leserkommentaren:
    Dr. Florian Baier
    Aprilscherz


    und so isses. In erigiertem Zustand ist keine Verkürzung da.
    Völliger Blödsinn, wer vor einer OP einen kurzen hatte nimmt wahrscheinlich keine Veränderung war, Tatsache ist und bleibt es: Er wird kürzer, sowohl im erschlafften- als auch im erigierten Zustand. Dafür gibt es ganz klar Nachweise und auch fachliche Begründungen. Diese Diskussionen hier im Forum gehen mir allmählich auf den Keks. Pumpilo hat mit seiner Aussage völlig recht und es auf den Punkt gebracht. Meine Situation ist die gleiche, und an Länge hat es vorher nicht gemangelt weder im erschlafften als auch im erigierten Zustand. Heute pinkelt man sich über den Sack, wenn man sein bestes Stück vorher nicht in die Länge zieht (beim sitzen auf der Toilette).
    Heilung bedeutet nicht völlig gesund werden, sondern inneren Frieden finden und das Leben trotz Behinderungen voll ausschöpfen.

  9. #19
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    Zitat Zitat von Kater23 Beitrag anzeigen
    Heute pinkelt man sich über den Sack, wenn man sein bestes Stück vorher nicht in die Länge zieht (beim sitzen auf der Toilette).
    so schlimm?

  10. #20
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    223
    Schlimmer,

    lieber Mattse. Es passiert auch, dass man sich durch den Schlitz der Toilettenbrille auf die Hosen pinkelt. Das ist noch peinlicher, wenn es nicht zu Hause geschieht. Leider denkt man nach 66 Jahren "Normalpinkeln" nicht immer an die Verkürzung des Penis. Alle, die nach RPE dieses Problem nicht haben, können sich freuen. Vielleicht liegt es auch am Geschick des Operateurs?

    Ein "feuchter" Gruß an alle Trockenen

    Roland

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