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Thema: PK - was nun?

  1. #781
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    Lieber Hartmut

    Ich hab mir deine Bilder angeschaut und dabei auch nicht mehr gesehen als
    Frau Dr. Marx.
    Hier ein Bildauszug aus dem PET, in dem das Fadenkreuz auf diese Speicherung
    zeigt, die in der letzten Zeile der ersten Seite des Berichtes erwähnt wird.
    Dazu kann man wahrlich nicht mehr sagen. Muss halt beobachtet werden, ...



    ... während das Lokalrezidiv unter der Blase schon jetzt bestrahlt
    werden kann, per HDR-Brachy, was etwas für absolute Könner ist,
    oder halt perkutan, was Du ja schon kennst.

    Sonst sieht man sehr hell die Speicheldrüsen, die Leber,
    den Dickdarm und die Blase. Aller 'physiologisch' oder einfacher gesagt:
    normal.
    Noch nie hab ich die Haut in einem PSMA-PET leuchten sehen,
    aber auch das ist wohl normal.

    Ich hab Dir grössere Bilder aus dem PET per mail geschickt.
    Leider sind keine fusionierten Bilder auf der CD, in denen das CT
    die Körperstrukturen in Grautönen darstellt und das PET in Farbe
    darübergelegt ist, was für Laien wie mich sehr viel leserlicher wäre
    (guck Beispiel [4] aus einem sehr frühen PSMA-PET aus Heidelberg).

    Aber wie gesagt: Der Bericht ist gut, und erfreulich ist, dass von
    dieser üblen Fibrose, die Du einst mit viel Cortison behandeln musstest,
    nichts mehr zu sehen ist.
    Die übrigen Nebenbefunde kannst Du gelegentlich mal mit dem
    Hausarzt durchsprechen, da ist soweit ich sehe, nichts Gefährliches
    dabei.

    Nimm den Tag!
    Konrad
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  2. #782
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    Hallo zusammen,
    lieber Konrad,

    vielen Dank für Deine weitere Einschätzung!

    Irgendwie traue ich dem PSMA-PET/CT nicht so wirklich.
    Da wird viel Geld ausgegeben, und am Ende wird gesagt, nichts Genaues weiß man nicht.
    Das Team spricht von einer Wahrscheinlichkeit von 90 %

    Die Radiologin sah zwei Tage zuvor kaum etwas.
    2-3 winzige Punkte in den Lymphknoten, die nach 10 Minuten gucken nicht mehr wiedergefunden wurden (??!).
    Nun soll zur Abklärung der P-Loge ein MP-MRT durchgeführt werden, welches ich offensichtlich auch selbst zahlen muss.
    Nun ja, dass würde dann die Klage gegen die GKV vervollständigen.

    Ich hatte mit Lymphknoten gerechnet, aber nicht mit der Prostataloge, die seit meiner RPE seit 5 Jahren sauber war, und vermutlich auch noch ist.
    Fakt ist aber auch, dass der PSA langsam, aber sicher steigt.

    Eine Frage hätte ich noch:
    Was bedeutet die Aussage, im 1. Durchlauf war etwas zusehen, was sich bei der 2. Aufnahme nicht bestätigt hat?
    Die Auffälligkeit war in den Spätaufnahmen praktisch nicht mehr vorhanden.

    Gruss
    hartmut

  3. #783
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    Zitat Zitat von Hartmut S Beitrag anzeigen
    Was bedeutet die Aussage, im 1. Durchlauf war etwas zusehen, was sich bei der 2. Aufnahme nicht bestätigt hat?
    Die Auffälligkeit war in den Spätaufnahmen praktisch nicht mehr vorhanden.
    Hallo Erleuchteter!
    Das bedeutet, dass der Ga68-PSMA-Tracer zuerst dort angereichert war
    und dann in der Zeit bis zur zweiten Aufnahme wieder ausgewachen wurde.
    Wenn ich das richtig verstehe, wurde der PSMA-Ligand dort nicht gebunden,
    was aber bei einer Metastase der Fall gewesen sein müsste.

    Die Mehrfache Bildgebung in zeitlichen Abständen ist im multiparametrischen
    MRT etabliert. Die zeitliche Auflösung der Bilder durch 'Wash in/wash out' des
    magnetischen Gadolinium-Tracers gibt Auskunft über die Intensität der Durchblutung.
    Beim PSMA-PET kann man versuchen, durch mehrfache Aufnahmen 'echte' Anreicherungen
    von physiologischen Vorgängen in Ausscheidungsorganen unterscheiden.
    Wenn man in der zweiten Aufnahe des Beckens nichts mehr von den Anreicherungen
    in der ersten Aufnahme sah, heisst das wohl dass der Tracer samt dem 68Gallium
    bereits wieder ausgewaschen wurde, also keine Metastase vorliegt - so etwa...

    Ich liess im Mai 2015 die zuvor noch nicht dagewesenen dicken parailliakalen Signale
    (Bild [5] rechts) nach zwei Stunden nochmal im PET untersuchen, in der Ahnung,
    es könnte ein Urinstau im Urether sein. War aber nicht, das Signal blieb stabil.
    (war sozusagen meine Erfindung, das PET auf der Zeitachse zu brauchen. Der
    Nuklearmediziner staunte und machte spontan mit.)
    Es erwies sich als metastatische Ummantelung des Ureters, die diesen zudrückte,
    weshalb ich bis heute diesen Doppel-J-Katheter tragen muss.


    Konrad

    (der nun doch aus dem nassen Tessin in den sonnigen Norden grüsst.
    Die Bernardin-Passtrasse wurde einst für Postkutschen gebaut. An sich in
    Haarnadelkurven begegnende Wohnmobile mit senilen Fahrern hatte damals
    niemand gedacht. Der Tunnel wurde glücklicherweise vor einigen Jahren
    mit einem Sicherheitsstollen nachgerüstet, sonst hätte dieser Busbrand vom
    Donnerstag Tote gefordert. So sind 'nur' die Kabel für Licht und Verkehrssteuerung
    geschmolzen. Das Loch bleibt wohl noch länger gesperrt)
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  4. #784
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    Vielen Dank für die Erklärung, lieber Konrad!
    Schön, dass es mit Tessin doch noch geklappt hat.

    Gruss
    hartmut

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